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Kurdistan Diskussionsforum 23. Mai 2012, 18:25 *
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Autor Thema: Kirkuk - Historie und aktuelle Nachrichten  (Gelesen 27632 mal)
Necana | Beiträge: 0
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« Antworten #88 am: 18. Jul 2007, 17:26 »

Irak: Paramilitärische Verbände der Kurden sichern Kirkuk


BEIRUT, 18. Juli (RIA Novosti). Die Gewährleistung der Sicherheit in der irakischen Provinz Kirkuk, wo vor zwei Tagen bei einem Bombenanschlag 80 Menschen getötet und 200 verletzt worden sind, wird den kurdischen paramilitärischen Verbänden Peshmerga übertragen, meldet die irakische Zeitung al-Mada unter Berufung auf den Vize-Präsidenten von Kurdistan, Kosrat Rassul Ali.

6000 Mann werden laut Meldung am Stadtrand von Kirkuk zusammengezogen, um die Bewachung der Ölpipelines und der Stromleitungen zu übernehmen sowie für Sicherheit in der Stadt zu sorgen.

Auf die Entsendung der Peshmerga hätten sich Bagdad und die kurdische Regierung geeinigt, heißt es in den Blatt.

In der erdölreichen Provinz leben Araber, Kurden und Turkmenen miteinander, wobei das gleichnamige Verwaltungszentrum Kirkuk als die „historische Hauptstadt“ der Kurden gilt. Gegen den Willen von Arabern und Turkmenen streben die Kurden seit jeher den Anschluss der Stadt an Kurdistan an.

Beobachter befürchten, dass die bewaffnete kurdische Präsenz in Kirkuk zur Explosion der Lage in der Stadt führen kann. Um so mehr, als die benachbarten Provinzen bereits von bewaffneten Unruhen erfasst sind und zu den unsichersten im ganzen Lande zählen.


http://de.rian.ru/world/20070718/69193751.html
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« Antworten #89 am: 27. Dez 2007, 00:11 »

Parlamentoya Kurdistanê qebûl kir: 140-ê paşde ket

Nunerê Neteweyên Yekbûyî De Mestura di 17-ê vê mehê de li Parlamentoya Kurdistanê bi navê NY pêşinyar kirbû ku bicihanîna maddeya 140 şeş mehên din paş de bikeve.

Îro êvarê endamên parlamentoya Kurdistanê piştî gotûbêjeka dûrûdirêj  pêşinyara nunerê sekreterê giştî yê NY yê li Iraqê Steven De Mestura ku dixwest cîbicîkirina maddeya 140-ê a destûra Iraqê 6 mehan bê paşdexistin, qebûl kir.

De Mestura di 17-ê vê mehê de li Parlamentoya Kurdistanê bi navê NY pêşinyar kirbû ku bicihanîna maddeya 140 şeş mehên din paş de bikeve.

Pêşinyar bi pirranîya dengan hat pejirandin, 17 parlamenteran ew pêşinyar nepejirand.

Bi vê biryara parlamentoya Kurdistanê paşdexistina cîbicîkirina maddeya 140-ê ji bo 6 mehan tê misogerkirin. Lê ev biryar, biryareka tarîxî ya bi wî awayî ye ku gelek pirsan jî bi xwe re tîne:

[...]

http://www.netkurd.com/nuce.asp?id=10262

Das Kirkuk-Referendum wurde um 6 Monate verschoben!
Nach Aussagen der Türkei wird das Referendum wohl auch in den nächsten mehreren Jahren nicht stattfinden.
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« Antworten #90 am: 27. Dez 2007, 12:38 »

Zitat
Kurdisches Parlament verschiebt Kirkuk-Referendum

Erbil. sda/dpa/baz. Das Parlament der kurdischen Autonomieregion im Nordirak hat die Frist für ein Referendum um die Zugehörigkeit der ölreichen Provinz Kirkuk um sechs Monate verschoben.

Der Beschluss wurde am Mittwoch mehrheitlich gefasst, berichteten kurdische Medien am Donnerstag in der Regionshauptstadt Erbil.

Nach der irakischen Verfassung hätte über das Geschick der zwischen Kurden, Arabern und Turkmenen umstrittenen Provinz bis Ende dieses Jahres in einer Volksabstimmung entschieden werden sollen.

Befürchtungen bei Zentralregierung und US-Verwaltung

Die Kurden, die vor den massenhaften Vertreibungen und Morden unter Machthaber Saddam Hussein in Kirkuk die Mehrheit gestellt hatten, streben eine Einbindung der Provinz in ihre nordirakische Autonomieregion an.
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Sowohl die Zentralregierung in Bagdad als auch die US-Verwaltung befürchten aber, dass ein Referendum in Kirkuk die angespannte Situation zwischen den Volksgruppen noch weiter anheizen würde.

