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Kurdistan Diskussionsforum 04. Feb 2012, 09:38 *
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Autor Thema: Lynchmord an Kurden in Akyazı - Lynchangriffe gegen Kurden in der Türkei  (Gelesen 3422 mal)
Amos | Beiträge: 4265
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« Antworten #55 am: 16. Dez 2009, 17:52 »

@ Leninist:

Ein wahrer Leninist sollte mit Zahlen und mit der Verhältnismäßigkeit von Summen umgehen können.
Auch ein wenig von der menschlichen Psyche wissen.

Ist vermutlich richtig, dass die Agenten des "tiefen Staats" selbst für Schweinereien und Mord nicht allzu kompetent sind.

Aber, dass sie einem durchgeknallten Ladenbesitzer das ca. zehntausendfache seines Jahresumsatzes für ein paar Schüsse aus einer AK-47 geben, das ist "Verbreiten von Latrinenparolen"

Wenn ein einigermaßen vernünftiger Typ für derlei 500 Lira bekommt, das mag sein. Bei einem Angebot von 5000 wird er sich schon einen andern Doofen suchen, der für 500 die Drecksarbeit macht, damit er die restlichen 90% des Betrages ohne Gegenleistung einstreichen kann.  

Mit beträgen über 100.000 Lira darf nicht mal ein Provinzverantwortlicher der miesen Dienst freihändig umgehen, und auch der Hodscha aus Pennsyvania macht solche Summen nicht mal eben "locker".
 Auch der "Tiefe Staat" hat seine Buchhalter.   Lächelnd
« Letzte Änderung: 16. Dez 2009, 17:56 von Amos » Gespeichert

When the power of love overcomes the love of power the world will know peace. - Jimi Hendrix.
Agirparez | Beiträge: 383
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« Antworten #56 am: 17. Dez 2009, 10:33 »

Das habe ich bei Avesta gefunden.
Schaut euch das Video an:

http://www.avestakurd.net/news_detail.php?id=7677

Schöne Grüße Agirparêz
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Biratîya kurda ne di sîyasetê de ye, biratîya Kurda di kurdewarî û kurdeyetî yê deye   AGIRPARÊZ
Leninist | Beiträge:
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« Antworten #57 am: 17. Dez 2009, 14:47 »

@Amos
Dass dieser keine 500 Millionen bekommen hat ist klar. Ich habe nur seine Aussage wiedergegeben. Mir geht es nur darum deutlich zu machen, dass dieser Mann nicht selber auf die Idee kam mit einer AK auf die Straße zu gehen, Der Auftrag kam von außen. Er kann so etwas nun mal nicht als einziger planen. Erst heute wurde berichtet, dass die türkische Besatzungsmacht Spezialeinheiten in ganz Kurdistan stationiert. Allein in Amed soll es sich um eine Anzahl von 400 handeln. Man kann davon ausgehen, dass die 90er bald wieder zurück sind. Wir müssen uns das Ganze vor Augen führen und uns fragen, wer dahinter steckt. Wer will diese vom Verbot der DTP erhofften aber nie wirklich eingetretenen Unruhen provozieren? Wer hat einen Vorteil davon?

Es geht nicht darum, ob der Ladenbesitzer, oder ein anderer das versprochene Geld auch bekommt. Selbst wenn 1 Lira versprochen wird heißt es nicht, dass sich der tiefe Staat an das Versprechen hält. Wen will der Betrogene denn verklagen? Eine Institution, die es offiziell nicht gibt?

Warum werden Menschen bezahlt, die Kurden ermorden sollen? Warum wird die DTP verboten? Warum werden die Haftbedingungen eines Mannes verschärft, den ein großer Teil der kurdischen Bevölkerung als seinen Repräsentanten ansieht? Warum wird ein Foto veröffentlicht, auf dem ein Guerillakämpfer zu sehen ist, der angeblich im Kampf gefalen ist, aber noch bei vollem Bewusstsein ist, als er in Gefangenenschaft gerät. Erst durch das Foto wird deutlich, dass dieser höchstwahrscheinlich erst gefoltert und dann ermordet wurde. Alle Geschehnisse führen zu einem Ziel. Man will ethnische Unruhen provozieren, von denen sich die Provokateure einen Vorteil erhoffen. Doch wer sind die Provokateure und was ist das Erhoffte?
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« Antworten #58 am: 17. Dez 2009, 14:57 »

Zitat
Bilen nach der Ermordung zweier Menschen festgenommen

MUŞ – Der Dorfschützer Turan Bilen, der während des Protests gegen das DTP-Verbot in Bulanık in eine Menschenmenge geschossen und so 2 Menschen getötet und 8 verletzt hat, ist festgenommen worden.
Turan Bilen hatte am Dienstag im Landkreis Bulanık in der Provinz Muş mit einer Kalaschnikow in eine Demonstration gefeuert. Nun wurde Bilen festgenommen. Nach dem Massaker wurde Bilen mit einem Helikopter in die Hauptstadt der Provinz Muş gebracht. Es ist bis jetzt unklar, wie die Anklage lautet. Im Laufe der Ereignisse kam seine Mitarbeit beim türkischen Geheimdienst JITEM ans Licht.

