Peter Galbraith, ein ehemaliger US-Botschafter in Kroatien, sagt, dass der Irak in drei Länder aufgeteilt werden sollte, je eines für jede der ethnischen Gruppen in der Region: Sunniten, Schiiten und Kurden.Originalsendung von: National Public Radio (nicht-kommerzielle US Radio und TV Anstalt, wird mit öffentlichen Zuschüssen und Hörerspenden finanziert, d.Übers.)
Peter Galbraith, ein ehemaliger US-Botschafter in Kroatien, sagt, dass der Irak in drei Länder aufgeteilt werden, je eines für jede der ethnischen Gruppen in der Region: Sunniten, Schiiten und Kurden.
Der renommierte diplomatische Mitarbeiter am Zentrum für Rüstungskontrolle und Nichtweiterverbreitung (von Atomrüstung) erzählt NPR-Reporter Robert Siegel, dass das Land bereits in diese Richtung auseinandergebrochen ist und die USA sollten nichts unternehmen um es wieder zusammenzukitten.
Galbraith sagt, die ethnischen Gruppierungen haben begonnen bestimmte und unterscheidbare Rollen im Irak einzunehmen. "Wir haben im Norden Kurdistan, ein in jeder Hinsicht unabhängiges Land, mit eigener Armee und eigener Regierung. Und nun gibt es bei Schiiten und den Sunniten zwei weitere Armeen. Da gibt es eine schiitische Armee - eigentlich die irakische Armee, aber dominiert von Schiiten - und in den sunnitischen Gebieten gibt es jetzt "Erwachen" - eine 100.000 Mann starke Miliz. Und es liegt an dieser Miliz "Erwachen", und nicht so sehr am massiven Anwachsen der US-Truppenstärke, dass es diesen Rückgang der Angriffe von al-Qaida gab."
Galbraith sagt, dass die sunnitische Bewegung/Miliz "Erwachen" nach wie vor der irakischen Regierung feindlich gesonnen ist, und die Regierung sieht von "Erwachen" eine größere Bedrohung ausgehen als von al-Qaida.
Die künftige Regierung Obama wird Vizepräsident Joe Biden ins Spiel bringen, was Galbraith als "sehr ermutigend" betrachtet.
Biden "war in erster Linie Befürworter einer dezentralen Irak, und obwohl im Wahlkampf John McCain Bidens Plan als "Hühnerhofidee" verspottete, sagt Galbraith, "es ist in der Tat, was sich aus den Aktionen der Regierung Bush ergeben hat."
2007 finanzierte die Bush-Administration eine sunnitische Armee - das "Erwachen" - und Galbraith behauptet, dieses sei verantwortlich für den bisherigen Erfolg im Irak. Biden würde dies als nächsten Schritt sehen und die Sunniten zur Bildung ihrer eigenen Region ermutigen, einschließlich der Kontrolle über die Armee, ebenso wie die Region Kurdistan die Peschmerga, Kurdistans Armee, kontrolliert.
Eine dezentraler Irak als locker verknüpfter Bundesstaat könnte schließlich in der Lage sein, den Schutz der eigenen Interessen gegen die größeren Nachbarn Iran und Türkei, aber so weit ist es derzeit noch nicht, meint Galbraith.
"Der Irak verteidigt zur Zeit seine Interessen nicht selbst", sagt er. "Die Iraner üben enormen Einfluss aus, weil die Vereinigten Staaten tatsächlich den Weg für den für die Verbündeten des Iran ebnen, die Regierung des Irak zu übernehmen."
"Im Hinblick auf die Kurden, gibt es neuerdings eine andere Herangehensweise seitens der Türkei", sagt Galbraith. "Es gab eine Zeit, da betrachteten sie die Idee eines unabhängigen Kurdistan fast als eine existentielle Bedrohung für die Türkei. Aber immer nehr Türken erkennen, dass es sich zum Einen um eine vollendete Tatsache handelt - es ist bereits geschehen, und zum Andern, dass es Möglichkeiten öffnet - achließlich sind auch sie (die Kurden) säkular, pro-westlich, und erstreben wie die Türken eine demokratische Lebensweise, und sie sind keine Araber. "
Galbraith sagt, gibt es zwei Dinge, die USA bei ihrem Abzug zur Verbesserung der Stabilität im Irak tun können:
"Erstens, versuchen Sie den territorialen Streit um Kirkuk und anderen zwischen Kurden und Arbern strittigen Gebieten zu lösen. Zweitens finden Sie einen modus vivendi zwischen der irakischen Regierung mit der schiitisch geführten Armee und der sunnitischen Bewegung "Erwachen" zur Regelung, wer welches Gebiet kontrollieren wird", sagt er.