Die benachbarte Türkei, die sich mit Rebellen der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK Gefechte diesseits und jenseits der Grenze liefert, lehnt eine Änderung des Status von Kirkuk grundsätzlich ab.

Quelle: www.baz.ch/news



Zitat
Kirkuk-Referendum nach türkischen Drohungen verschoben
Kurdisches Autonomieparlament verlängert Frist

Arbil - Das Parlament der kurdischen Autonomieregion im Nordirak hat nach türkischen Drohungen die Frist für ein Referendum über die Eingliederung der ölreichen Vielvölker-Provinz Kirkuk in das Kurdengebiet um sechs Monate verschoben. Der Beschluss wurde am Mittwoch mehrheitlich gefasst, berichteten kurdische Medien am Donnerstag in der Regionalhauptstadt Arbil (Erbil). Nach den Bestimmungen der irakischen Verfassung hätte über den staatsrechtlichen Status der zwischen Kurden, Arabern und Turkmenen umstrittenen Provinz bis Ende dieses Jahres in einer Volksabstimmung entschieden werden müssen.

US-Außenministerin Condoleezza Rice war vor acht Tagen überraschend nach Kirkuk gereist, wo sich der Kurdenführer Massoud Barzani weigerte, sie zu empfangen. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte davor gewarnt, dass es wegen des Kirkuk-Konflikts zu einem "sehr großen Bürgerkrieg kommen wird". Ankara befürchtet, dass eine kurdische Kontrolle über die Region zur Entstehung eines auch wirtschaftlich lebensfähigen kurdischen Separatstaates führen könnte. Barzani hatte Ankara in einen Interview provoziert und gedroht, im Falle einer Einmischung der Türkei in Kirkuk werde man sich "in Diyarbakir und anderen türkischen Städten (mit großem kurdischen Bevölkerungsanteil) einmischen". Die Türkei hat an der Grenze zum Irak 100.000 Soldaten zusammengezogen.

Die Kurden verfügen seit 1991 über ein de facto eigenständiges Gebiet innerhalb der irakischen Staatsgrenzen. In den Provinzen Arbil, Suleimaniya und Dohuk entstand unter westlichem Schutz eine kurdische Selbstverwaltung. Sowohl die Zentralregierung in Bagdad als auch die US-Verwaltung befürchten nun, dass ein Referendum in Kirkuk die angespannte Situation zwischen den verfeindeten Volksgruppen weiter anheizen würde. (APA/dpa/AFP)
Quelle: http://derstandard.at
 

Ist die KRG überhaupt an Kirkuk interessiert?
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« Antworten #91 am: 27. Dez 2007, 14:04 »

Allgemeines:

Es wurden von kurdischer Seite schon weitgehende Autonomieangebote seitens Irak abgelehnt, weil Kirkuk nicht inbegriffen war! Der Kampf um Kirkuk hat viele kurdische Märtyrer geschaffen und ein Kurdistan ohne Kirkuk, Amed, Aleppo und Mahabad ist nicht auszudenken.

Nach Protesten der turkmenischen Front, welche von der Türkei militärisch und fianziell unterstützt wird, jedoch nur einen Teil unter den Turkmenen (die Mehrheit der Turkmenen symphatisiert mit den Kurden : http://peyamner.com/details.aspx?l=6&id=40205)  darstellt, waren die Kurden, obwohl wie bekannt Kirkuk schon immer eine kurdische Mehrheit trug, die von allen Seiten einigermaßen anerkannte Volkszählung aus dem Jahr 1957 als Quelle zu beziehen!

Weil bis 1947 nie eine Volkszählung stattgefunden hat, beruhen alle angegebenen Zahlen auf Schätzungen. Aber auch die 1947 erfolgte Volkszählung enthält keine Details über die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung. Jedoch durch die Volkszählung des Jahres 1957, die nach der Muttersprache als Kriterium durchgeführt wurde, ergab sich die folgende Zusammensetzung der Bevölkerung von Kirkuk:

- Kurden: 48,3 %
- Araber: 28,2 %
- Turkmenen: 21,4 %
- Christliche Assyro-Chaldäer: 2,1 %
(nach „Census Registration Record of 1957”, Iraqi Ministry of Interior, the General Population Directorate)

Die Türkei befürchtet mit Kirkuk eine Gefährdung ihrer geografischen Gesamtheit und stellt sich mit aller Härte gegen die kurdischen Forderungen, selbst mit der Drohung eines Angriffs!

