Haydar Işik, geboren am 1. September 1937 in Dersim, seit 1974 im Exil in Deutschland (München), ist einer jener Kurden, welche weder die Regierung in Ankara noch die in Berlin oder München zum Schweigen bringen konnte, daher müssen sie sich mit einigen Schikanen begnügen, wie z.B. Haussuchungen aus nichtigem Grund. Nachfolgend dokumentiert Kurdmania Online-Magazin den deutschen Text seiner Rede am 13.11.2008 für die Konferenz "Dersim '38", veranstaltet von der Linksfraktion des Europaparlamentes in Brüssel:Dersim - Erinnerung an das Massaker, das vor 70 Jahren stattfand
Dersim heißt eine große Provinz in Kurdistan. Das Zentrum der Provinz, die innerhalb der Grenzen der heutigen Republik Türkei liegt, befindet sich bei Hozat. Die Mehrzahl der Bewohner von Dersim sind Kurden; sie gehören dem alewitischen, auch kizilbas genannten Glauben an. Wegen ihrer kurdischen Abstammung und wegen ihres alewitischen Glaubens führten das Osmanische Reich und der Nachfolgestaat, die Republik Türkei mehrfach Vernichtungsfeldzüge gegen die Bewohner von Dersim durch. Diese Behauptung lässt sich mit Hilfe von staatlichen Quellen und von Zeugenaussagen belegen.Weil sie ihre kulturellen und sozialen Besonderheiten verteidigen wollten, leisteten die Kurden von Dersim Widerstand gegen jeden Versuch der Osmanen, Zutritt zu ihrem Wohngebiet zu erzwingen. Die Konflikte die sich aus dieser Haltung ergaben, werden in einem osmanischen Sprichwort deutlich: „Gegen Dersim kann man einen Feldzug machen, aber dort nie einen Krieg gewinnen.“
Bis zum Jahr 1915 lebten auf dem Gebiet von Dersim sehr viele Armenier. Als 1915 - 1916 im Schatten des ersten Weltkrieges die sog. „Vereinigungs- und Fortschritts Regierung“ einen Genozid am armenischen Volk durchführte, beschützten die Einwohner von Dersim mehrere zehntausend Armenier und lieferten sie nicht an die Regierung aus. Fast alle in Dersim geretteten Armenier wurden später zur Auswanderung gezwungen, und zwar in die Sowjetunion, insbesondere in das damals sowjetische Armenien, nach Europa und in die verschiedenen Staates des amerikanischen Kontinents.
Nachdem Mustafa Kemal Atatürk bei der ersten Regierungsbildung der türkischen Republik in Ankara den Kurden Selbstbestimmung versprochen hatte, denn die Kurden gehörten aus seiner damaligen Sicht zu den Gründungsvölkern des neuen Staats, forderten im Februar 1921 die Kurden aus Kocgiri diese Autonomie ein. Die Regierung in Ankara deutete diese Forderung als Rebellion und setzte als Antwort eine Armeeeinheit unter General Sakalli Nurettin im Marsch, der diesen angeblichen Aufstand blutig niedergeschlagen sollte. Aus der staatlichen Korrespondenz des osmanischen Reiches und der türkischen Republik ist ersichtlich, dass der türkische Staat sich nicht mit dieser „Antwort“ zufrieden geben sollte. Von der Zusage einer kurdischen Selbstbestimmung oder Autonomie war keine Rede mehr.
Als nun die Kurden den „Scheich Said Aufstand“ anfingen, um die althergebrachten und ihnen neu versprochenen Rechte zu verteidigen, schlug die Türkei auch dieses Begehren u.a. mit Hilfe von französischen Truppen blutig nieder. In den Bericht des Völkerbundes ist davon die Rede, dass 15-20 tausend Kurden getötet und dass 206 Dörfer und 9000 Häuser zerstört wurden. Scheich Said und andere Anführer des Aufstandes wurden am 28. Juni 1925 in Diyarbakir zum Tode verurteilt und dort einen Tag später öffentlich gehängt.
Mustafa Kemal äußerte sich im Jahre 1926 sehr deutlich gegenüber dem Schweizer Künstler und Journalisten Emile Hildebrand: „In den vergangenen Zeiten schlug ich in Kurdistan und in verschiedenen anatolischen Gebieten die aufständischen Personen, die sich gegen die Republik erhoben, mit eiserner Hand nieder. Einmal erhängte ich im Morgengrauen ihre Führer. Diese Kräfte (Kurden) erhielten ihre Lektion, sie werden nie mehr die Klinge gegen mich erheben.“
Aber die kurdischen Kräfte gaben nicht auf. Nun entwickelte sich die Partei Xoybun (Unabhängigkeit), die Ende 1920 am Ararat unter der Führung von Ihsan Nuri Bey gegründet worden war, zur Stimme der Kurden. Aber auch dieser Versuch kurdischer Interessenvertretung wurde vom Iran und anderen ausländischen Mächten blutig niedergeschlagen. Über dieses Massaker sagte der damalige Premierminister Ismet Inönü: „In diesem Land kann nur das türkische Volk ethnische und rassische Rechte für sich geltend machen“ (Milliyet, 31. August 1930). Der Justizminister Mahmut Esat gab in Ödemis folgende Erklärung ab: „Die Türken sind die alleinigen Herren, alleinige Eigentümer der Türkei. Wer nicht rein türkischer Abstammung ist, hat nur ein Recht: er soll Diener und Sklave sein. Freunde und Feinde, sogar die Berge sollen diese Tatsachen wissen“ ( Milliyet 19. September 1930).
Dann war Dersim an der Reihe
Der türkische Staat leugnete weiterhin die Existenz und die Rechte der Kurden. Die Regierung in Ankara gab Studien über Dersim in Auftrag, um herauszubekommen, wie man in dieses Gebiet eindringen könne. Der Verwaltungsinspektor Hamdi Bey reichte der Regierung einen Bericht ein, wonach Dersim für die Regierung der Republik der Kopf eines Geschwürs sei, und um schmerzliche Folgen zu verhindern, sei eine Operation unausweichlich. Das türkische Parlament beschloss im Jahre 1935 das „Tunceli Gesetz“ (Gesetz Nr. 2884) mit dem Ziel, Dersim niederzuwerfen, zu züchtigen und zu isolieren. Das früher zu Mazgirt gehörende Dorf Mamikan wurde in Tunceli umbenannt und als Verwaltungszentrum ausgebaut.
Das Gesetz verstößt als Sondergesetz gegen das Prinzip der Allgemeinheit und gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.
Mit diesem Gesetz wurden die Städte Elazig, Tunceli, Erzincan, Bingöl, Sivas, Malatya Erzurum und Gümüshane zum vierten Regierungsbezirk zusammengefasst, als sein Zentrum Elazig bestimmt. Mit der Aufgabe des Gouverneurs wurden stets besonders brutale Menschen betraut, als Provinzgouverneur und Kommandant von Dersim wurde z.B. der als Dersim-Schlächter bekannte General Abdullah Alpdogan berufen. In Elazig wurde unter dem Namen “Unabhängigkeitsgericht“ ein Militärgericht installiert, das nur für Dersim zuständig war. Mit dem Gesetz Nr. 2884 wurde Dersim zum Sperrgebiet erklärt. Für die Einreise nach Dersim war eine besondere Genehmigung erforderlich.
