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Was wollt ihr von den Kurden?
Jan 11
"Mein Gesicht errötete, als in den ersten Sekunden des Neujahrs das Feuerwerk anfing über Istanbul zu explodieren.
Ich fühlte Wut und Scham.
Ich tat mich schwer mit der Tatsache, dass eine Gesellschaft, welche vor Kurzem 35 Angehörige eben dieser Gesellschaft begraben haben, freudig feierten.
Ich rede nicht von einer vorgespielten Trauer, ich rede auch nicht über sich amüsierenden Menschen. Jedoch sind diese prunkvollen Feierlichkeiten, die förmlich „Uns sind die Gestorbenen gleichgültig.“ schreien, stark abschwächend gesagt unmenschlich.
Um die Realität in der Türkei zu sehen, reicht es, eine ganz simple Frage zu stellen... mehr...
Ich fühlte Wut und Scham.
Ich tat mich schwer mit der Tatsache, dass eine Gesellschaft, welche vor Kurzem 35 Angehörige eben dieser Gesellschaft begraben haben, freudig feierten.
Ich rede nicht von einer vorgespielten Trauer, ich rede auch nicht über sich amüsierenden Menschen. Jedoch sind diese prunkvollen Feierlichkeiten, die förmlich „Uns sind die Gestorbenen gleichgültig.“ schreien, stark abschwächend gesagt unmenschlich.
Um die Realität in der Türkei zu sehen, reicht es, eine ganz simple Frage zu stellen... mehr...
Gültan Kisanak - Parlamentsrede anlässlich des Massakers von Roboski
Jan 04
Anlässlich des von der türkischen Luftwaffe begangenen Massakers in der Nähe des Dorfes Roboski in der kurdischen Provinzstadt Şırnak, bei dem 36 Zivilisten starben, hielt die stellvertretende BDP-Vorsitzende Gültan Kisanak am 3. Januar 2012 im türkischen Parlament folgende Rede:
"Als wir die Leichen der Kinder bargen, lagen da ein Kind aus der Familie eines Dorfhüters und ein Kind aus einer anderen Familie Hand in Hand. Sie haben gedacht, dass sie vielleicht dem Tod entkommen, wenn sie sich an den Händen halten. So sehr waren sie noch Kinder. Wer das nicht versteht, wer vor diesem Bild keine Gänsehaut bekommt, wer vor diesem Bild nicht auf die Idee kommt, sich zu entschuldigen, wer vor diesem Bild sein Gewissen nicht befragt, an dessen Menschlichkeit hege ich große Zweifel. mehr...
"Als wir die Leichen der Kinder bargen, lagen da ein Kind aus der Familie eines Dorfhüters und ein Kind aus einer anderen Familie Hand in Hand. Sie haben gedacht, dass sie vielleicht dem Tod entkommen, wenn sie sich an den Händen halten. So sehr waren sie noch Kinder. Wer das nicht versteht, wer vor diesem Bild keine Gänsehaut bekommt, wer vor diesem Bild nicht auf die Idee kommt, sich zu entschuldigen, wer vor diesem Bild sein Gewissen nicht befragt, an dessen Menschlichkeit hege ich große Zweifel. mehr...
Selahattin Demirtas - Trauerrede anlässlich des Massakers von Roboski
Jan 03
Folgende Rede hielt der BDP-Vorsitzende Selahattin Demirtas anlässlich des Massakers von Roboski am 30.12.2011 am Ort des Geschehens:
"Auch wenn ihr noch 50.000 Mal bombardiert, auch wenn ihr unsere Jugendlichen noch 50.000 Mal massakriert, wird dieses Land Kurdistan heißen und sich die Bevölkerung Kurden nennen... mehr...
"Auch wenn ihr noch 50.000 Mal bombardiert, auch wenn ihr unsere Jugendlichen noch 50.000 Mal massakriert, wird dieses Land Kurdistan heißen und sich die Bevölkerung Kurden nennen... mehr...
Zum Gedenken an Îsmet Şerîf Wanlî
Nov 25
Zum Gedenken an Îsmet Şerîf Wanlî (Ismet Cheriff Vanly)
"Seit siebzig Jahren kämpft das kurdische Volk mit der Feder und der Waffe in der Hand für seine Anerkennung als Rechtssubjekt mit eigener Kultur, einem tausend Jahre alten Vaterland und einem historischen Erbe. Die Antwort der betroffenen Regierungen war immer nur Unterdrückung, Deportationen, Rechtsverweigerung und Blutvergießen." mehr...
"Seit siebzig Jahren kämpft das kurdische Volk mit der Feder und der Waffe in der Hand für seine Anerkennung als Rechtssubjekt mit eigener Kultur, einem tausend Jahre alten Vaterland und einem historischen Erbe. Die Antwort der betroffenen Regierungen war immer nur Unterdrückung, Deportationen, Rechtsverweigerung und Blutvergießen." mehr...
Eigenständige Kurdische Identität – Kampagne (v. Jutta Hermanns, Rechtsanwältin)
Nov 21
Seit Jahrzehnten kämpft die kurdische
Bevölkerung u.a. in der Türkei um ihre auch in internationalen
Abkommen verankerten und ihnen zustehenden Rechte. Nicht nur, dass
der Gebrauch ihrer Muttersprache sogar im privaten Bereich bis vor
nicht allzu langer Zeit in der Türkei verboten war, ihre Verfolgung
ist brutal und grausam und hatte in der Vergangenheit durchaus
genozidäre Züge.
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Kurdmania interviewt Abdullah Demirbaş
Mär 04
Nach einem persönlichen Zusammentreffen während eines Ferienbesuchs in Amed kurz nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus nach mehrmonatiger Haft stellte unsere Mitarbeiterin "Keske Sor" Abdullah Demirbaş, dem Stadtbezirksbürgermeister von Sur, der ummauerten Alststadt von Amed [trk.: Diyarbakır], Interviewfragen per e-mail.Dieser Tage wird Abdullah Demirbaş mal wieder vor Gericht gezerrt, eine gute Gelegenheit, das Interview zu veröffentlichen: mehr...
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