Mittwoch, 23. Mai 2012, 18:49 : 48 User online
Passwort vergessen? | Registrierung
Kurdistan Diskussionsforum 23. Mai 2012, 18:49 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
Wichtiger Hinweis::
Liebe User, wir bitten Sie, sich im Rahmen der von uns aufgestellten »Forenregeln« zu halten!

Viel Spaß und liebe Grüße
Euer Kurdmania-Team.
 
Autor Thema: Ansprachen an das kurdische Volk  (Gelesen 5360 mal)
Necana | Beiträge: 0
Necana
Newbie
*
Beiträge: 0


« Antworten #11 am: 16. Jul 2007, 23:18 »

Friedensmanifest von Yasar Kemal

Vorgetragen auf der Konferenz „Die Türkei sucht ihren Frieden“ am 3. und 4. Januar 2007 in Ankara

„[...] Das zwanzigste Jahrhundert war ein Jahrhundert, in dem Ereignisse stattfanden, die der Menschheit nicht zu Gesicht gestanden haben. Zwei blutige Weltkriege sind in diesem Jahrhundert ausgebrochen, große Völkermorde wurden in diesem Jahrhundert begangen. Wir haben ein schreckliches Jahrhundert hinter uns gelassen.

Die Menschen, die nach dem ersten Weltkrieg zurückblieben, waren nicht mehr die gleichen wie vor dem Krieg. Sie waren Ängsten ausgeliefert, hatten kein Selbstvertrauen mehr, waren hoffnungslos und hatten ihre Kreativität und ihre Persönlichkeit verloren... Die Lage nach dem zweiten Weltkrieg war noch schlimmer. Und der dritte Weltkrieg, also der Kalte Krieg [...]. Wir können nicht sagen, dass die Menschheit sich komplett von den Zerstörungen dieser Kriege befreit hat. Und das Warten auf einen Atomkrieg, der die Welt in einen Feuerball verwandelt... Darauf warten, wann der Krieg ausbricht, ist wie das Warten auf den Tod.

Jetzt werden Sie fragen, ob sich alles Schlechte auf falsche Kriege schieben lässt. Natürlich mache ich nicht nur den Krieg für alles verantwortlich, was die Menschen unglücklich macht. Aber das meiste Unglück resultiert aus dem Krieg... Kriege sind ein Todesbefehl für die Menschen. Kriege sind der Tod für die Erde, auf der wir leben, für die Natur.

Wir haben voller Ängste und Schmerz ein Jahrhundert hinter uns gelassen [...], aber in diesem Jahrhundert haben auch Dinge stattgefunden, die der Menschheit Ehre machen, die die Gesichter der Menschen aufhellen. Die Menschheit kann sich auch loben für Dinge, die sie getan hat.

Europa versucht zunehmend, sich von den Auswirkungen der drei großen Kriege zu befreien, und das wird gelingen. So große Anstrengungen werden nicht leer verlaufen. Die Europäische Union wurde nicht umsonst gegründet. Sie wurde für einen unsterblichen Frieden gegründet, für eine gegenseitige Beeinflussung der Kulturen. Für eine glückliche Welt ohne Kriege. Um Wege zum Frieden, zur Schönheit, zur Achtung der Menschenwürde zu ebnen, damit Menschen keine Menschen mehr erniedrigen und ausbeuten.

Bei meinen Worten handelt es sich nicht um Wunschdenken. Der Hauptgrund für die Gründung der Europäischen Union ist der Frieden. [...] Auf diese Hoffnung setzte die Gemeinschaft Europas. Denn sie hatte drei schreckliche Kriege erlebt, die die gesamte Menschheit hätten auslöschen können. [...]

Kommen wir jetzt zu unserem ‚Krieg light’, wie die seit 25 Jahren andauernden Auseinandersetzungen niedriger Intensität auch genannt werden. Obwohl mehrere Male ein Waffenstillstand ausgerufen wurde, hört dieser unser Krieg einfach nicht auf. Wie und warum findet er kein Ende? Hierfür muss es einen unbekannten Grund geben. Der erste Weltkrieg hat vier Jahre gedauert, der zweite sechs Jahre. Wie lange unser 25-jähriger Krieg noch andauert, ist ungewiss.

Unserem Land ist durch diesen Krieg großer Schaden entstanden. Von denen, die im Krieg kämpfen, sind 30.000 Menschen gestorben. Die Anzahl der zivilen Krieger, die Dorfschützer genannt werden, belastet mit über 70.000 das Gewissen unseres Landes. Die meisten Häuser in 5000 Dörfern wurden niedergebrannt. Die Bewohner verloren sich in anderen Teilen des Landes. Ein Teil von ihnen ist unter Hunger und Armut zusammen gebrochen. ‚Morde unbekannter Täter’ wurden zum normalen Teil des Krieges. Prominente Kurden wurden auserwählt und fielen Morden unbekannter Täter zum Opfer. Ein Teil der staatlichen Institutionen wurde korrumpiert. Hätte es schlimmer sein können, wenn wir in den zweiten Weltkrieg eingetreten wären?