Mustafa Kemal sagte bei der Parlamentseröffnung: „Wenn wir ein inneres Problem haben, dann ist es das Dersim-Problem. Um dieses innere Problem, diese Wunde, dieses gefährliche Geschwür zu beseitigen und seine Wurzel auszutrocknen, muss die Regierung, falls erforderlich, unter anderem mit sehr schmerzhaften Mitteln vorgehen, und dafür braucht die Regierung uneingeschränkte Vollmacht.“
Die Kurden aus Dersim forderten Ankara auf, ihr militärisches Personal aus dem Gebiet abzuziehen und den Bau von Brücken und Straßen einzustellen, weil diese für militärische Zwecke gedacht seien. Als die Menschen aus Dersim auf ihre Forderung keine Antwort bekamen, begannen sie unter der Führung von Seyid Riza, Widerstand zu leisten. Der türkische Staat, der Dersim von vier Seiten eingekesselt hatte, ging mit schweren Waffen zum Angriff über. Flugzeuge, die in Amed (Diyarbakir) starteten, warfen Bomben über Dersim ab.
Es gab überall Gefechte. Mit dem Wintereinbruch wurde die Besetzung des Bodens von Dersim zwangsweise eingestellt und mit dem Frühjahr des Jahres 1937 wieder aufgenommen. Das türkische Militär schnitt Dersim erneut völlig von der Außenwelt ab, die Zivilbevölkerung floh vor den Angriffen der Türken in die Berge. Die Dörfer wurden verbrannt und zerstört. Die gefangen genommenen kurdischen Männer wurden vom Militär mit dem Bajonett niedergestochen, die Frauen vergewaltigt. An dem Volk wurde ein Massaker verübt.
Der Führer von Dersim, Seyid Riza, nahm für den 15. September 1937 eine Einladung des Gouverneurs von Erzincan an. Auf dem Weg dorthin wurde er auf der Brücke von Muti verhaftet und ins Gefängnis nach Elazig gebracht, um so nach türkischem Recht Anklage gegen ihn erheben zu können.
In der Anklageschrift gegen Seyid Riza und seine Begleiter schrieb der Staatsanwalt Hatemi Sahamoglu: „Dies ist ein Verfahren, das Tunceli gegen Dersim eröffnet hat. Die Entscheidung des Hohen Gerichts wird zum Weiterleben von Tunceli und zum geschichtlichen Begräbnis von Dersim führen.“
Am 10. November 1937 setzte das Gericht durch einen Beschluss das Alter des 75 jährigen Seyid Riza herab, um so entsprechend der türkischen Strafgesetzgebung die Todesstrafe gegen ihn aussprechen zu können. Gleichzeitig wurde das Alter seines Sohnes erhöht, beide wurden zusammen mit sieben weiteren Personen zum Tode verurteilt. In der Nacht vom 15. zum 16. November 1937 wurde die Todesstrafe gegen Seyid Riza, seinen Sohn und seinen Begleiter vollstreckt.
Der Leichnam von Seyid Riza wurde zur Abschreckung durch die Stadt Elazig gezogen. Seyid Riza erhielt keine Grabstätte; sein Körper wurde verbrannt oder an einem geheimen Ort begraben.
In den Wintermonaten zog sich das Militär erneut in seine Kasernen zurück und im Frühling 1938 setzte es seine Gräueltaten an der Bevölkerung fort.
Im August 1938 brachte die 14. Kavallerie 381 Personen aus ihrem Kampfgebiet nach Elazig, um sie in den Westen zu deportieren. Eine weitere Gruppe, die von Innenminister Sükrü Kaya ausgesuchten 3470 Personen (bzw. 347 Familien), wurden nach Tekirdag, Edirne, Kirklareli, Balikesir, Manisa und nach Izmir deportiert und dort zwangsweise angesiedelt. Celal Bayar brachte bei der Eröffnungsrede vor dem Parlament, die er hielt und nicht der bereits schwer erkrankte Mustafa Kemal, seine Freude über die erkämpfte Einheit des Landes und den Sieg über die Banditen und Räuber (gemeint sind die Kurden) Ausdruck. Ismet Inönü sagte: „Wir sind jetzt vom Dersim-Problem befreit.“
Erst 10 Jahre später wurde der Sperrbezirk um Dersim aufgehoben und eine Amnestie erlassen.
