ARTE: MIT OFFENEN KARTEN KONFLIKTE 2030: DIE SCHAUPLÄTZE
http://videos.arte.tv/de/videos/mit_offenen_karten-6325662.htmlDie schärfsten Konflikte der Welt sind auf einem Krisengürtel angesiedelt, der von der Sahelzone bis zur afghanisch-pakistanischen Grenze reicht. Bis 2030 könnte sich die potenzielle Verzahnung dieser Konflikte auf den Rest der Welt auswirken, und der Krisengürtel könnte sich ausweiten. "Mit offenen Karten" untersucht die möglichen geografischen Entwicklungen.
Sehr interessant zu sehn wie der nahe osten im jahre 2030 aussieht ^^ natürlich nur eine Simulation.
In den vergangen 10-12 Jahren haben sich die Nordkurden sehr verändert. In den 90er Jahren war es vielerseits selbstverständlich einen Staat gründen zu wollen. Heute ist das Gegenteil der Fall. Bei einer Umfrage kam heraus, dass lediglich 8% der NordKurden für die Unabhängigkeit Kurdistans sind. Die PKK ist einfach Öcalan gefolgt, der nach seiner Inhaftierung, Föderation oder Staatlichkeit für Kurden konsequent abgelehnt hat. Ich glaube nicht, dass alleine die PKK daran Schuld ist, sie hat aber genauso wie die TR durch ihre Anti-Staat-Propaganda die Kurden "mitgestaltet".
Die Nordkurden haben weder eine Volkspartei, die für einen Staat kämpft. Sie haben weder wirtschaftliche Strukturen aufbauen können. Noch haben sie Personal oder sonst Erfahrungen, um einen Staat zu führen. Anders als im Süden, leben die Nordkurden nicht auf einem Fleck, sind auf die ganze Türkei (besonders Weseten) verteilt. Ich z.B. kenne keine einzige Familie, wo alle Geschwister in Kurdistan leben.
Ich wäre positiv überrascht, wenn Nordkurdistan seine Unabhängigkeit ausrufen würde. Ich glaube aber so wenig daran, wie ich an die Botschaft der Mayas glaube, die behaupten am 20. Dezember 2012 würde die Welt untergehen.