Mittwoch, 23. Mai 2012, 18:54 : 48 User online
Passwort vergessen? | Registrierung
Kurdistan Diskussionsforum 23. Mai 2012, 18:54 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
Wichtiger Hinweis::
Liebe User, wir bitten Sie, sich im Rahmen der von uns aufgestellten »Forenregeln« zu halten!

Viel Spaß und liebe Grüße
Euer Kurdmania-Team.
 
Autor Thema: Türkische Drohungen zum Einmarsch in Südkurdistan  (Gelesen 12877 mal)
Karwan | Beiträge:
Karwan
Gast
« Antworten #11 am: 26. Apr 2006, 13:21 »

Ich glaube auch nicht das die Türkei jetzt in Südkurdistan einmarschieren könnte!
Das würde den Irak völlig destabilisieren und das ist natürlich gegen der Politik der Alliierten!

Gespeichert
Sanandaj22 | Beiträge: 198
Sanandaj22
Zwangspause
*
Beiträge: 198


« Antworten #12 am: 26. Apr 2006, 13:23 »

Die Türken kommen nicht mal mit Nord Kurdistan zurrecht wie sollten sie es mit Nord und Süd Kurdistan schaffen?

würde schlimmer als usa iraks besetzung werden.
Gespeichert
alya | Beiträge: 529
alya
Hero Member
*****
Beiträge: 529


« Antworten #13 am: 26. Apr 2006, 16:18 »

 
Zitat
Insofern erübrigt sich vorerst die moralische Frage danach ob das Militär den Kurden gegenüber das Richtige tut.


Ok dann werde ich sie zu einem späteren, passenderen Zeitpunkt noch einmal fragen.
Gespeichert

!Allgemeine Regeln für alle Mitglieder von kurdmania.com!

Was manche Menschen sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach.
aram | Beiträge: 1046
aram
Hero Member
*****
Beiträge: 1046


« Antworten #14 am: 26. Apr 2006, 18:46 »

Türkei dringt auf Unterstützung der USA gegen Kurden

Ankara hält sich militärische Operation im Nordirak offen - Amerikanische Außenministerin Rice zu Gesprächen im Land
von Boris Kalnoky

Istanbul - Nach den Äußerungen des türkischen Generalstabschefs Hilmi Özkök, wonach eine türkische Militäroperation im Nordirak gegen die kurdische PKK denkbar sei, hieß es gestern aus türkischen Sicherheitskreisen, es sei noch keine Entscheidung für eine grenzübergreifende Offensive gefallen. Rund 200 000 türkische Truppen sind laut Berichten türkischer Medien im Grenzgebiet aufmarschiert und haben entlang der Grenze zum Irak Stellungen bezogen. Bei kleineren Gefechten in der Region Sirnak kamen nach offiziellen Angaben ein Soldat und drei PKK-Kämpfer ums Leben. Anwohner berichteten, die Kämpfe dauerten an, Kampfflugzeuge und Hubschrauber würden eingesetzt, und türkische Truppen verfolgten PKK-Kämpfer auf irakisches Staatsgebiet.

Ob es tatsächlich zu einem groß angelegten türkischen Einmarsch kommt hängt nach Meinung vieler Beobachter maßgeblich davon ab, wie die Gespräche von US-Außenministerin Condoleezza Rice in Ankara verlaufen. Rice traf gestern im Rahmen ihrer Nahostreise in der türkischen Hauptstadt ein. Vor dem Abflug hatte sie mehrfach erwähnt, die USA erwarteten von Ankara eine aktive Zusammenarbeit mit der Staatengemeinschaft, um Druck auf den Iran auszuüben. Sie unterstrich die große Bedeutung der Türkei für die USA und sagte, Ankara werde bei der Gestaltung der politischen Zukunft des Nahen und Mittleren Ostens "viel zu sagen haben". Außerdem kündigte sie eine Verstärkung der Zusammenarbeit im Kampf gegen die PKK an.

Die Türkei fordert ihrerseits seit langem von den USA, gegen die PKK-Lager im Norden des Irak vorzugehen. Die gegenwärtige Demonstration militärischer Macht könnte dazu gedacht sein, die Amerikaner zu Zugeständnissen zu bewegen - entweder selbst etwas zu unternehmen oder eine türkische Strafexpedition zu erlauben. Türkische Medien mutmaßen ein Tauschgeschäft - türkische Unterstützung gegen Iran, und im Gegenzug US-Unterstützung für einen türkischen Militärschlag im Irak. Bereits jetzt helfen die Amerikaner den Türken mit Satellitenfotos und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen. Gestern sagte jedoch Justizminister Cemil Cicek, das sei nicht genug. Eine militärische Operation sei vonnöten.