Dieser Krieg hat der Türkei das Rückgrat gebrochen. Wir sind zu einem Land geworden, das gegen die eigene Bevölkerung kämpft. Vor den Augen der Welt verschlechtert sich unsere Lage zunehmend. Unter keinen Umständen wird uns Recht gegeben.

Die Welt verfolgt unsere Lage ebenso sehr wie wir selbst. Wir haben die Guerilla Terroristen genannt und davon Hoffnung erwartet (dass alle daran glauben, sie sind Terroristen, A.d.V.).Begriffe können sich jederzeit und unter allen Umständen verändern und eines Tages unbrauchbar werden. Am Anfang waren die Gründe dafür, in die Berge zu gehen, weitgehend unbekannt. Man dachte, es handele sich mehr um ein Abenteuer. Wer in die Berge ging, hatte zuvor studiert, einige hatten ihr Studium bereits beendet. Fast alle, die in die Berge gingen, konnten lesen und schreiben. Die europäischen Medien maßen dem keine Wichtigkeit bei. Heutzutage dagegen wissen die weltweiten Medien alles über uns. Ein Krieg, der vor den Augen der Welt fortgesetzt wird, ist ein Krieg, der das Land verrotten lässt.

Und es heißt, dass 100 Milliarden Dollar in diesen Krieg gesteckt wurden. Sie können sagen, was sie wollen, diese Zahl ist nicht richtig. Es wurde noch viel mehr Geld verbraucht. Und die anderen Verluste? Unter dieser Bürde kann das Land nicht wieder aufstehen.

Wenn man nach dem Hauptgrund für die Entstehung der großen Zivilisationen fragt, wird deutlich, dass die Gegenden, in denen sie aufgeblüht sind, die fruchtbarsten und klimatisch gesehen die ergiebigsten waren. Zum Beispiel Ägypten, Westanatolien, Mesopotamien... Dazu gehören auch Ost- und Südanatolien. Sowohl West- als auch Ostanatolien sind die Wiege vieler Zivilisationen. Dass Ostanatolien die Wiege vieler Zivilisationen war, ist nicht ausreichend bekannt. Die Böden Ostanatoliens haben den Zivilisationen Mesopotamiens geholfen, so wie Euphrat und Tigris ...

Mesopotamien hat seinen Namen von diesen beiden Flüssen erhalten. Diese Gegend war die Wiege vieler Zivilisationen wie die der Urartu und der Hurriter. Heute leben die Menschen dieser Gegend in Armut. Vor diesem Krieg waren die Menschen dieser Gegend trotz allem nicht so arm. Die Felder der Menschen, die in diesem Krieg vertrieben wurden, sind leer geblieben. Die Viehwirtschaft ist vorbei, die Gärten vertrocknet. Die Bienenkörbe sind leer. Die Dorfschützer haben alles, was in diesen Dörfern übrig geblieben ist, geraubt. Zwischen Dorfschützern und solchen, die keine Dorfschützer sind, ist eine irreparable Feindschaft entstanden. Auch in den Dörfern, deren Bewohner nicht vertrieben wurden, ist das Leben vergiftet.

Wie konnte eine ganze Gegend mit allem, was sie ausmacht, zur Armut verurteilt werden? [...] Unser Staat führt Krieg, die Bevölkerung wird vertrieben, die fruchtbaren Böden bleiben unbestellt... Die Vertriebenen wurden Hunger und Elend ausgesetzt, und ihre Kinder schickten sie unweigerlich in die Berge... Wie viele junge Menschen sind in die Berge gegangen, weiß die Regierung ihre Anzahl?

Und weiß der Staat, wie sehr diese Haltung der Türkei geschadet hat? Wissen unsere kriegsliebenden Nationalisten, welchen Schaden diese Gewalt, dieser Krieg der Türkei zugefügt hat? Weiß jemand, wie sehr wir uns mit diesem Krieg verausgabt haben, wie sehr wir uns mit jedem weiteren Tag verausgaben werden? Weiß jemand, wohin wir mit diesem Verlauf kommen?

Macht, was Ihr wollt, aber spielt nicht mit der Würde eines Menschen, eines Volkes! Diese Worte sind seit meiner Jugend Balsam für meine Zunge. Aber unsere Regierenden haben das Gegenteil getan. Es gibt nichts, was sie dem Volk nicht angetan hätten. [...]