"Wenn wir die Knackpunkte eliminieren können um die Sunniten und Schiiten kämpfen, mag es sich im Laufe der Zeit ergeben, dass sie es eine stärkere Zusammenarbeit als in ihrem Interesse ansehen werden und freiwillig einen stärkere irakischen Staat aufbauen werden", sagt Galbraith. "Ich denke, es ist unwahrscheinlich, dass die Kurden da jemals beitreten würden, aber ich denke zwischen Sunniten und Schiiten ist das wohl möglich."
Originalartikel: "Peter Galbraith backs ethnically divided Iraq" veröffentlicht in "The Kurdish Globe" am 16. November 2008, übersetzt von Karl G. Mund
- Notiz:
Zur Verdeutlichung, wie dieser Text in der maschinellen Übersetzung aussieht, die "google" anbietet, füge ich diese Version hinzu.
Auch um zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass sich hier noch eine Reihe weiterer Überseter/innen finden, neben englischen vor allem für kurdische und türkische Originaltexte, aber natürlich auch für Texte in Sorani, Farsi, Russisch und Arabisch.
Sonntag, 16. November 2008, 02:49 EST
Peter Galbraith backs ethnically divided Iraq
Peter Galbraith Rücken ethnisch geteilten Irak
Peter Galbrait, former State Department Official and former US ambassador to Croatia Peter Galbrait, ehemaliger State Department Offizielle und ehemaliger US-Botschafter in Kroatien
NPR
Peter Galbraith, a former US ambassador to Croatia, says that Iraq should split into three countries, one for each of the ethnic groups in the region: Sunni, Shiite and Kurd. Peter Galbraith, ein ehemaliger US-Botschafter in Kroatien, sagt, dass der Irak sollte in drei Ländern, eins für jede der ethnischen Gruppen in der Region: Sunniten, Schiiten und Kurden.
The senior diplomatic fellow with the Center for Arms Control and Nonproliferation tells NPR's Robert Siegel that the country has already broken up in partitions along these lines and the US should not be in the business of putting it back together. Die diplomatischen Senior Fellow mit dem Zentrum für Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung erzählt NPR Robert Siegel, dass das Land hat bereits aufgebrochen in Partitionen in diese Richtung gehen und die USA sollten nicht in die Tätigkeit der um es wieder zusammen.
Galbraith says the ethnic factions have started taking on distinct roles in Iraq. Galbraith, sagt der ethnischen Gruppierungen haben begonnen, die auf unterschiedlichen Rollen im Irak. "We have, in the north Kurdistan, which is, in all regards, an independent country, with its own army and its own government. And now between the Shiites and the Sunnis there are two separate armies - there's a Shiite army - it's the Iraqi army, but it's dominated by the Shiites - and in the Sunni areas there's now the Awakening - a 100,000-man strong militia. And it is because of the Awakening, and not so much the surge of US troops, that there's been this decline in attacks by al-Qaida." "Wir haben, im Norden Kurdistan, die ist, in jeder Hinsicht, ein unabhängiges Land, mit eigener Armee und ihre eigene Regierung. Und nun zwischen den Schiiten und den Sunniten gibt es zwei getrennten Armeen - gibt es eine schiitische Armee - es ist die Irakischen Armee, aber es ist dominiert durch die Schiiten - und in den sunnitischen Gebieten gibt es jetzt das Erwachen - eine 100.000-Mann starke Miliz. Und es liegt daran, dass der Aufbruch, und nicht so sehr den massiven Anstieg der US-Truppen, dass es seit dieser Rückgang in Angriffe von al-Qaida. "
Galbraith says that the Sunni Awakening still remains very hostile to the Iraqi government, and the government sees the Awakening as a bigger threat than al-Qaida. Galbraith sagt, dass die sunnitischen Awakening nach wie vor sehr feindlich gegenüber der irakischen Regierung, und die Regierung sieht das Erwachen als eine größere Bedrohung als al-Qaida.
The incoming Obama administration will bring Vice President-elect Joe Biden into the fray, which Galbraith calls "very encouraging." Die eingehenden Obama Verwaltung wird Vice President-Elect Joe Biden in The Fray, die Galbraith als "sehr ermutigend."
Biden "has been the prime proponent of a decentralized Iraq, and although in the campaign Sen. McCain described [Biden's] plan as a 'cockamamie' idea," Galbraith says, "it is in fact what the Bush administration has done." Biden "wurde in erster Linie Befürworter einer dezentralen Irak, und obwohl in der Kampagne Sen. McCain beschrieben [Biden's] Plan als" cockamamie "Idee", sagt Galbraith, "es ist in der Tat, was die Regierung Bush getan hat."