Aus ranghohen kurdischen politischen Kreisen verlautete, man gehe davon aus, daß die USA keine türkische Offensive zulassen würden. Außerdem hieß es, die PKK wolle nun den Besuch von Frau Rice abwarten und danach die Lage kommentieren. Türkische Diplomaten sagten, Ankara werde sich möglicherweise mit Frau Rice auf eine "Geste des Guten Willens" einigen - in Gestalt der Auslieferung führender PKK-Kader an die Türkei. Um diesen Preis könne eine Offensive vermieden werden.

So oder so wird es eng für die PKK, und sie sucht Auswege aus der Bedrängnis. Die türkische Kurdenführerin Leyla Zana begab sich für vier Tage in den Nordirak, wo sie mit den dortigen Kurdenpolitikern Barzani - Präsident des Autonomen Kurdistan - und dem irakischen Staatschef Talabani beraten wollte. Von ihnen wird abhängen, ob ein bewaffneter Konflikt auf die zahlenmäßig relativ kleine PKK beschränkt bliebe oder ob die kurdischen Peschmergas, also die Streitkräfte des autonomen Kurdengebietes, sich den Türken entgegenstellen würden. Vermutlich wird sie jedoch um politische Vermittlung bitten - gewünscht wird dem Vernehmen nach ein Vorsprechen Talabanis in Ankara, um einen Waffenstillstand mit der PKK anzubieten. Derweil versucht ein anderer türkischer Kurdenpolitiker, Orhan Dogan, in Ankara Intellektuelle und Schriftsteller zu einem "Friedensaufruf" zu bewegen.


http://www.welt.de/data/2006/04/26/878715.html
Gespeichert

Dînman, ayînman her Nîstiman
Dînman, ayînman Kurd û Kurdistan






Shorashwan | Beiträge:
Shorashwan
Gast
« Antworten #15 am: 26. Apr 2006, 19:30 »

Falls Mesud Barzani und Jalal Talabani auf Seiten der türkischen Soldaten kämpfen würden, können sehr viele Leute den Traum von Großkurdistan begraben...wenn Kurden dieses mal nicht zusammen kämpfen, werden sie es wohl nie tun..

Falls die kurdischen Politiker im Sinne des kurdischen Volkes handeln, wird es keinen Verrat geben, ich bin da jedoch sehr pessimistisch

Der Lokalpatriotismus ist eine kurdische Todkrankheit, es benötigt wohl ein Wunder diese Krankheit zu besiegen...Mesud Barzani und Jalal Talabani könnten das kurdische Volk mit einer Solidaritätsbekundung zum nordkurdischen Freiheitskampf, aus dem Koma erwachen lassen...

Die Türkei wird einmarschieren, dies ist wohl keine Frage des Seins, sondern der Zeit...wie es für sie ausgehen wird, ist eine andere Geschichte, denn bei so einem Krieg kann sie nur ein Genozid retten, alles andere wäre eine Utopie..ob die Staatengemeinschaft dabei zusieht ??

Fazit: Die Kurden sind umgeben, von anti- demokratischen Regierungen, die von Diplomatie genauso viel verstehen, wie Derya Tulga von historischer Wahrheit..
Gespeichert
Sanandaj22 | Beiträge: 198
Sanandaj22
Zwangspause
*
Beiträge: 198


« Antworten #16 am: 26. Apr 2006, 23:19 »

die usa haben einen grenz übertritt der türken verboten!
also leute macht euch keine sorgen.

aber eins frage ich mich trotzdem!

sollten die türken in süd kurdistan ( nordirak) einmaschieren würden sie doch einen prozess unter den kurden in gang bringen das die kurden bis jetzt aus eigener kraft nicht geschaft haben!

unswar eine einigung bzw. eine zusamenschmelzung aller kurdischer milizen damiet meine ich nicht puk und pdk sonder puk pdk dpk iran komala pkk pjak und unzählige andere organisation mit milizen???


Gespeichert
Mirxas | Beiträge: 195
Mirxas
Member
***
Beiträge: 195


« Antworten #17 am: 27. Apr 2006, 00:04 »

Zitat
die usa haben einen grenz übertritt der türken verboten!
also leute macht euch keine sorgen.

aber eins frage ich mich trotzdem!

sollten die türken in süd kurdistan ( nordirak) einmaschieren würden sie doch einen prozess unter den kurden in gang bringen das die kurden bis jetzt aus eigener kraft nicht geschaft haben!

unswar eine einigung bzw. eine zusamenschmelzung aller kurdischer milizen damiet meine ich nicht puk und pdk sonder puk pdk dpk iran komala pkk pjak und unzählige andere organisation mit milizen???