In unserem Land gibt es Rassisten, die sich nationalistisch geben. Auch sie haben einen Satz, der für sie Balsam ist: Der Türkei hat keinen anderen Freund als den Türken. Etwas Schrecklicheres lässt sich nicht zu der Bevölkerung eines Landes sagen. Und zu den Kurden sollte man so etwas schon gar nicht sagen. Sie werden es übel nehmen. Ich sage folgendes zu den lieben nationalistischen Freunden, damit sie sich freuen und es ihnen besser geht: Türken haben noch andere Freunde als Türken. Nicht heimlich und verborgen. Seit Malazgirt (Im Jahr 1071 fand hier die Schlacht von Manzikert statt, in der die Seldschuken unter Alp Arslan das Byzantinische Reich besiegten NN) sind Kurden und Türken Freunde. Das hat bis zum Befreiungskrieg angedauert (Gemeint ist der Krieg gegen die alliierten Siegermächte nach dem Ersten Weltkrieg, die das osmanische Reich aufteilen NN.) Manche sagen, wenn die Kurden nicht gemeinsam mit den Türken im Befreiungskrieg gewesen wären, wäre dieser Krieg sehr viel schwerer gewesen.

Es war die große Intelligenz von Mustafa Kemal Pascha, die diese Schwierigkeit bewältigte. Warum machte er den Kongress nicht in Samsun, nachdem er dort angekommen war? Oder wenn das nicht passend war, weil es am Meeresufer liegt, warum nicht in Amasya oder in Ankara? Dieser große intelligente Mensch musste einen wichtigen Beweggrund dafür haben. In Erzurum war eine Armee, die unter dem Befehl des Armeeinspekteurs hätte stehen müssen. Kommandant der Armee war General Kazim Karabekir, er folgte dem Ruf des Armeeinspekteurs, sagte „Zu Befehl, mein General“, und ab da stand an der Seite des Armeeinspekteurs eine weitere Kraft: Das waren die Kurden.

In Erzurum kam als Vertreter der Kurden Haci Musa dazu. Mit ihm wurde eine schriftliche Vereinbarung getroffen, die verloren gegangen ist. [...]

Und dann gab es die Konferenz von Lausanne. Wenn die Kurden nicht auf die Türkei, sondern auf die Engländer gesetzt hätten, sähe ihre Lage heute wohl anders aus. Vor der sowjetischen Revolution hatte sich ein Teil der Kurden mit den russischen Kurden vereinigt. Doch die Mehrheit blieb bei den Osmanen. Wenn die Kurden sich nicht den Osmanen, sondern den russischen Kurden angeschlossen hätten, hätten die Sowjets später nicht einen Sowjetstaat daraus gemacht? Und wenn das so ist, warum haben sie soviel Leid und Einsamkeit akzeptiert? Wussten die Kurden nichts von der Welt? Wenn man die Politik dieses Staates betrachtet, könnte man sie als dumm bezeichnen.

Die Großen in unserem Staat und unsere Medienvertreter sagen, wenn die Kurden im Irak unabhängig werden, müssen wir das als Kriegsgrund betrachten. Warum? Was gehen Euch die Kurden im Irak an? Jeder soll glauben, was er will, ich wende mich an unsere nationalistischen Rassisten: Wenn wir einen Freund haben auf dieser Welt, dann sind es die irakischen Kurden im Süden, die auf den Ölquellen sitzen.

Ein solcher Freund hat den Wert vieler Freunde. [...] Die Kurden im Nordirak wollen keine Unabhängigkeit, weil diese nicht in ihrem Interesse liegt. Sie wollen aus ganzem Herzen eine Föderation. [...]

Einige Menschen, der Staat, die Medien, alle sagen sie, die Kurden werden die Türkei spalten. Vielleicht wissen sie irgendetwas, was sonst niemand weiß. Vielleicht wissen sie, dass diese Gewalt nicht aufhören wird, und wenn sie das nicht wissen, dann ist es das, was sie wollen. Vielleicht weiß auch niemand irgendetwas.

So sehr ein Krieg auch in niedriger Intensität stattfindet, es ist trotzdem Krieg. Auch wenn der Staat, der eine Fortdauer des Krieges befürwortet, sehr stark ist, so hat er trotzdem Verluste und Verschleiß. Wir sehen, dass die Macht, über die diejenigen verfügen, die diesen Krieg sinnlos fortsetzen, ihnen nicht viel nützt. Das Leid des Krieges ist in allen Herzen.

Die Kurden wollen Frieden. Wenn ihr Wunsch nicht von Herzen kommt und es sich lediglich um ein Manöver handelt, dann würde das schnell offensichtlich. Es gibt nationalistische Rassisten in unserem Land, die die Kurden diskriminieren. Sie haben die Freiheit, alles zu sagen. Aber sie haben keine Ahnung von der Welt und von den Menschen im Land. Obwohl unsere Bevölkerung sich nach Frieden sehnt, haben sie den Segen der Demokratie nicht erreicht. Wenn es so weiter geht, werden wir die Wohltat der Demokratie nicht erleben. In unserem Zeitalter ist es eine Ehre für ein Land, zur Demokratie zu kommen.

Vor vielen Jahren habe ich gesagt, dass Demokratie von der kurdischen Frage abhängt. Verbiete die Sprache von Millionen von Mitbürgern, verbiete Schulen, in denen die eigene Sprache gesprochen und geschrieben wird, verbiete auch Universitäten, die die eigene Sprache erforschen... Die Kurden sind aus Lausanne nicht als eine Minderheit hervorgegangen. Gut, dass sie keine Minderheit sind. Es ist fast nichts übrig, was den Kurden nicht verboten worden ist.

Wie könnten die Geschwister, die seit Malazgirt Geschwister sind, die im Befreiungskrieg gemeinsam für die Befreiung gekämpft haben, die sich gemeinsam über den Sieg gefreut haben, als Minderheit betrachtet werden? Die Kurden haben sich selbst niemals als eine Minderheit betrachtet. Auch wenn ihnen das Menschsein vorenthalten wurde, haben sie sich nicht als Minderheit betrachtet. Trotz Vertreibung und Erniedrigung, obwohl ihre Sprache als erfunden bezeichnet wurde, haben sie nie gesagt, dass sie eine Minderheit seien. Denn sie sind keine Minderheit, sie sind Geschwister. Das kann niemand ihnen nehmen. Dafür sprechen die letzten tausend Jahre.

Wenn die Verbote der letzten achtzig Jahre nicht wären, wenn nicht vergessen worden wäre, dass die Kurden Geschwister sind, wenn sie nicht mit Verboten erstickt worden wäre, würden wir heute nicht so reden. Das türkische Volk hat die Geschwisterlichkeit nicht vergessen. Gegen die Kurden wurde fürchterliche Propaganda gemacht. Sie wurden Opfer von Lynchmorden, und in der Verbannung wurden sie erneut in die Regionen vertrieben, aus denen sie gekommen waren. Es wurden große Anstrengungen unternommen, um einen Bürgerkrieg zu provozieren. Aber die Menschen, die hier gemeinsam leben, haben diese Provokationen nicht zugelassen. Das ist eine Haltung, die Anlass zur Freude und Hoffnung gibt. [...]

In unserem Zeitalter besteht ein Kulturproblem. Insbesondere in den letzten Jahren wird viel zu Kultur gearbeitet. [...] Es ist nicht umsonst, dass der Kultur zunehmend mehr Bedeutung beigemessen wird auf der Welt. Was den Menschen zum Menschen macht, ist die Kultur.

Die Welt ist ein Kulturgarten mit Tausenden Blumen. Jede Blume hat eine eigene Farbe, einen eigenen Geruch. Die Menschheit müsste vor jeder Kultur zittern. Es gibt Tausende Kulturblumen, wenn wir eine davon pflücken, verliert die Menschheit einen Geruch, eine Farbe.

Bis zum Imperialismus haben die Kulturen sich gegenseitig genährt, ebenso die Zivilisationen. Es gibt keine Kultur und keine Zivilisation auf dieser Welt, die sich allein entwickelt hat.

Eine Reihe von Personen, die sich selbst zu den Wissenschaftlern und Intellektuellen dieses Landes zählen, zerreißt sich förmlich, um zu beweisen, dass eine Multikultur nicht möglich ist - und das in Anatolien, der Wiege großer Kulturen. Für diese Menschen zu sprechen, steht uns nicht zu.

Der Imperialismus hat von der Renaissance als Erbe zwei Begriffe übernommen: „Primitive und überlegene Menschen“. Und die Imperialisten haben sich selbst als berechtigt gesehen, den primitiven Menschen Kultur und Zivilisation zu bringen.

Wenn wir eine wirkliche Demokratie nach Anatolien bringen wollen, dann werden die Kulturen Anatoliens sich wieder gegenseitig nähren und Anatolien wird wie in früheren Zeiten einen reichen Beitrag zu Menschheitskultur leisten.

Wenn sich die Menschen eines Landes dafür entscheiden, menschenwürdig zu leben, wenn sie das Glück und die Schönheit wählen, dann geht das zunächst über die universellen Menschenrechte und dann über die universelle, grenzenlose Gedankenfreiheit. Die Menschen der Länder, die sich dagegen stellen, werden im 21. Jahrhundert als Menschen leben, die ihre Würde verloren haben und nicht in das Gesicht der Menschheit schauen können.

Wir haben es in der Hand, die Ehre, das Brot und den kulturellen Reichtum unseres Landes zu schützen.

Entweder eine wahre Demokratie oder nichts...“

Ankara, 13. Januar 2007

(Übersetzung: ISKU, Quelle: ANF, 13.01.2007)
Gespeichert
X e m x w a r | Beiträge: 1075
X e m x w a r
Kurdmania Admin
******
Beiträge: 1075


« Antworten #12 am: 24. Dez 2008, 01:53 »


Zitat
"Im Namen Gottes, des Großen und des Gnädigen,


Hier nun, mein kurdisches Volk und meine geehrten Geschwister, meine wehrlosen Geschwister, die um ihr Recht und ihr Gut betrogen, denen Unterdrückung widerfahren ist, stehe ich am Ende meines Lebens und bitte euch im Namen Gottes keine Feindschaften gegeneinander zu hegen und  euch gegenseitig den Rücken zu stärken.

Schreitet hinaus wider dem grausamen und unbarmherzigen Feind und ergibt euch nicht kampflos! Denn genau diese Hoffnung hegt der Feind und der Feind wird sich eurer annehmen, wenn es in seinem Interesse liegt, aber nach getaner Arbeit kein Mitleid mit euch haben und euch niemals verzeihen.

Zahlreich sind die grausamen und unmenschlichen Feinde der Kurden! Ein Zeichen des Sieges eines jeden Volkes und jeder Nation ist der Zusammenhalt, die Einheit und die Solidarität.

Jedes Volk ohne Einheit und Widerstand wird der Hand des Feindes nicht permanent entweichen können.. Dein Anliegen, kurdisches Volk, ist nicht weniger wert als jenes der anderen Völker auf dieser Erde und  ihr seid sogar bereits durch euren Mut, eure Tapferkeit und eure Fähigkeit  freien Völkern voraus.

Alle Völker, die sich aus den Fesseln ihrer Unterdrücker befreiten, glichen euch, aber sie bildeten eine Einheit für diese Freiheit. Lasst auch ihr euch daher gleich allen Völkern dieser Erde nicht weiter unterdrücken. Wenn ihr zu einer Einheit wachst, euch nicht beneidet, euch nicht an den Feind verkauft, werdet auch ihr frei sein. Meine Geschwister, lasst euch nicht weiter vom Feind betrügen, denn von welcher Nation und Gruppierung die Feinde auch immer sind, sie verbleiben unsere Feinde, sie sind erbarmungslos, gewissenlos und werden kein Mitleid  mit euch haben. Sie werden euch untereinander zu Feinden machen, mit Lügen und mit Geld werden sie euch gegeneinander aufhetzen. Unter den Feinden der Kurden ist der Grausamste, der Verfluchteste,der Gottloseste und der Hartherzigste der Perser. Der Iran wird vor keiner Untat wider den Kurden zurückschrecken und war seit historischen Zeiten der Feind der Kurden, und verspürte Hass und verspürt diesen Hass fortdauernd. Sie haben Ismail Aga (Simko), seinen Bruder Cevher Aga, Hamza Aga aus Mengur [Region im Iran] und viele andere auf den Koran schwörend betrogen und bestialisch ermordet. Diese waren der Naivität ergeben, dass sie von den Persern, weil sie auf den Koran schworen, gut behandelt werden würden.

Seit man auf die Geschichte zurückblicken kann, hat niemand gesehen, dass die Perser ihr Wort und ihre Versprechen gegenüber den Kurden gehalten hätten. Als euer kleiner Bruder rate ich euch mit Gottes Gnaden um gegenseitigen Beistand und Unterstützung untereinander. Seid sicher, dass die Perser, wenn sie euch Honig vorlegen, darin Gift gemischt haben. Fallt nicht auf die verlogenen Versprechen und Worte der Perser herein, selbst wenn sie tausend Mal die Hand auf den Koran legen und versprechen, denn sie werden euch (stets) anlügen und betrügen wollen!

Ich lebe die letzten Stunden meines Lebens. Ich trage euch vor, dass ich alles in meiner Macht stehende getan habe, um euch den richtigen Weg zu zeigen, ich habe mit Leben und Kopf Widerstand geleistet, habe unnachgiebig agiert. Nun ermahne ich euch, nicht weiter an die Perser zu glauben, nicht an ihre Worte, die sie mit der Hand auf den Koran schwören. Ich warne euch um Gottes Willen vor den betrügerischen Versprechen. Denn sie glauben weder an Allah, weder an den Propheten (saw), weder an das jüngste Gericht, noch an die Rechenschaft vor Allah. In deren Weltbild seid ihr, selbst wenn ihr Muslime seid, schuldig, weil ihr Kurden seid, denn ihr seid ihre Feinde und (damit) wollen sie über euer Eigentum verfügen.

Mein gegebenes Versprechen war nicht eure Übergabe in die Hände des herzlosen Feindes und eine anschließende Flucht von mir. Ich habe an unsere Geschichte gedacht, an unsere großen Vorfahren, die durch die Versprechen und Lügen der Perser gefangen und ermordet wurden. Sie bewegten sich fortwährend in meinem Kopf und daher vertraute ich den Persern nie. Aber bevor sie hierher (nach Mahabad) zurückkehrten, haben sie mittels Briefen,über angesehene Kurden und Persern als Botschafter, versprochen, dass der iranische Staat, der Schah, keine bösen Absichten hege und gelobten keinen Tropfen Blut in Kurdistan zu vergießen. Nun erkennt ihr selbst mit eigenen Augen das Resultat ihrer Versprechen. Wenn es den Verrat der Stammesführer nicht gegeben, diese sich nicht an die iranische Regierung verkauft hätten, wäre dieses Unglück uns und unserer Republik sicherlich erspart geblieben.

Mein Ratschlag und mein Vermächtnis an euch ist dieses: Bildet eure Kinder weiter. Bis auf die Bildung haben wir keine Mangel gegenüber anderen Völkern. Um der Karawane der Völker in keiner Hinsicht nachzustehen, bildet euch weiter, denn Bildung ist die effektivste Waffe gegen den Feind.

Seid sicher, wisst, dass ihr den Sieg gegen den Feind erringen werdet, wenn eure Eintracht, eure Einheit und eure Bildung gut ist. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass ich, meine Brüder und die Söhne meiner Onkel ermordet werden. Es werden noch viele wie wir auf diesem Wege sterben, bis wir unser Ziel erreicht haben. Seid sicher, dass auch nach uns noch andere heuchlerisch belogen und aus dem Weg geräumt werden.

Seid sicher, dass nach uns viele andere, selbst wenn sie begabter und und sich der Probleme bewusster sind als wir, in die Falle der Iraner tappen werden. Aber lasst uns hoffen, dass unser Tod den leidgeprüften Kurden ein Beispiel sein wird.

Ein weiteres Vermächtnis an euch ist dieses: Strebt nach der Zufriedenheit und dem Wohl des Volkes. Wenn das Volk euer Helfer wird, so werdet ihr, da bin ich mir sicher, mit Allahs Unterstützung den Erfolg erreichen. „Warum hast du nicht den Erfolg errungen?“ könntet ihr (nun mich) fragen. Als Antwort gebe ich, „Ich war erfolgreich. Ich gebe mein Leben für mein Volk und meine Heimat. Gibt es einen größeren Erfolg und Segen als diesen?“ Glaubt mir, dass ich ständig einen Tod wünschte, der sich Allahs, seines Propheten, meines Volkes und meiner Heimat Frieden geziemt. Darin liegt für mich ein Erfolg.

Meine Lieben, Kurdistan ist das Haus aller Kurden. In jedem Haus wird dem Bewohner des Hauses jene Arbeit gegeben, die er vollbringen kann,. Es gibt kein Recht mehr darauf andere zu beneiden. Auch Kurdistan ist solch ein Haus. Wenn ihr wisst, dass jemand in diesem Haus arbeiten kann, so lasst ihn darin arbeiten!

Diesem dürfen nicht weiter Steine in den Weg gelegt werden. Es darf kein Trauer mehr darüber geben, wenn einer von euch große Verantwortung auf seine Schultern gelegt bekommt, dass große Mühe vor ihm liegt, wenn er sich daran macht diese Aufgabe zu meistern und der Verantwortung gerecht zu werden versucht. Glaubt mir, dass jeder eurer kurdischen Brüder besser ist als jeder eurer hasserfüllten Feinde. Wenn keine große Verantwortung meine Schultern belastete, würde ich heute nicht unter dem Galgen sterben. Seid nicht gierig gegeneinander. Die unsere Befehle nicht befolgten, haben nicht einfach nur unsere Befehle nicht befolgt, sondern begegneten uns gar wie ein Feind. Diese liegen nun unter ihren Kindern im Tiefschlaf. Wir, weil wir uns als Diener des Volkes begriffen, weil wir dem Volk dienten, werden unter dem Galgen landen und ich verbringe meine letzte Stunde mit dem Schreiben meines Vermächtnisses. Wenn ich keine große Verantwortung auf den Schultern trüge, wäre auch ich nun unter meinen Kindern in einem Tiefschlaf versunken. Ich bin sicher, dass jedweder von euch, der meine Verantwortung trüge, nun unter dem Galgen gehangen hätte. Um Allahs Gnade zu erlangen, als Kurde, der Diener seines Volkes ist, anbei einige Ratschläge, um der Verantwortung auf meinen Schultern gerecht zu werden. Lasst uns hoffen, dass sie wir nun daraus lernen und ihr meine Ratschläge befolgt. Möget ihr mit Allahs Unterstützung den Sieg gegen den Feind erringen.

1- Glaubt an Gott, den Dingen, die von Ihm sind, Seinem Schutz und dem Propheten (saw - Gott segne ihn) und seid stark in Ausführung der Pflichten der Religion.

2- Verteidigt die Einheit und Achtung untereinander, behandelt einander nicht schlecht und seid hinsichtlich Verantwortung und Dienstbereitschaft nicht habgierig.

3- Bildet euch in Wissen und in der Wissenschaft und im Rang der Wissenden weiter, damit euch der Feind weniger betrügen kann.

4- Schenkt den Feinden keinen Glauben, auch ohne Beschaffenheit bleibt (selbst) der unerfahrene Feind, wie sehr auch unerfahren, euer Feind, der Feind eures Volkes, eurer Heimat und eurer Religion. Die Geschichte hat bewiesen, dass sie gegen Kurden stets nach Schwindel trachteten. Bereits bei kleinsten Delikten haben sie Kurden ermordet, und machten keinen Halt, um gegen Kurden vorzugehen.

5- Verkauft für einige wertlose Tage nicht eure Religion an die Feinde, da der Unterdrücker der Feind bleibt und es keinen Platz für jedwedes Vertrauen gibt.

6 - Begeht keinen Verrat gegeneinander, weder in der Politik, im Leben und in der Gemeinschaft noch in der Ehre, da der Verräter vor Gott und vor der Menschheit gering und schuldig ist und der Verrat den Verräter heimsucht.

7- Sei unter euch einer, der seine Arbeit ohne Verrat verrichtet, so unterstützt diesen, wendet euch nicht in Neid und Niederträchtigkeit gegen ihn oder betrachtet ihn - Gott behüte - als fremden Spion.

8- Hofft gemeinsam, dass auf jenen Plätzen, welche ich in diesem Testament der Moschee, dem Krankenhaus und der Schule widme, diese errichten werden und erkennt die Vorteile darin.

9- Ermüdet nicht in Mühe, Anstrengung und Widerstand, damit ihr gleich allen anderen Völkern den Händen der Feinde entkommt; materielle Güter sind nichts (wert), denn habt ihr eure Heimat und eure Freiheit, so habt ihr alles, sei es ein Haus,  ein Reichtum, ein Staat, die Ehre oder eine Nation.

10- Ich bezweifle, dass bis auf Gottes Anspruch jedweder Anspruch gegen mich besteht, aber stehe ich dennoch geringfügig oder in großem Ausmaß in jemandes Schuld, so soll dieser in meinem hinterlassenen Haus nach meinem Besitz fordern und  es nehmen.

Sofern ihr euch nicht gegenseitig unterstützt, werdet ihr auch nicht erfolgreich werden. Seid nicht grausam zu einander. Denn Allah entledigt sich der Grausamen zügig. Unterdrückung wird verschwinden, denn so lautet das Gesetz Allahs. Allah wird die Grausamen bestrafen.

Ich hoffe, dass ihr diese Worte aufnimmt. Möge Allah euch gegen eure Feinde den Sieg bringen, und zu letzt wie es (Seyfi) Sadi verfügte:

Wir haben den Ratschlag als Vorhaben erfüllt,
Wir haben euch an Allah verwiesen und gehen nun dahin,

der Diener des Volkes und seiner Nation,

Qazi Mohammed"
Gespeichert
X e m x w a r | Beiträge: 1075
X e m x w a r
Kurdmania Admin
******
Beiträge: 1075


« Antworten #13 am: 24. Dez 2008, 01:57 »


An das kurdische Volk!
Zitat

In der Einheit liegt Kraft, in der Vereinigung Leben, in der Brüderlichkeit Glück und im Staat das Heil. Haltet fest an den Bund der Vereinigung und der Leine der Freundschaft, damit ihr vor Unheil beschützt seid.

So hört mir zu, denn ich will euch etwas sagen;
wisst, dass wir 3 Edelsteine haben, die wir beschützen müssen:

Erstens: Der Islam, gehalten mit dem Blut von Tausenden unserer Märtyrer.

Zweitens: Die Menschlichkeit, denn wir müssen der ganzen Welt mit dem Blick des Volkes unter dem Dienste des Verstandes unsere Tapferkeit und unsere Menschlichkeit zeigen.

Drittens: Unsere Nationalität, die uns Verdienst brachte. Unsere Ahnen leben mit ihren guten Taten. Wer sich selbst genügt, der schützt seine Nationalität und erfreut ihre Seelen in ihren Grabstätten.

Nachfolgend haben wir drei Feinde, die uns verwüsten:

Erstens: Es ist die Armut, denn vierzigtausend Träger in Istanbul sind der Beweis.

Zweitens: Es ist die Unwissenheit, denn Tausende von uns, die keine Zeitung lesen können, sind der Beweis.

Drittens: Es ist die Uneinigkeit, denn sie schwächt unsere Kraft, sie zeichnet uns einer Erziehung würdig und die Regierung unterdrückt uns in ihrer Gnadenlosigkeit.

Wenn ihr mir (nun) zugehört habt, so wisst, dass die Lösungen diese sind:
Lasst uns die drei Diamantschwerter zur Hand nehmen und die Feinde in die Flucht schlagen.

Erstens: Mit dem Schwert der Gerechtigkeit, der Bildung und des Lesens.

Zweitens: Mit dem Schwert der Einheit und der nationalen Solidarität.

Drittens: Mit dem Schwert des Selbstbewusstseins („Glaube an dich!“). Damit soll jedweder die eigene Arbeit verrichten und nicht gleich einem Erbärmlichen an der fremden Kraft die Hoffnung schöpfen und seinen Rücken an diese stützen.

Mein letztes Vermächtnis:

Lesen! Lesen! Lesen!

Hand in Hand! Hand in Hand! Hand in Hand!

Mullah Said-i Kurdi



Shêx Seîdê Kurdî

Bedî-uz Zeman (Xweshikê Demê) Seîd-ê  Kurdî (Nûrsî)

Gelê kurd!

Dî ttîfaqê de quwwet, di îttihadê de heyat, di biratiyê de se'adet, di hukumetê de selamet heye. Kabika Îttihadê û sirîta muhebbetê qewî bigrin da we ji belayê xelas bike.

Qenc guhê xwe bidinê, ez ê tistekî ji we re bibêjim:
Hûn bizanin ku sê cewherên me hene, hifzê ji me dixwazin.

Yek ÎSLAMÎYET e, ku bi hezaran xûna sehîdan buhayê wê dane.

Yê duduwan: ÎNSANÎYET, ku gerek e em nezera xelqê de bi xizmeta 'eqlî, ciwanmêranî û însanîyetîya xwe nîsanî dunyayê bidin.

Yê sisiyan: MÎLLÎYETA me ye, ku mezîyetê da me; ê berê ku bi qencîya xwe sax in , em bi karê xwe bi hifza mîllîyeta xwe, ruhê wan qebra wan de sad bikin.

Pistî wê, sê dujminê me hene, me xerab dikin.

Yek feqîrî ye. Çil hezar hemmalê Îstembolê delîlê wê ye.

Yê duduwan: CEHALET Û BÊXWENDINÎ ye ku hezar ji nav me yek ni kanin rojnameyek bixwînin ev delîla wê ye.

Yê sisiyan: DIJMINÎ Û ÎXTILAF e ku ev 'edawet quweta me wunda dike, me jî musteheqî terbîyê dike û hukumet jî, ji bêînsafîya xwe zulm li me dike.

Ku we ew seh kir, bizanin çara me ew e, ku em sê sûrê elmas bi destên xwe bigrin, ta ku em hersê cewherên xwe ji destên xwe nekin! Hersê dijminê xwe ser xwe rakin.

Û sûrê 'pêshînl: ME'RÎFET Û XWENDIN e.

Yê duduwan: ÎTTIFAQ Û MUHEBBETA MÎLLÎ ye.

Yê sisiyan: ÎNSANÊ SUXLA XWE BI NEFSA XWE BIKE û mîna sefîlan ji qudreta xelkê hêvî neke û pista xwe nedê.
Wesîyeta pasê:

Xwandin, xwandin, xwandin û bi destêhevgirtin, bi destêhevgirtin, bi destêhevgirtin.

Melle Seîdê kurdî.

Çavkanî: Kürd Teavün ve Terakki Gazetesi , Istanbul, no: 1 (Tesrîn-î sanî 1324/ 11 Zîlka'de 1326 [1908], r. 7
« Letzte Änderung: 24. Dez 2008, 02:01 von X e m x w a r » Gespeichert
Jaban | Beiträge: 867
Jaban
Member
***
Beiträge: 867

Gelê kurd carek din bindestiyê qebûl nake!



« Antworten #14 am: 24. Dez 2008, 09:27 »

Nachdem Pêşewa Qazi Mihemmed in seiner Rede am 22. Januar 1946 auf dem Carcira-Platz über die Geografie, Geschichte und Unterdrückung des kurdischen Volkes spricht, richtet er mit kräftiger Stimme folgende Schwur an das kurdische Volk:

Zitat
"Emin be Xuda, be kelami ezimi Xuda, be niştiman, be şerafeti milli Kurd, be alay muqedesi Kurdistan siwênd dexûm ke ta axir henasey giyanim û rijandini axirin qetrey xiwênim, be giyan û be mal le rêy ragirtini serbexweyi w berzkirdinewey alay Kurdistan da têbikuşim û nisbet be cimuhri Kurdistan û yekiti geli Kurd û Azerbayicanê, muti’i û wefdar bimênim.’’

"Ich schwöre im Namen Gottes, beim Worte des Großen Gottes, im Namen der Heimat, im Namen der Ehre des kurdischen Volkes, im Namen der heiligen Flagge Kurdistans, dass ich bis zum letzen Atemzug meines Lebens und bis zum letzten Tropfen meines Blutes mit Leben und Besitz nach der Unabhängigkeit und Heraufsetzung der kurdischen Flagge streben werde, damit es der Gemeinschaft der Republik Kurdistans und der Einheit des kurdischen und aserbaidschanischen Volkes diene, dabei friedfertig und treu verbleiben werde."
Gespeichert

 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.16 | SMF © 2006-2007, Simple Machines