Es lohnt sich fast immer die Artikel aus dem Weblog "Rastî" zu lesen. Die Betreiberin Mizgin, Exilkurdin in den USA, ist als scharfzüngige investigative Journalistin bekannt, was dazu führte, dass ihr Blog schon vor einiger Zeit in der Türkei gesperrt wurde. Wir bei Kurdmania sind zwar nicht immer ganz ihrer Meinung, bringen aber immer wieder gern einige ihrer Artikel bei uns auf deutsch. Ganz besonders wichtig ist uns der heute erschienene, den wir hier dokumentieren und im Notizenteil noch mit eigenen Recherchen anreichern werden.


JITEMS SÄUREGRUBEN IN CIZRE



"Wenn die Ergenekon-Ermittlung nicht auch östlich des Euphrat weitergeht, wird das kurdische Problem nie gelöst werden."
~Ahmet Türk

 



Vor einem Monat schrieb Nuh Gönultaş in der Tageszeitung Bugün über einige interessante Informationen des  verrücktesten Typen in der Ergenekon-Affäre, Tuncay Güney, in einem Artikel unter dem Titel: "Wo sind die mörderischen Säuregruben von JITEM?":

Was "black box" angeht, Tuncay Güneys Lebensgeschichte, da weiß mensch nicht, ob das wahr ist oder nicht. Er, der "Ergenekon" zuerst enthüllte, wurde selbst zur Legende.

Güneys wichtigster Anhaltspunkt liegt in seiner fast neunjährigen Beziehung zu Veli Küçük, dem "tiefen Pascha" der 1990-er Jahre.

Im Buch des in Toronto (Kanada) lebenden Journalisten Faruk Arslan "Black Box: Ergenekon's Unknown Name Tuncay Güney" sorgt der geheimnisvolle Zeuge für schockierende Aussagen.

Güney behauptet, dass Tausend kurdischer Bürger, welche im Rahmen bei Mordtaten außerhalb des Rechtssystems wegen Unterstützung der PKK umgebracht wurden, anschließend in säuregefüllte Brunnenschächte geworfen wurden, wo sich ihre Körper zersetzten. Daher wurden ihre Leichen nie gefunden.

Das kann mensch als originale und neue Information betrachten.

Güney rät den BOTAŞ-Komplex zu untersuchen, welchen JITEM in den 1990-er Jahren im Südosten genutzt hatte, um  die mit Säure gefüllten Todesgruben zu finden.

Seit Jahren wusste niemand, wo die Gräber von annähernd 18.000 BürgerInnen zu suchen sind, die meisten davon KurdInnen, welche von "unbekannten Tätern" ermordet wurden, nach denen niemand fragt oder zu fragen wagt.
 
Güney behauptet, dass es zwar einige Leute gibt, welche den Ort dieser mit Säure gefüllten Brunnenschächte kennen, darunter Veli Küçük, aber der sagt nichts.

Doch gibt Güney im Buch eine bestimmte Adresse an: "Dies sind die Orte, welche JITEM und Küçüks Gruppe nutzten. Um sie zu entdecken müssen sie zum Grenzübergang Habur fahren, dicht bei der alten Stadt Cizre in der Provinz Mardin, dort gibt es links (von der Straße) einen von Soldaten bewachten Komplex. Wenn Sie dort graben, gibt es da eine Menge Leichname. BOTAŞ betreibt auch noch Unternehmen in Diyarbakır, Batman, Adıyaman, und auch diese Standorte sollten untersucht werden."

Auf die Frage, wo sie die Säure herbekommen hätten, gibt Güney die klassische Antwort: "Es gibt einige Fabriken in Izmit. Sogar ein Gruß von Küçük wird von deren Managern als Befehl verstanden. Außerdem benötigten sie immer Säure für das Drogengeschäft. Sie wurden zu Experten der Säurebeschaffung."

Mehr dazu kann mensch sehen in der TV-Sendung "32. Tag" im November 2008 in der Güney die Behauptung über die mit Säure gefüllten Brunnenschächte wiederholt. Beachten Sie bitte, dass ich die Verlinkung auf das 1. von 14 Videos in jener Ausgabe von "32. Gün"  angegeben habe.

Nun hat scheinbar der vorsitzende Staatsanwalt der Provinz Şırnak Ermittlungen aufgenommen im Falle der mit Säure gefüllten Brunnenschächte.

Die Anzeige wurde ursprünglich vom Vorsitzenden des Anwaltsvereins von Şırnak eingebracht auf der Grundlage des Buches von Faruk Arslan, das Nuh Gönultaş in seinem Artikel erwähnt. Schon vor der Entscheidung des Staatsanwaltes beschloss der Anwaltsverein von Şırnak die Brunnenschächte zu öffnen bei der ersten Gelegenheit, sobald die genauen Ortsangaben bekannt würden. Dazu wird der Anwaltsverein nun Gelegenheit haben, wie "Zaman" (trk.)

Nuşirevan Elçi, Vorsitzender der Anwaltsvereinigung in Şırnak sagt: "Diese Lage lässt uns hoffen. Die Türkei muss sich ihrer Vergangenheit stellen um eine helle Zukunft zu haben. Wenn es illegale Machenschaften gegeben hat, müssen diese vor Gericht kommen. Die Verwandten jener von unbekannten Übeltätern ermordeten wissen seit 15 - 20 Jahren nicht, ob diese noch leben oder nicht. Diese Lage hat diesen Leuten viel Schmerz bereitet. Wenn diese Angelegenheit aufgeklärt wird, können diese Leute aufhören zu hoffen. Für die helle Zukunft der Türkei muss diese Arbeit getan wirden. Besonders in diesem Zusammenhang sehe ich die Ergenekon-Ermittlung als neue Phase."

In der Vergangenheit sagten Politiker der DTP, dass es wenig Hoffnung für eine Lösung der kurdischen Frage in der Türkei gäbe, solange "Ergenekon" nicht auch östlich des Euphrat untersucht würde. Nun sollten wir abwarten, wieviel nun wirklich untersucht wird und zu welchen Resultaten das führt. Dann können wir auch erkennen, ob die geheimnisvolle "schwarze Kiste von "Ergenekon" glaubwürdig ist.

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Eingesandt von Mizgin am 16. Dezember 2008
Übersetzungen aus dem Türkischen ins Englische von Mizgin, aus dem Englischen ins Deutsche von Amos

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Notiz:

Staatsanwaltschaft Silopi ordnet Untersuchung über mutmaßliche JITEM-Hinrichtungen an


Das Büro der Staatsanwaltschaft in Silopi traf eine Anordnung, welche Ermittlungen ermöglicht bezüglich willkürlicher Hinrichtungen, die angeblich von der JITEM-Geheimdienstorganisation der Jandarma durchgeführt worden wären.

Eine Strafanzeige wurde eingelegt von der Anwaltsvereinigung in Şırnak, die sich auf eine kürzliche Ausage von Tuncay Güney stützt, welcher angab dass eine Anzahl Menschen in den 1990-er Jahren von JITEM-Angehörigen willkürlich hingerichtet und die Leichname dann mit Säure verätzt und in nahe gelegenen  Brunnenschächten der staatlichen Ölleitungsgesellschaft (BOTAŞ) im Bezirk Silopi vergraben worden wären. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittler beauftragt, diese Brunnenschächte zu finden und zu öffnen.

In der Annahme, dass die Ermittler umgehend ihre Arbeit aufnehmen würden, sagte Elçi: "Das weckt Hoffnungen. Die Türkei muss sich mit der Vergangenheit beschäftigen um einer helleren Zukunft willen. Falls es illegale Machenschaften gab, sollten die Verantwortlichen dafür vor Gericht gestellt werden. Verwandte von Menschen, welche Opfer von solchen willkürlichen Hinrichtungen sein könnten, besitzten keine Information über ihren Aufenthaltsort oder ob sie wirklich tot sind. Das schmerzt die Leute. Wenn diese Angelegenheit aufgeklärt wird, werden diese Leute aufhören zu hoffen, dass ihre Verwandten noch am Leben seien. Für eine hellere Zukunft müssen diese Brunnenschächte geöffnet werden." Und er fügte hinzu: "Ich betrachte das Ergenekon-Verfahren als einen Meilenstein in dieser Hinsicht", womit er die gegenwärtige Gerichtsverhandlung gegen Ergenekon meint, ein kriminelles Netzwerk zum Umsturz der Regierung.

Elçi rief das türkische Volk auf, dieser Angelegenheit Beachtung zu schenken und sicherzustellen, dass die Brunnenschächte wieder geöffnet würden gemäß der staatsanwaltlichen Anordnung.

Elçi wandte sich auch an die Verwandten der Opfer und alle Zeugen, welche Informationen über die Brunnenschächte haben, dass sie entweder das Büro der Staatsanwaltschaft oder aber die Anwaltsvereinigung in Şırnak kontaktieren möchten.

In der Vergangenheit sagten Politiker der DTP, dass es wenig Hoffnung für eine Lösung der kurdischen Frage in der Türkei gäbe, solange "Ergenekon" nicht auch östlich des Euphrat untersucht würde. Nun sollten wir abwarten, wieviel nun wirklich untersucht wird und zu welchen Resultaten das führt. Dann können wir auch erkennen, ob die geheimnisvolle "schwarze Kiste von "Ergenekon" glaubwürdig ist.

Originaltext:
Silopi prosecutor rules for probe into alleged JİTEM executions

The Silopi Prosecutor's Office has issued a ruling allowing an investigation to proceed into summary executions allegedly perpetrated by the secret gendarmerie intelligence unit JİTEM.

A criminal compliant had been filed by the Şırnak Bar Association in regard to recent statements by Tuncay Güney, who alleged that a number of people had been summarily executed by JİTEM in the 1990s and that the bodies were burned with acid and buried in wells located near facilities owned by the state-owned Turkish Pipeline Corporation (BOTAŞ) in Silopi. The prosecutor's office has authorized investigators to locate and open these wells.

Stressing that the investigators would act swiftly, Elçi said: "This raised hopes. Turkey needs to deal with its past for a brighter future. If there were illegal activities, those responsible should face trials; relatives of people who may have been victims of summary executions have no information on their whereabouts or whether they are actually dead. This hurts people; if this issue is resolved, these people will stop hoping that their relatives may be still alive. For a brighter future, the wells should be opened." He added, "I see the Ergenekon case as a milestone in this regard," referring to the ongoing trial against Ergenekon, a criminal network accused of plotting to topple the government.

Elçi called on the Turkish people to pay attention to the matter to make sure that the wells are reopened in accordance with the ruling.

Elçi also called on relatives of the victims and any witnesses who have information about these wells to contact the prosecutor's office or the Şırnak Bar Association. 17 December 2008, MEHMET ERSOY


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JİTEM’in asit ölüm çukurları nerede?

Ergenekon'u deşifre eden, kilit adam, kara kutu Tuncay Güney'in, şehir efsanesi haline getirilen medyatik yaşam öyküsü, ilişkileri sanal mı, gerçek mi bilinmiyor.

Nuh GÖNÜLTAŞ

Güney'in en önemli özelliği 1990'lı yılların derin paşası Veli Küçük ile 9 yıl süren sıkı fıkı ilişkileri.

Karakutu Yayınları tarafından yayımlanan Toronto'da yaşayan gazeteci Faruk Arslan'ın kaleme aldığı Karakutu: Ergenekon'un Karanlık İsmi Tuncay Güney kitabında gizemli tanık, yine şok açıklamalarda bulunuyor.

Güney, JİTEM elemanları tarafından PKK'ya yataklık gerekçesiyle yargısız infazlarla öldürülen binlerce Kürt kökenli vatandaşın cesetlerinin asit çukurlarında eritildiği için bulunamadığını savunuyor.

Bu oldukça orijinal ve yeni bir bilgi.

Güney, kemikleri dahi eriten asitle dolu ölüm çukurlarını bulmak için JİTEM'in 1990'lı yıllarda Güneydoğu bölgesinde kullandığı BOTAŞ tesislerine bakılmasını tavsiye ediyor.

Faili meçhul cinayete kurban giden 18 bini aşkın çoğu Kürt kökenli vatandaşımızın mezarının nerede olduğunu yıllardır kimse bilmiyor, nerede olduğunu sorgulamıyor veya sorgulamaya cesaret edemiyor!

Asit çukurlarının Güneydoğu'nun neredesinde kazıldığını bilen az sayıda insan olduğunu, Veli Küçük'ün bunlardan biri olmasına rağmen konuşmadığına değinen Güney'in verdiği bir de net adres var, kitapta şöyle anlatılıyor:

"Küçük'ün ekibi ve JİTEM'cilerin kullandığı mekanlar buralarıydı. Net adres olarak, Habur sınır kapısına giderken Mardin'in eski ilçesi Cizre'den sınıra yakın yerde solda karşına bir tesis çıkar, askerler koruyordur. Orayı kazarsan çok ceset çıkar. BOTAŞ'ın Diyarbakır, Batman, Adıyaman'da da işletmeleri bulunuyor, oralara da bakılsın."

Asiti nereden bulmuşlar sorusuna klasik cevap veren Güney, 'İzmit'te bir sürü fabrika var, Küçük'ün selamı bile emirdir. Ayrıca uyuşturucu ticaretinde asit lazım olduğu için asit getirmede uzmanlaşmışlardı.' diye konuşuyor.

Doğu Perinçek, Güney'i CIA elemanı olarak lanse ediyor, ve Güney'in Türkiye'ye getirilip ifadesinin alınmasını talep ediyor.

Arslan kitabında Güney'in CIA ajanlığını oldukça komedi dram bir olayla çürütmüş. Takip edelim:

Şubat 2008'de Muhammed El Attar'ın Mısır'da İsrail lehine casusluk yaptığı suçlamasıyla tutuklanmasının ardından Kanada'da yaşayan üç isim MOSSAD'a casusluk olayıyla gündeme gelmişti. Bu üç isimden birisi olan Daniel Levi, Tuncay Güney'in kullandığı bir isim.

Mısır'ın Attar'ı tutuklamasının ardından CIA'ye bağlı bir ekip, Toronto'da Tuncay Güney'in yaşadığı eve baskın yaptı. Yapılan baskında, CIA ekibinin başında sarışın güzel bir kadın var.

Tuncay Güney'e kimliğini gösteriyor ve ilk söylediği şu oluyor: Mossad'a çalıştığını biliyoruz.

Arkadaşlarıyla oturan Güney'i ayrı bir odaya alan CIA ajanı kadın, sadece Attar ile ilgili sorgulamak istiyor. Ancak şok bir bilgi ile karşılaşıyor. Alemi birbirine katan, bunca iş karıştıran, CIA ajanı olduğuna CIA'nın bile güldüğü Tuncay, İngilizce bilmiyor. En önemlisi CIA, Tuncay'ın İngilizce bilmediğini bilmiyor. Mossad'a bordrolu çalışmadığını, sadece birkaç yaptığı parça iş karşılığı para aldığını bilmiyor. Bu parça işleri ABD'den Emin adlı bir Türk Rabbe'den görüntülü MSN aracılığıyla aldığını bilmiyor. İstenilen raporları, oraya gönderdiği için sanırım Mossad ajanı sanıyorlar.

Baskın sırasında evde bulunan kişilerden birisine- (yazarın) arkadaşı, tercümanlık yapması için ricada bulunuyor sarışın güzeli CIA ajanı.

İngilizcesi yeterli olmayan Tuncay Güney'e sorgu sırasında tercümanlık yapan genç, bunları anlatırken gülmekten yerlere yatıyor.

CIA, zorluk çıkarmadan verdiği bilgilerden dolayı Tuncay Güney'in adresine 100 dolarlık bir çek gönderiyor. Güney, bu olayı önce reddediyor, sonra kabul ediyor. Türkiye'den en az on gazeteci, bu haberi Güney'in CIA ajanlığına delil olarak sunuyor. 100 dolar alıyormuşsun ya diyorlar. CIA efsanesi bitiyor

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Ölüm çukurları açılıyor 
 
Silopi Cumhuriyet Başsavcılığı,
Botaş'taki kuyuların açılmasına karar verdi. 
 
Şırnak Barosu'nun, Tuncay Güney'in JİTEM tarafından 1990'lı yıllarda öldürülen pek çok kişinin asitle yakıldıktan sonra Silopi'de bulunan BOTAŞ Tesisleri'ne ve Cizre-Silopi güzergâhındaki bazı noktalara açılan kuyulara gömüldüğü yönündeki bilgilere ilişkin suç duyurusunu dikkate alan Silopi Cumhuriyet Başsavcılığı, kuyuların açılması yönünde karar verdi.