 

Wenn dass der Fall sein sollte und Kurden denn noch nicht zusammen halten, haben sie aus der Vergangenheit nichts gelernt. Sie würden damit nur ihre jetzige Lage, dass man nicht mal Kolonie nennen kann ,bestätigen. Das würde für ein und allemal die letze Chance der Kurden sein.Ich halte einen Einmarsch für unklug, das würde die Kurden nur noch stärken. So werden sie versuchen die Kurden mit Internationale Hilfe schwächen. Uncle Sam lässt grüßen.
Gespeichert
Karwan | Beiträge:
Karwan
Gast
« Antworten #18 am: 27. Apr 2006, 00:20 »

Ich bin mir ganz sicher, dass wenn die türken ind Südkurdistan eimarschieren, die kurden sich diemal wehren! Diesmal werden sie kämpfen! Und wen es dazu kommt, dann sind alle kurden beteligt! KDP,PUK,PKK! Diese Parteien werden zusammenhalten und die türken in ihr verderben schicken! Lächelnd  Lächelnd  Lächelnd  Alle kurden werden zusammenhalten! Es kommt zur Revolution der kurdischen Einheit! Biji Kurd u Kurdistan!
Gespeichert
Sanandaj22 | Beiträge: 198
Sanandaj22
Zwangspause
*
Beiträge: 198


« Antworten #19 am: 27. Apr 2006, 00:21 »

karwan sie haben die organisationen ost kurdistans ( iran ) vergessen die auch in süd kurdistan ( nordirak stationiert sind )

komala dpk iran pjak

Gespeichert
Karwan | Beiträge:
Karwan
Gast
« Antworten #20 am: 27. Apr 2006, 00:27 »

Achja! Es tut mir leid! :redhead:
Die werden natürlich auch dabei sein! Wenn eine kurdische revolution ausbricht, dann können keine Araber,keine Türken und keine Perser 40 mio. Kurden aufhalten! Achja! der Irak wird sich das natürlich auch nicht bieten lassen! Der Präsident ist ja Kurde! Lächelnd  Das wird der größte fehler werden den unsere feinde jemals in ihrer Geschichte machen! ich freu mich schon drauf! ich freu mich auf die Einheit! Ich freu mich auf Kurdistan!  Zwinkernd
Gespeichert
Peshmerga | Beiträge: 231
Peshmerga
Full Member
***
Beiträge: 231


« Antworten #21 am: 27. Apr 2006, 16:16 »

Alles halb so wild und die Türken sind nicht so dumm wie ihr glaubt. Die 80 Jährige Unterdrückungspolitik der Türkei funktionierte nicht weil der türkische Staat dumm war! Heute gibt es keinen Saddam der den türkischen Staat gewähren lässt, heute herrscht im Irak eine andere Atmosphäre. Die Zeit ist vorbei wo die Türkei in den Süden hätte einmarschieren können. Die Kurden sind nun ein teil der irakischen Regierung und diese Tatsache macht es für die Türkei nutzlos in den Irak zu marschieren. Ausserdem würden sie gegen US Interessen verstoßen und so ein Verstoß könnte sie so einiges kosten.

Nein hier will die Türkei innenpolitisch Punkten und die Kurden im eigenen Teil klein machen. In der Tat halte ich es für Fragwürdig warum gerade jetzt die PKK kämpft da auf der politischen Bühne mehr raum für politischen Druck besteht. Dass man gerade jetzt Öcalan erlaubt mit seinen Anwälten zu reden ist merkwürdig. Ich sage die Türkei versucht die Kurden auf zu hetzen damit man die Kurdenproblematik auf die PKK reduzieren kann und somit sie isoliert. Die PKK Ihrer Seits verliert seid Jahren an Substanz und für das Überleben der Partei kommt ein Krieg gerade recht. Sie will durch den Krieg neue Mitglieder gewinnen und sich wieder stärken, Aber das kurdische Volk braucht keinen Krieg sondern politischen Druck. Eine Partei sollte sich nie über ein Volk stellen sondern ihr dienen. Das was die PKK macht ist genau das was der türkische Staat braucht und man muss sich langsam fragen wofür die PKK steht.

Natürlich sind viele Menschen in der PKK um Kurdistan zu befreien aber ich bin nicht überzeugt ob Funktionäre und Führer genau dieses Ziel verfolgen.
Gespeichert

 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines