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Artikel zur Kategorie: Staatsverbrechen


Halabja: 1988...

Halabja...griff die irakische Luftwaffe die kurdische Stadt Halabja mit Giftgas an. Es starben 5000 Menschen qualvoll, darunter vor allem Kinder, Frauen und alte Menschen, die nicht die Kraft hatten, so schnell aus der Stadt zu flüchten. Der Angriff fand am 16.03.1988 statt - gegen Ende des Ersten Golfkriegs des Irak gegen den Iran.

Zwischen 7000 und 10000 Menschen wurden bei dem Massaker so schwer verletzt, dass sie später starben oder dauerhafte Gesundheitsschäden wie Nervenlähmungen, Hautkrankheiten, Tumorbildungen, Lungenschäden sowie Fehlgeburten erlitten. mehr...

Gültan Kisanak - Parlamentsrede anlässlich des Massakers von Roboski

Anlässlich des von der türkischen Luftwaffe begangenen Massakers in der Nähe des Dorfes Roboski in der kurdischen Provinzstadt Şırnak, bei dem 36 Zivilisten starben, hielt die stellvertretende BDP-Vorsitzende Gültan Kisanak am 3. Januar 2012 im türkischen Parlament folgende Rede:

"Als wir die Leichen der Kinder bargen, lagen da ein Kind aus der Familie eines Dorfhüters und ein Kind aus einer anderen Familie Hand in Hand. Sie haben gedacht, dass sie vielleicht dem Tod entkommen, wenn sie sich an den Händen halten. So sehr waren sie noch Kinder. Wer das nicht versteht, wer vor diesem Bild keine Gänsehaut bekommt, wer vor diesem Bild nicht auf die Idee kommt, sich zu entschuldigen, wer vor diesem Bild sein Gewissen nicht befragt, an dessen Menschlichkeit hege ich große Zweifel. mehr...

Selahattin Demirtas - Trauerrede anlässlich des Massakers von Roboski

Folgende Rede hielt der BDP-Vorsitzende Selahattin Demirtas anlässlich des Massakers von Roboski am 30.12.2011 am Ort des Geschehens:

"Auch wenn ihr noch 50.000 Mal bombardiert, auch wenn ihr unsere Jugendlichen noch 50.000 Mal massakriert, wird dieses Land Kurdistan heißen und sich die Bevölkerung Kurden nennen... mehr...

Iran: Hingerichtete Dissidenten zum Geständnis gefoltert

Mindestens 17 weitere kurdische Gefangene von unmittelbarer Hinrichtung bedroht

(New York) Human Rights Watch meldete am 11. Mai 2010: Iranische Exekutivbehörden haben fünf Gefangene, darunter vier ethnische Kurden, hinrichten lassen, ohne vorher ihre Familien zu benachrichtigt zu haben. Sie weigerten sich auch bislang, deren Leichname an ihre Familien zu übergeben. Diesen Hinrichtungen gingen Verurteilungen voraus, welche offenbar durch Folter erpresst wurden. mehr...

Von Sanduhren, dem Töten bei kaltem Wetter und Verschwörungstheorien

Der Winter ist die Jahreszeit, in der die meisten politisch motivierten Morde in der Türkei stattfinden. Als ich diesen ersten Satz schrieb, musste ich über mich selbst lachen. Darf dies der möglicherweise erste Satz des ersten Artikels in diesem Jahr sein? Um ehrlich zu sein, schwirren in letzter Zeit in meinem Kopf Erinnerungen herum an Menschen, die wir in der Vergangenheit verloren haben. Deshalb muss ich diesen Artikel einfach schreiben. mehr...

Todesgruben: Ergenekons Blutacker - 1

Aceldama bezeichnet die Begräbnisstätte südlich der alten Jerusalemer Stadtmauer, nahe der Schlucht Hinnom. Der aramäische Name bedeutet: "Blutacker". Die Konsonantenwurzeln von "Hinnom" entsprechen in den semitischen Sprachen denen für "Gehennom", was als "Höllenfeuer" übersetzt werden kann. Negative Bezüge zu Örtlichkeiten [dieser Serie] könnten nicht deutlicher sein. mehr...

20 Artikel (4 Seiten, 6 Artikel pro Seite)