Şırnak Barosu Başkanı Nuşirevan Elçi, Karakutu: Ergenekon'un Karanlık ismi Tuncay Güney isimli kitapta, Silopi ilçe idari sınırları içinde yer alan BOTAŞ Askeri Tesisleri'nde JİTEM tarafından 1990'lı yıllarda öldürülen pek çok kişinin asitle yakıldıktan sonra gömüldüğü yönündeki iddialar ardından Silopi Cumhuriyet Başsavcılığı'na bu konunun incelenmesi için suç duyurusunda bulunduklarını söyledi. Silopi Cumhuriyet Başsavcılığı'nın, dilekçelerini dikkate alarak kuyuların yerlerini tespit edilmesi durumunda yakın bir zamanda kuyuların açılması için harekete geçeceklerini aktaran Baro Başkanı Elçi, "Bu durum bizi umutlandırdı. Türkiye'de aydınlık bir geleceği yakalayabilmesi için geçmişi ile hesaplaşması lazım. Hukuk dışı uygulamalar varsa yargı karşısına çıkıp hesap vermesi gerekiyor. Bu faili meçhullerin aileleri, yakınlarının 15-20 yıldır ölüp ölmediğini tam olarak bilmiyor. Bu durum insanlara acı çektiriyor en azından bu konu aydınlanırsa bu insanlarda yakınlarından ümidini kesmiş olacak. Türkiye'nin aydınlık geleceği için bu çalışmalar mutlaka olması gerekir. Özellikle Ergenekon soruşturmasını bu anlamda önemli bir milat olarak görüyorum." diye konuştu.

Elçi, Cumhuriyet Başsavcılığı'nın aldığı karar doğrultusunda asit kuyularının açılabilmesi için vatandaşları duyarlı olmaya çağırdı.

Kuyuların açılması için önce yerlerinin tespit edilmesi gerektiğini vurgulayan Elçi, asit kuyuları ile ilgili bilgi sahibi olan mağdur aileler ve tanıklarının Cumhuriyet Başsavcılığı'na ya da Şırnak Barosu'na başvurmasını istedi. (CİHAN) 16 Aralık 2008

Video: Ölüm kuyuları açılıyor Silopi Cumhuriyet Başsavcılığı, Botaş'taki kuyuların açılmasına karar verdi. Şırnak Barosu'nun, Tuncay Güney'in JİTEM tarafından 1990'lı yıllarda öldürülen pek çok kişinin asitle yakıldıktan sonra Silopi'de bulunan BOTAŞ Tesisleri'ne ve Cizre-Silopi güzergâhındaki bazı noktalara açılan kuyulara gömüldüğü yönündeki bilgilere ilişkin suç duyurusunu dikkate alan Silopi Cumhuriyet Başsavcılığı, kuyuların açılması yönünde karar verdi.

Zusatz (von Amos)
Aus einem Kommentar von Kerim Balcı in "Today's Zaman" vom 18.12.2008:

Der pensionierte General Veli Veli Küçük, erfahren in Verschwörungen, mutmaßlicher Gründer des JITEM-Geheimdienstes, der wohl die Schlüsselrolle spielte in der terroristischen Ergenekon Organisation, beklagt sich, dass der Staat, dem er so lange diente, sich gegen ihn verschworen habe. "Ich hätte nie gedacht, dass der Staat sich gegen seine eigenen Bürger verschwören würde", sagte er vor Gericht.

Das ist neue Geschichtsschreibung.

Vor zwei Monaten wurde Tuncay Güney, eine geheimnissvolle Person, welche in der Ergenkon-Ermittlung als Zeuge aussagte, noch als verrückt abgeschrieben;
heute öffnet die Polizei "Säuregruben", wo die Leichname abgeschlachteter KurdInnen reingeworfen wurden.

Vor 2 Monaten wurde er als vorrangiger Verschwörer abgestempelt;
heute wissen wir, dass er für den staatlichen Geheimdienst MIT arbeitete - und wie mir scheint - bei JITEM eingeschleust wurde.

In zwei Monaten werden wir vielleicht über einen Geheimdienstkrieg zwischen MIT und JITEM sprechen und werden über weiter "Güneys" erfahren, die im Ausland leben von Geldmitteln, welche von jeweils einer dieser Organisationen bereitgestellt werden.


Original:
(...)
Retired Gen. Veli Küçük, the man of conspiracies, the alleged founder of JİTEM, the seemingly key name of the Ergenekon terrorist organization, is complaining that the state he served for so long is conspiring against him. "I would never think that the state would conspire against its own citizens," he said in the court.

That is new history.

Two months ago, Tuncay Güney, a mysterious person who testified about the Ergenekon terrorist organization, was discredited as crazy; today, the police are opening "acid wells," where bodies of slaughtered Kurds may have been dumped. Two months ago, he was labeled as the prime conspirer; today, we know that he worked for the National Intelligence Organization (MİT) and also -- it seems to me -- infiltrated JİTEM. Two months from now, we may be speaking of a secret intelligence war between MİT and JİTEM and we may learn of many more "Güneys" who live abroad on funds supplied by either one of these organizations.
(...)
18 December 2008, by Kerim Balcı