In 2007, the Bush administration financed a Sunni army - the Awakening - and Galbraith says this is responsible for the success so far in Iraq. In 2007, die Bush-Administration finanziert ein sunnitischen Armee - das Erwachen - und Galbraith sagt dieses ist verantwortlich für den bisherigen Erfolg im Irak. Biden would take this to the next step and encourage the Sunnis to form their own region, which would control that army, just as the Kurdistan region controls the Peshmerga, or the Kurdistan army, Galbraith says. Biden würde dies für den nächsten Schritt und die Sunniten zu ihrer eigenen Region, die Kontrolle, dass die Armee, ebenso wie die Region Kurdistan steuert die Peschmerga, Kurdistan oder die Armee, sagt Galbraith.
A decentralized, loosely federalized partitioned Iraq might eventually be capable of defending its own interests against its larger neighbors of Iran and Turkey, but right now, Galbraith says, that's not happening. Eine dezentrale, lose federalized partitioniert Irak könnte schließlich in der Lage sein, den Schutz ihrer eigenen Interessen gegen ihre größeren Nachbarn des Iran und der Türkei, aber gerade jetzt, Galbraith sagt, das ist nicht passiert.
"Iraq is not, today, defending its interests," he says. "Der Irak ist nicht, heute, seine Interessen zu verteidigen", sagt er. "The Iranians wield enormous influence because the United States actually paved the way for Iran's allies to become the government of Iraq." "Die Iraner enormen Einfluss ausüben, weil die Vereinigten Staaten tatsächlich den Weg für den Iran die Verbündeten zu der Regierung des Irak."
"With regard to the Kurds, actually there's been a change in attitude on the part of Turkey," Galbraith says. "Im Hinblick auf die Kurden, tatsächlich gibt es seit einer Änderung der Mentalität der Teil der Türkei:" Galbraith sagt. "There was a time when they thought the idea of an independent Kurdistan was an almost existential threat to Turkey. But increasingly, Turks recognize, first, that this is an accomplished fact - it's already happened; and second, that there are opportunities - after all, they share in common that they're secular, they're pro-Western, and, like the Turks, they aspire to be democratic and they're not Arabs." "Es gab eine Zeit, da sie dachten, die Idee eines unabhängigen Kurdistan war eine fast existentielle Bedrohung für die Türkei. Aber immer, Türken erkennen, erstens, dass es sich um eine vollendete Tatsache - es ist bereits geschehen, und zweitens, dass es Möglichkeiten - nach alle, teilen sie sich gemeinsam, dass sie säkulare, sie sind pro-westliche, und, wie die Türken, sie wollen eine demokratische und sie sind keine Araber. "
Galbraith says there are two things the US can do to enhance stability in Iraq as it leaves. Galbraith sagt, gibt es zwei Dinge, die USA tun können, zur Verbesserung der Stabilität im Irak, da sie Blätter.
"First, try and solve the territorial dispute over Kirkuk and other disputed areas between the Kurds and the Arabs. Secondly, to work out a modus vivendi between the Iraqi government and the Shiite-led army and the Sunni Awakening as to who will control what territory," he says. "Erstens, versuchen Sie es lösen und die territoriale Streit um Kirkuk und anderen strittigen Bereichen zwischen den Kurden und den Arabern. Zweitens sollte es, um herauszufinden, einen modus vivendi zwischen der irakischen Regierung und der schiitischen Führung der Armee und der sunnitischen Awakening, wer wird kontrollieren, was Gebiet ", sagt er.
"If we can minimize the kinds of things that Sunnis and Shiites are going to fight over, it may be, over time, that they will find it in their interests to have much greater cooperation and that voluntarily they'll build a stronger Iraqi state," Galbraith says. "Wenn wir können die Arten von Sachen, die Sunniten und Schiiten werden zur Bekämpfung von über, es auch sein mag, im Laufe der Zeit, dass sie es in ihrem Interesse zu haben viel stärkere Zusammenarbeit und freiwillig, dass sie eine stärkere irakischen Staat : "Galbraith sagt. "I think it's unlikely the Kurds would ever join that, but I think it's quite possible between the Sunnis and Shiites." "Ich denke, es ist unwahrscheinlich, die Kurden würden jemals beitreten, aber ich denke, es ist gut möglich, zwischen den Sunniten und Schiiten."