Quelle: ANF, 16.12.2009, ISKU
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Amos | Beiträge: 4265
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« Antworten #59 am: 17. Dez 2009, 16:01 »

@ Leninist:

Danke für den neuen Beitrag, der so sachlich gehalten ist, dass er als Grundlage für eine weitere Diskussion dienen kann.  Smiley
Zitat
Alle Geschehnisse führen zu einem Ziel. Man will ethnische Unruhen provozieren, von denen sich die Provokateure einen Vorteil erhoffen. Doch wer sind die Provokateure und was ist das Erhoffte?
Wo ist der Ausgangspunkt solcher Provokationen?

Seit der Aufdeckung des "Watergate"-Skandals in der US-Hauptstadt im Sommer 1972 während der Amtszeit von Richard "Tricky Dicky" Nixon wissen wir, dass so ziemlich jede Regierung ihre "Klempner" beschäftigt, welche die "Drecksarbeit" für die jeweilige Regierung erledigen und - solange es geht, also bis die Beweise im wahrsten Sinne "überwältigend" sind - verleugnet werden. Das hat Nixon solage getan, bis ein Amtsenthebungsverfahren ("impeachment") gegen ihn eingeleitet wurde. Dem kam er dann mit seinem "freiwilligen" Rücktritt zuvor, bevor er "zurückgetreten werden" konnte. 

Zur Organisation dieser Arbeiten verfügen Regierungen über entsprechende Organisation, deren Aufgabe es ist, die "Klempner" anzuheuern, an den jeweiligen Verbrechensort zu bringen, sie abzuschirmen und (vielleicht) auch zu bezahlen - oder bei mangelnder Eignung auch zu liquidieren. Im Staate der Türken ist neben "MIT" vor allem "JITEM" die Schaltstelle für derlei Drecksarbeit. Aber ihr Auftraggeber sitzt bei den einschlägigen Institutionen ganz oben in Ankara, egal, ob in Zivil oder Uniform. Und da geht es zu wie beim Fischhandel, denn wie du weißt, fä,gt faulender Fisch am Kopf an zu stinken.

Der Doppelmörder Bilen ist also lediglich ein kleines Rädchen im Getriebe dessen, was als "Tiefer Staat" bezeichnet wird. Wo eben wie spätestens seit "Susurluk" bekannt ist, auch enge Beziehungen zum organisierten Verbrechen gepflegt werden, im Prinzip ist man da ja auch wieder "unter sich".

Wären sowohl die jeweiligen Regierenden wie auch die Klempner und ihre Bosse nicht so inkompetent selbst beim Begehen von "Verbrechen gegen die Menschlichkeit", müssten sicher noch mehr Opfer ihrer Tätigkeit beklagt werden. Aber das kann natürlich kein Trost sein.

Das wichtigste Mittel zur Bekämpfung dieser Aktivitäten ist die Herstellung von Öffentlichkeit. Wenn zuviel Licht auf die dunklen Finger fällt, verlieren viele die Lust am widerlichen Geschäft, denn sie möchten doch so gerne später einmal als "Helden der türkischen Republik" geehrt werden.

Und solange diese Bosse der kleinen Bilens und mittleren Temisöz unwidersprochen von Friedensinitiative und "demokratischer Öffnung" schwafeln können, ist ihnen halt nicht zu trauen. Und das ist hier auch unsere Aufgabe: Ein Licht zu werfen auf derlei Geschäfte. Vielleicht begreift dann auch der deutsche Botschafter in Ankara, welchen Parteien er nahelegen muss, sich vom Terrorismus fernzuhalten.   Cool
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« Antworten #60 am: 05. Jan 2010, 22:47 »

Zitat
Erneut antikurdische rassistische Angriffe
 
Die Übergriffe und Lynchversuche gegen Kurd_innen und Menschen, die dafür gehalten werden, reißt nicht ab. Das sowohl von der AKP-Regierung, als auch von Zivilfaschist_innen geschürte rassistische Klima führte in den letzten Tagen zu Angriffen in Edirne, Hatay und Erzincan.
 
HATAY
In Dörtyol im Kreis Hatay versammelte sich eine Menschenmenge vor einer Buchhandlung, mit Besitzer_innen aus Diyarbakır. Sie riefen antikurdische rassistische Parolen, als die Menschen in der Buchhandlung anfingen ebenfalls zu protestieren, kam es zu Auseinandersetzungen.
 
EDIRNE
Mehrere Lynchversuche gegen Kurd_innen und vermeintliche Kurd_innen in Folge. Bereits am 27.12. wurden 10 Aktivist_innen, die Unterschriften sammeln wollten, von einem nationalistischen Mob als Kurd_innen bezeichnet und angegriffen. Sie wollten gegen die Verhaftung von 3 Personen unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in der linken Guerillaorganisation DHKP-C protestieren. Die 10 Personen, unter denen sich auch die Mütter der Inhaftierten befanden, wurden von mehr als 1000 Menschen gejagt und von einigen mit Schlägen und tritten traktiert. Dabei rief die Menschenmenge „Hier ist Edirne, hier gibt es keine Verräter“, „Verflucht sei die PKK“ oder „Verschwindet von hier“.  Die Polizei griff zunächst nicht ein, nahm jedoch schließlich die Unterschriftensammler_innen fest. Der Mob griff ebenfalls die Fahrzeuge der Aktivist_innen an. Während den Täter_innen nichts passierte, wurden mittlerweile von den Opfern des Angriffs zwei wegen verbreitens verbotener Publikationen in Untersuchungshaft genommen.
In Edirne kam es am 3.01. zu erneuten Angriffen durch Polizei und Zivilfaschist_innen, nachdem 4 Busse mit linken Protestierer_innen gegen die Angriffe vom 27.12. von der Polizei an der Stadtgrenze aufgehalten worden waren. Die Sicherheitskräfte sagten den Mitgliedern der „Volksfront“ (Halkın Cephesi – HC), „Wir lassen euch nicht nach Edirne.“ Die Demonstrant_innen stiegen daraufhin aus den Bussen, riefen Parolen dagegen und blockierten den Verkehr. Daraufhin stiegen Nationalist_innen aus Bussen, die aus der Stadt kamen und begannen unter Parolen wie „Nach Edirne haben Separatisten keinen Zutritt“ und „PKK raus“ auf die Demonstrant_innen zuzumarschieren. Die Polizei griff die Mitglieder der HC ebenfalls mit Knüppeln und Tränengas an. Fünf Personen wurden bei den Angriffen verletzt und kamen ins Krankenhaus. Die Polizei, die mit dem 1. Angriff die Straße geräumt hatte, zwang mit einem zweiten Angriff mit Knüppeln und Pfefferspray die Aktivistist_innen zurück in die Busse.
Zuvor hatten sich schon Tausende Faschist_innen aus verschiedenen Städten, die von der MHP mobilisiert worden waren, unter dem Gerücht, die PKK „falle in Edirne ein“ im Stadtzentrum versammelt.
 
KARS
Die Polizei griff am 3.01.10 eine Protestkundgebung gegen die Angriffe heftig an und nahm 20 Aktivist_innen fest.
 
ERZİNCAN
In Erzincan wurde eine Kundgebung gegen die Angriffe von Edirne von einer Gruppe Faschist_innen angegriffen. Die Faschist_innen griffen die Gruppe unter den Augen der Polizei unter Parolen wie „Verflucht sei die PKK“ an. Die Polizei nahm einige Jugenaktivist_innen fest, während die faschistische Gruppe die Transparente und Plakate der Gruppe verbrannte.
 
ISTANBUL
In Istanbul Gaziosmapaşa eröffnete am 03.10. eine unbekannte Person das Feuer auf eine kurdische Demonstration gegen die Verhaftungen der BDP Bürgermeister_innen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Das Gebäude der linken prokurdischen BDP in Üsküdar wurde ebenfalls an diesem Tag mit Steinen von Unbekannten angegriffen. Dies ist nun der 5. Angriff dieser Art auf das Gebäude in der letzten Zeit. Die Täter_innen sind trotz 3 Überwachungskameras der Polizei vor dem Gebäude „unbekannt“.
Quellen: Zusammenfassung aus ANF,DIHA, 4.1.2010, ISKU
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"Ay lê Kurdistanê, Kurdistana minê, Şêrîna l’ber dilê minê Kurdistanê nadim malê dinê Ez ser Kurdistanê têm kuştinê"
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« Antworten #61 am: 18. Jul 2011, 00:29 »

Zitat
BDP il binalarına saldırı
ANF
YENİLENDİ / 18:59 / 17 Temmuz 2011

HABER MERKEZİ - Ankara, Bursa, İstanbul, Aydın, Mersin, Sakarya, Kocaeli, Elazığ ve Malatya'nın BDP ilçe binaları saldırıya uğradı.

BEYOĞLU Taksim'de toplanan bir grubun Kürtlere karşı ırkçı sloganlar atarak İstiklal Caddesi'nde yürüyüş düzenlenmesinin ardından, BDP Beyoğlu İlçe binası önüne gelen bir grup, küfürler ederek, binaya taşlarla saldırdı. Binada BDP yönetici ve üyelerinin bulunduğu bir esnada yapılan saldırı esnasında, bina dışında kalan ve binaya girmeye çalışan partililer için kapıyı açan bir BDP üyesi, atılan taşların isabet etmesi sonucu yaralanarak hastaneye kaldırıldı.

Haber verilmesi üzerine olay yerine gelen polisler, saldırganları binadan uzaklaştırmaya çalışırken, bina önünde bekleyen BDP'lilere de gaz bombalara ile müdahale ettiği belirtildi. Saldırganlar olay yerinden uzaklaştırılırken, polis BDP binasını ablukaya aldı.

ÜMRANİYE Saldırıların yaşandığı bir diğer kent olan İstanbul'da ise yaklaşık 250-300 kişilik bir grup, BDP Ümraniye İlçe binasını kuşattı. Çevresini sardıkları ilçe binasının önünde Kürtlere dönük hakaret içerikli ve ırkçı sloganlar atan grup, içeride partililerin bulunduğu binaya girmek istediyse de başarılı olmadı. Uzun süre parti önünde slogan atmayı sürdüren grup üyeleri, BDP'lilerin polise haber vermesinden kısa bir süre sonra ancak dağılabildi.

BDP Beyoğlu İlçe binasına yapılan taşlı saldırı, kitlesel açıklama ile kınandı. Açıklama konuşan BDP Iğdır Milletvekili Pervin Buldan, "Silvan'daki çatışmanın ardından parti binalarımız ve halkımız bir takım çevreler tarafından hedef haline getirildi. Uzattığımız barış elini tutmayan AKP ve Başbakan Erdoğan, ülkenin her geçen gün daha fazla yaklaştığı savaşın tek sorumlusudur" dedi.

'SAVAŞIN SORUMLUSU AKP'

BDP Beyoğlu İlçe binasına yapılan ve bir kişinin gaz bombasının koluna isabet etmesi sonucu yaralandığı saldırının ardından, aralarında BDP Iğdır Milletvekili Pervin Buldan ve BDP yöneticilerinin de bulunduğu çok sayıda partili olay yerine geldi. BDP binasının bulunduğu sokağın giriş çıkışlarını tutan polis yetkilileri ile görüşen Pervin Buldan, polisin geri çekilmesini isteyerek, "Eğer polisi çekmezseniz kitle dağılmaz" dedi.

Ardından BDP binası önüne geçen Pervin Buldan, burada açıklama yaptı. Ülkede baş gösteren gerginliğin sorumlusunun AKP ve Başbakan Recep Tayyip Erdoğan olduğunu dile getiren Buldan, "Eğer Kürtler de ayağa kalkarsa bunun altında kalırsınız. Yaşanan çatışmanın ardından partimiz ve halkımız bir takım çevreler tarafından hedef haline getirildi. Birçok parti binamız tahrip edildi. Halkımızdan birçok kişi yaralandı. Bizim sürekli uzattığımız barış elini tutmayan AKP ve Başbakan Erdoğan, ülkenin her geçen gün daha fazla yaklaştığı savaşın tek sorumlusudur" şeklinde konuştu.

ELAZIĞ Elazığ'da faşist bir grubun dün BDP Elazığ İl Başkanı Mehmet Kılıçtepe'ye saldırmasının ardından bugün de bir grup faşist BDP'ye saldırmak istedi. Kentte önce yürüyüş yapan faşistler, yürüyüşün ardından ırkçı sloganlarla BDP il binasına yöneldi. BDP’liler de parti binalarını korumak için bina önüne çıktı. Bunun üzerine taşlı sopalı kavga başladı. Olay yerine gelen polis BDP'lileri ve saldırganları uzaklaştırmak için gaz bombası kullandı.

Gerginliğin devam ettiğini ifade eden BDP İl Başkanı Mehmet Kılıçtepe, grubun polisin müdahalesine rağmen dağılmadığını ve gerginliğin sürdüğünü belirtti.

MALATYA BDP Malatya il binasına yapılan saldırının ardından bir grup faşist "ırkçı" sloganlarla yürüdü. Polis ise yürüyüş güzergâhında önlem almayarak BDP il binasını "güvenlik" gerekçesiyle kordona aldı. İl binasına yakın olan yürüyüş güzergâhında güvenlik önlemlerinin alınmadığı gözlenirken, polisler BDP binasını ablukaya aldı. Malatya Emniyet Müdürlüğü'ne bağlı polislerin, grubun yürüyüşü öncesinde BDP binasına gelerek "Güvenliğinizi almak istiyoruz" dediği öğrenildi. Yürüyüş sona ererken polisin BDP önündeki bekleyişi sürüyor.

SAKARYA Sakarya'da Kent Meydanı'nda yapılması planlanan yürüyüş öncesi faşist bir grup, BDP İl Örgütü'nün bulunduğu binaya saldırdı. Saldırı esnasında içeride kimsenin bulunmadığı parti binasının girmek için çelik kapıya yüklenip kırmak isteyen saldırganlar, başarılı olamayınca kapıda bulunan partiye ait tabelayı indirerek ateşe verdi. Parti örgütünün bulunduğu daireye giremeyen saldırgan grup, tabelayı ateşe verdikten sonra dışarı çıkarak binayı taşladı. Gelişmesi muhtemel böylesi bir saldırı öncesinde polisin herhangi bir önlem almaması ise dikkat çekti. Saldırının ardından parti merkezine gelen yöneticiler, yaşanması muhtemel ikinci bir saldırı olasılığına karşı, emniyet yetkilileri ile görüşecek önlem almalarını istedi.

BURSA Saldırıların yaşandığı bir başka kent olan Bursa'da da BDP İl binasına gece saatlerinde kimliği belirsiz kişiler tarafından saldırı düzenlendi. Parti binasının kapısını kıramadıkları için içeriye giremeyen saldırganlar, çıktıkları çatıdan parti tabelasını söktü. Saldırı hakkında şikâyette bulunan BDP'lilere, emniyet yetkilileri, saldırganların sabah saatlerinde gözaltına alındığı aktardı. Yapılan bu ilk saldırının ardından Kent Meydanı'nda bir araya gelen faşistler, Kürtler aleyhine ırkçı sloganlar atarak parti binasına doğru yürüyüşe geçti. Polislerin parti binası önüne gelmesi ile grup dağılırken, kentteki gerginlik devam ediyor. Yapılan saldırı hakkında konuşan BDP Bursa İl Eş Başkanı Ayla Yıldırım, yapılan saldırıların kendilerini korkutmak amaçlı olduğunu söyledi. Geri adım atmayacaklarını kaydeden Yıldırım; ''Partimizi ve binamızı korumakta kararlıyız. İki tane kendini bilmezin saldırısı bizi amacımızdan geri çeviremez'' dedi.

MERSİN Sosyal paylaşım sitesi facebook üzerinden 2 gün önce duyurulan ve 46 ilde aynı anda yapılacağı belirtilen yürüyüşler kapsamında Mersin'de bir araya gelen faşistler, "Şehitler ölmez vatan bölünmez", "Mersin Türk'tür, Türk kalacak" ve "Bölücüler defol" sloganları atarak, GKM binasına taşlarla saldırdı. Polisin biber gazı sıkarak müdahale ettiği grup ardından İstiklal Caddesi'ndeki Askerlik Şubesi'ne önüne geçerek, İstiklal Marşı okudu. Buradan tekrar GKM binasına yürümek isteyen gruba müdahale eden polis 10 kişi gözaltına aldı.

ANF NEWS AGENCY


Quelle : http://www.firatnews.com/index.php?rupel=nuce&nuceID=46737


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Soran | Beiträge: 316
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« Antworten #62 am: 18. Jul 2011, 02:22 »

All die Angriffe auf die Kurden im Westen und die BDP zeigen deutlich wie stark der Faschismus in der türkischen Gesellschaft verankert ist. Denen geht es nicht um die übriges 20 und nicht 13 getöteten Soldaten, denen geht es einfach darum wider Kurden anzugreifen, dafür nutzen sie diese Gelegenheit aus.

Hier kann man auch schön sehen wie der Faschismus in den türkischen Medien und in der Politik verankert ist, hetzen schön weiter gegen Kurden, trotz all der Angriffe und sagen nichts mal dazu.

Hoffentlich wachen jetzt auch die Kurden auf die nicht die BDP gewählt haben, denn bei den Angriffen wurden alle Kurden angegriffen, auch die nicht PKK Anhänger sind.
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