Für die Kurden hat Kirkuk jedoch eine prinzipielle symbolische und Identität stiftende Bedeutung. Darauf verwies der irakische Staatspräsident und Generalsekretär der PUK, Jalal Talabani, insbesondere auf Grund der in der Vergangenheit von den früheren irakischen Regimes betriebenen Politik der „ethnischen Säuberung“.
„Unser Kampf um Kirkuk ist deshalb ein Kampf um Würde“, betonte Talabani. Genauso weit geht der Präsident der Region Kurdistan-Irak, Mesud Barzani, wenn er von Kirkuk als „dem Herz Kurdistans“ spricht, für das die Kurden mit aller Macht und mit allen Mitteln „der Identität wegen“ kämpfen werden.

Kirkuk kam zum ersten Mal ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit, als im Jahre 1927 im neu etablierten Königreich Irak ergiebige Erdölfunde indiesem Gebiet gemacht wurden.

Kirkuk war immer eine Stadt mit gemischter Bevölkerung. Aber die demografische Struktur unterlag in den vergangenen Jahrzehnten auf Grund des Arabisierungsprozesses - d. h. die Ansiedlung von irakischen Arabern in der Stadt und Region - grundlegenden Veränderungen.

US-amerikanischen Schätzungen zufolge verteilte sich die Bevölkerung der Stadt zum Zeitpunkt der Befreiung Iraks von Saddam (also nach Beendigung der Arabisierung) folgendermaßen: Kurden etwa 35%, Araber etwa 35 %, Turkmenen etwa 26 %, Christen knapp 4 %.  Mythenschreiber von einzelnen ethnisch-konfessionellen Gruppen behaupten folgenden: Die „Turkmenische Front Iraks“ behauptet beispielsweise, es gäbe 1,5 Millionen Turkmenen in der Stadt und Provinz Kirkuk. Dies übersteigt jedoch fast die Einwohnerzahl der gesamten Provinz.  Lächelnd Historisch bestand die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung immer aus Kurden.

Im Gegensatz zur heutigen Regierung in Ankara und der Regierung in Bagdad bis 2003 haben die Osmanen den kurdischen Charakter von Kirkuk niemals bestritten. Gleiches trifft für die britischen Kolonialherren zu. Im späten Osmanischen Reich war Kirkuk administratives Zentrum des Wilayats (Provinz) Sharazur. 1879 wurde
Kirkuk ein Sanjak (Bezirk) innerhalb des Wilayats Mosul. Der osmanische Enzyklopedist Shamsadin Sami hält in „Qamus al-A’lam“ (Istanbul 1896) für Kirkuk fest: „Drei Viertel der Einwohner von Kirkuk sind Kurden,
der Rest sind Turkmenen, Araber und andere. 760 Juden und 460 Chaldäer wohnen ebenfalls in der Stadt.“

Der erste arabische Bürgermeister kam erst 1969 ins Amt, als das Baath-Regime an der Macht war (Vgl. Nouri Talabany, Arabization of Kirkuk Region, Arbil 2004, S. 21).

In einer irakischen Statistik von 1977 wird die folgende Statistik für Kirkuk angeführt (also nach einer Arabisierungswelle):

Araber: 44,4 %
Kurden: 37,6 %
Turkmenen: 16,3 %
Assyro-Chaldäer: 1,7 %
(Nach: Ethnic Cleansing Documents in Kurdistan-Iraq, Part one, Kirkuk 2004, S. 5)

Damit wurde der kurdische Bevölkerungsanteil von 1957 (Angaben der Volkszählung) bis 1977 um über 10 % reduziert. Der Anteil der Turkmenen verringerte sich ebenfalls um knapp 5 %, während der Anteil der Araber
um über 16 % stieg.

Man sollte dabei nicht vergessen, dass die Anfal-Offensive erst später folgte, d.h. weitere Veränderung des kurdischen Bevölkerungsanteils folgte!

Die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ schätzt, das zwischen 1991 und 2003 erneut zwischen 120.000 und 200.000 Nicht-Araber (in der Mehrheit Kurden) aus der Stadt Kirkuk und ihrer Umgebung
vertrieben wurden („III: Forced Expulsions“, Iraq: Forcible Expulsion of Ethnic Minorities, Vol. 15, No. 3(E), New York: Human Rights Watch, March 2003).

Nun werden die Turkmenen frech und werden von türkischen Lügen gelenkt! Sie können weder eine Quelle vorweisen, die belegt, dass überhaupt jemals die Bevölkerung von Kirkuk mehrheitlich aus Turkmenen
bestand! Es werden sogar Stimmen laut, die wieder Saddam zurückwünschen. da die scheinbare Unterdrückung durch die Kurden unerträglich wäre: Sie sollen erst die Behandlung der Kurden in der Türkei beobachten, bevor  hier Lügen vebreitet werden!

Also:
Auf Druck der Türken und mit eigenem Interesse der Amerikaner wurde das Referendum um ein halbes Jahr verschoben (im Grunde nich lange). Dennoch ist Kirkuk größtenteils unter der Kontrolle der Kurden und das Referendum wird ledigliche eine offizielle Bestätigung der kurdischen Forderungen sein.

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« Antworten #92 am: 27. Dez 2007, 14:51 »

Egal ob Türken , Amerikaner oder sontige Völker ..Freunde die Kurden müssen jetzt in dieser Zeit zusammenhalten und ihren eigennen Weg gehen , den keiner wird uns helfen das hat man im Laufe unsere Geschichte gesehen..
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Ciwanro Kani | Beiträge:
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« Antworten #93 am: 27. Dez 2007, 19:27 »


Es würde mich nicht wundern, wenn demnächst die Region um Kandil offiziel zum Eigentum der T.C. erklärt wird, die Weicheipolitik von Barzani und Talabani ist zu Gunsten unserer Feinde.
Wenn sie nicht in der Lage sind ein Risiko für ihre Heimat einzugehen, dann wäre es besser wenn sie ihre Idianerzelte packen und irgendwo im Exil ihr ängstliches und egoistisches Leben führen.
Die Südkurden haben einen grossen Kampf geleistet, sie verdienen bessere Führer.


« Letzte Änderung: 27. Dez 2007, 19:31 von Ciwanro Kani » Gespeichert
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« Antworten #94 am: 28. Dez 2007, 02:14 »

Was ist, wenn nach 6 Monaten die nächste türkische Drohung kommt?
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« Antworten #95 am: 28. Dez 2007, 12:45 »

@Roj

Ich glaube, dass es auch im nächsten Jahr zu keinem Referendum kommt!
Wenn es in türkischen Kreisen gar heißt, dass ein Referendum in den nächsten 10 Jahren nicht zustande kommt, würden sie, wenn sich die politische Situation nicht ändert (a la Angriff auf Iran, Demokratisierung in der Türkei), sogar Recht haben!

Entweder es gibt Abkommen zwischen der Türkei, den Amerikanern und den Kurden, wovon wir nichts wissen (höchstwahrscheinlich), das ein Referendum an Bedingungen verknüpft voraussetzt oder die Kurden erleben Zeiten der Stabilität, um stark genug zu sein (natürlich mit amerikanischer Unterstützung) der Türkei die Stirn zu bieten.

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« Antworten #96 am: 28. Feb 2008, 01:41 »

Zitat
Drawing a Border

De Mistura wants to use results of the 2005 provincial elections to draw a border between contested Kurdish and Arab lands. The 61-year-old Swede said any formula also must protect the rights of the Assyrians and Turkomans in Kirkuk, and factor in the impact of Hussein's forced Arabization.

After forging an agreement in December to delay a referendum on the status of Kirkuk until June, de Mistura sees mid-year as his deadline to get all the parties to reach agreement.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aQOVnZuH7k4U&refer=home

De Mistura ist der UN Gesandte für den Irak, er will eine Grenzziehung zwischen Kurden und Arabern auf Grund des Wahlresultats von 2005- Das würde Bedeuten Kerkuk zu KRG!



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« Antworten #97 am: 28. Feb 2008, 09:51 »

Der Autor des von "aram" zitierten Artikels ist Bill Varner, UN-Korrespondent der Bloomberg Mediengruppe, eines in Wirtschaftskreisen hochangesehenen Unternehmens, das mit Sicherheit nicht verdächtigt wird irgendwie linkslastig zu sein. Da der US-Vizepräsident und natürlich auch George W. Bush heftig im Ölgeschäft engagiert sind, wenn auch nicht mehr direkt wegen ihrer derzeitigen Ämter, so können wir doch annehmen, dass sie diesen und andere Artikel dieses Autors von den dafür angestellten Mitarbeitern gründlich lesen und sich darüber berichten lassen.
« Letzte Änderung: 28. Feb 2008, 09:57 von Amos » Gespeichert

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« Antworten #98 am: 22. Apr 2008, 23:44 »

Necirvan Barzani: Das Kirkuk-Problem kann nicht in 6 Monate gelöst werden!

Bezüglich Paragraph 140 sagte Barzani, das Kirkuk-Referendum werde, sofern die Zeit reif ist, fortdauern und stattfinden:
"Das Problem um dauert nun sei 30 Jahren an; es ist anstrengend dieses Problem in 6 Monaten zu lösen. Die Verantwortlichen aus Bagdad und den Vereinten Nationen (UNO) arbeiten unordentlich an der Lösung dieses Problems."

Er fuhrt fort:" Das Referendum wird nicht duch politischen Widerstand gehindert, jedoch kann keine Lösung in 6 Monaten und einem Jahr erlangt werden; die gesetzlichen Bemühungen werden fortgeführt."

Barzani erwähnte auch, dass ihre Ölverträge nicht wider irakischen Bestimmungen seien und man sich mit dem Irak auch darüber geeinigt habe, dass der Irak die Bezahlung eines Teils der Peshmerge-Gehälter übernimmt.
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