Die staatlichen Berichte aus den Jahren zwischen 1920 und 1930 machen die These plausibel, wonach das Massaker von Dersim 1937/38 von langer Hand vorbereitet worden war. Sie bestätigen, dass der türkische Staat es als seine Aufgabe angesehen hatte, Dersim zu besetzen und zu entvölkern.
Das Tunceli-Gesetz von 1935 und die Massaker von 1936-38 zeigen, dass Mustafa Kemal und die Gründer des türkischen Staates die Massaker geplant hatten, um die Bevölkerung Dersim zu vernichten oder zwangsweise zu assimilieren.
Als Beweis dafür, dass das Massaker in Dersim geplant war und vorsätzlich begangen wurde, dienen die Berichte, die gegen Anfang des 20. Jahrhunderts über Dersim angefertigt wurden, die Berichte des Geheimdiensts MAH, des Militärinspektors, des Innenministers Sükür Kaya, das Buch Dersim des kommandierenden Generals der Gendarmerie, die vielen Reden im Parlament und die damaligen Zeitungsberichte.
Die Beweise für das Massaker in Dersim befinden sich in den Archiven des türkischen Staates, es gibt Zeugenaussagen von Überlebenden und die Fotos aus der Zeit des Massakers, andere Belege sind in den Archiven von England, Russland und von anderen europäischen Staaten zu finden.
Zwar wurden 1948/49 das Tunceli-Gesetz, die Einrichtung des Sperrgebiets und die Bestimmungen über den Regierungsbezirk aufgehoben, der Versuch, die kurdische Kultur zu vernichten, und die Repressalien gegen Kurden werden fortgesetzt. Dersim und die dort wohnenden Kurden werden in einem rassistisch- militaristischen Ausnahmezustand gehalten.
Bei dm Massaker von 1936-38 hat der türkische Staat nach eigenen Angaben, 12.000 Kurden ermordet, verschiedene andere Quellen schätzen die Zahl der Opfer auf 70.000 ermordete Menschen. In den Dokumenten des Generalstabs werden diese Ereignisse als Züchtigung und Niederwerfung bezeichnet. Die Wörter Kurden, Kurdenproblem oder ähnliche Wortkombinationen tauchen nicht auf.
Ergebnis:
Als im Zweiten Weltkrieg Faschisten und Rassisten Juden ermordeten und diese Verbrechen in den dreißiger Jahren vorbereiteten, verübte der türkische Staat im Schatten dieser Ereignisse die Massaker in Dersim.
Seit dieser Zeit sind die Begriffe Kurde, Kurdisch und Kurdistan verboten. Es ist jetzt Teil der Staatslehre der Republik Türkei, dass es ein Volk mit dem Namen Kurden nicht gibt, und dass weder die kurdische Sprache noch der alewitische Glaube existieren. Die Kurden sind ein Volk ohne eigene Identität, ohne eigene Sprache und ohne eigene Kultur. Falls es dennoch etwas in dieser Richtung geben sollte, gilt das als staatsfeindlich und ist zu vernichten, oft zusammen mit den Menschen, die Träger dieser Kultur sind, mit ihr leben. Das Volk soll so von seinen Wurzeln und seiner Geschichte entfremdet werden. Diese Politik der Assimilation wird bis in die Gegenwart durchgesetzt.
Das Jahr 2008
Der türkische Staat erkennt weiterhin die Kurden nicht an, es gibt keinen Hinweis auf eine Entschuldigung für die Massaker, Anerkennung und Entschuldigung aber wären notwendige Voraussetzungen für den Frieden zwischen Kurden und Türken in Dersim. Stattdessen werden unsere Berge jeden Tag bombardiert und unsere Wälder angezündet, werden Menschen umgebracht.
