12.03.1971: Erzwungener Rücktritt der Regierung durch die Militärführung, Ausnahmezustand 1971.20.07.1974: Türkische Militärintervention in Zypern als Folge des griechisch-inspirierten Staatsstreichs auf der Insel.
18-26.04.1978: Ausschreitungen in Meleti und Meres, zahlreiche alevitische Opfer.
15.08.1984: Aufnahme des bewaffneten Kampfes der PKK in der Türkei. mehr...

Im Film "Close-up Kurdistan" war er mehrmals zu sehen und zu hören. Aber irgendwie erschloss sich mir nicht, wem ich da zusah und zuhörte. Auch meine kurdischen Sitznachbarn erkannten nicht die Notwendigkeit mich aufzuklären. So blieb er für mich halt "einer, der dabei war und verletzt wurde, als der Staat im Staate Musa Anter ermorden ließ" ... – bis ich dieses Interview las. (Amos)
Orhan Miroğlu und Fikret Başkaya übermitteln die gleiche Botschaft mit unterschiedlicher Betonung: Es gibt nichts Neues in der Türkei. Ergenekon besteht seit Jahrzehnten, wirkte und wirkt beiderseits des Euphrat. Neu ist nur die Offenlegung des Namens und der Verbindungen bis in die staatlichen Strukturen hinein. Die beiden Intellektuellen sind der Meinung, dass diese Offenlegung sowohl einen Schandfleck wie eine Chance für die Türkei beschreibt. (Originalveröffentlichung, Fotos: "Sunday's Zaman", 3. August 2008)
Neşe Düzel im Interview mit Sezgin Tanrıkulu, die türkische Originalfassung erschienen unter dem Titel: Sezgin Tanrıkulu: ‘Kürtler Ergenekon’a tarafsız kalamaz’ in "Taraf", Ausgaben vom 21. und 22. Juli 2008
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