Mit dem Bau von acht Staudämmen an einem kleinen Fluss soll jetzt die demographische Struktur zerstört und das Gebiet entvölkert werden.
Dersim wurde fast zeitgleich mit Guernica bombardiert. Zu Recht hat die Welt Solidarität mit Guernica gezeigt. Man zeigte und man zeigt die angebrachte Solidarität mit den Armeniern, mit den Juden, mit den Bewohnern der Städte Hiroshima und Nagasaki. Der mit diesen Namen verbundene Massenmord an Menschen wird verurteilt. Aber die gleiche Weltgemeinschaft hat das Massaker von Dersim, das fast zeitgleich stattfand, nicht wahrgenommen oder vergessen.
Wir hoffen, dass die europäischen Staaten, dass die Europäische Union, die Sensibilität gegenüber dem Völkermord in Dersim zeigen, die sie bei der Anerkennung des armenischen Völkermordes bewiesen haben, und dass sie sich für eine friedliche und demokratische Lösung der Kurdenfrage einsetzen.
Publiziert im Online-Magazin von Kurdmania.com mit freundlicher Genehmigung des Autors
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Armenier und Kurden im Europäischen Parlament
Schicksal der Minoritäten in der Türkei wurde an Hand von zwei Veranstaltungen über das "Armenische Erbe" und über "Das Massaker von Dersim" vor Augen geführt
18.11.2008
Brüssel, 18.11.08 (KAP) Auf Initiative von zwei Abgeordneten - Bernard Lehideux (Frankreich) und Feleknas Uca (Deutschland) - haben im Europäischen Parlament in Brüssel am selben Tag zwei Konferenzen stattgefunden, die der armenischen und der kurdischen Frage gewidmet waren. Beide Veranstaltungen haben im Hinblick auf die Beitrittsverhandlungen zwischen Ankara und der EU großes Interesse ausgelöst.
Am Morgen ging es unter dem Titel "Eine Reise der kulturellen Wiederentdeckung: Armenisches Erbe in der Türkei" um den armenischen Aspekt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom europäischen Büro der "Armenian General Benevolent Union" (AGBU). Am Wort waren u.a. Michael Leigh vom EU-Generaldirektorat für Erweiterung, Fethiye Cetin (Rechtsanwältin des ermordeten armenischen Journalisten Hrant Dinkund Autorin des aufsehenerregenden Buches "Meine Großmutter"), Osman Köker (Historiker und Autor des Buches "Armenier in der Türkei vor 100 Jahren") sowie der armenisch-französische Kunsthistoriker Patrick Donabedian.
Bei der zweiten Konferenz wurde das Massaker von Dersim analysiert. Mit diesem Massaker im Jahr 1938 wollte das kemalistische Regime den kurdischen Widerstand endgültig brechen. Schon 1935 war der historische Name Dersim - wie so viele Ortsnamen in der Türkei - willkürlich in Tunceli verändert worden. Regierungsoffiziell wurden 12.000 Opfer eingeräumt, kurdische Quellen sprechen von bis zu 70.000 Toten. Dersim, das als harter Kern des kurdischen Widerstands gegen die Turkisierung galt, wurde weitgehend entvölkert, unzählige Familien wurden in andere Provinzen verbannt. Die offizielle Türkei weigert sich bis heute, das Massaker anzuerkennen und die Nachkommen der Opfer um Entschuldigung zu bitten. Unter den Sprechern dieser Konferenz waren der Schriftsteller Haydar Isik, Vorsitzender der "Vereinigung zum Wiederaufbau von Dersim", Hilda Tchoboian, die Vorsitzende der Europäischen Armenischen Föderation für Gerechtigkeit und Demokratie, und der Abgeordnete für Tunceli, Serafettin Halis.
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veröffentlicht von der Katholischen Presseagentur für Österreich am 18.11.2008
http://www.kathweb.at/content/site/nachrichten/database/22523.html







