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Kurdistan Diskussionsforum 23. Mai 2012, 18:20 *
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Autor Thema: Wirtschaft in Kurdistan  (Gelesen 27208 mal)
aram | Beiträge: 1046
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« Antworten #11 am: 10. Feb 2008, 15:08 »

Ein großes Problem in Südkurdistan ist die Elektrizität, die seitens der Türkei schon oft als Druckmittel benutzt wird.
So hieß es 2006 in einer Nachricht:

Electricity crisis will solve in 2008

The minister announced that an agreement has been made with British company ATI, for an electricity station with a 200 megawatt capacity to be built within the next 18 months.

A new power station is to be built in Kurdistan, which KRG Minister for Electricity, Hushair Swelaye, says should help to end the electricity crisis by 2008.

The minister announced that an agreement has been made with British company ATI, for an electricity station with a 200 megawatt capacity to be built within the next 18 months.

The project will be mainly funded by ATI, with the Kurdistan Government contributing 30 million dollars. The government will buy electricity from ATI for 10 years, until ownership of the station is passed on to them. The minister stated that the electricity supply for Kurdistan will be increased by 100 megawatts over the coming year, but with co-operation from other companies it could be improved to as much as 600 megawatts. He added ?Although the problem will not be resolved immediately, I assure you that the electricity crisis in Kurdistan will be over by 2008?.

http://www.kurdishglobe.net/displayArticle.jsp?id=88BEFEC12DF74B63E570765B114D197E

Vielleicht können uns Welatperist und Aram diesbezüglich besser aufklären.
Wie steht es mit diesem Problem und welche Lösungsansätze sind realistisch?



Das ist keine Wirtschaftspolitik die in der KRG betrieben wird!

Das Energieproblem wird man auch nicht durch 200 MW lösen können!

Fakt ist, das der Bedarf steigt und ohne private Inventionen wie die Errichtung von 2 Gaskraftwerken mit insgesamt 1200 MW Stromerzeugung, wird das Stromprobleme von der KRG bis 2010 nicht gelöst werden.
Fakt ist aber, das Kurdistan völlig unabhängig wird, da die Gasvorkommen zu genüge vorhanden sind.

Die Türkei hat die Stromlieferungen schon eingestellt, sie waren aber ohnehin sehr gering und unbedeutend für den gesamten KRG.

Was mich aber an der ganzen Sache stört, ist das eine britische Abzockerei, "10 Jahre Strom verkaufen"(!) mehr Aufmerksamkeit bekommt als ein KURDE der aus der eigenen Tasche 500 Mio. Dollar in dieses Segment investiert!

Über deb Verlauf vom Bexma Staudamm der in etwa 1600 MW produzieren soll habe ich leider keine Infos, es soll angeblich 2010 fertigstellt werden. Die anderen 2 großen Wasserkraftwerke, Dukan und Darbandi Xan liefern gemeinsam in etwa 600 MW.
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Qersi | Beiträge:
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« Antworten #12 am: 10. Feb 2008, 16:00 »

ZUM THEMA "AKP HILFT DEN KURDISCHEN PROVINZEN"


Prof. Dr. Esfender Korkmaz, ein (türkischer) CHP-Abgeordneter aus Istanbul, der ursprünglich aus Erdêxan-Çildar (Ardahan-Çildir) stammt, schreibt in SIYASALBIRIKIM folgendes:

"In den Jahren 2000-2006 wurden die mit Priorität zu fördenden Provinzen
(der überwiegend kurdisch besiedelten Ost- und Südosttürkei) mit einem Prozentsatz
von nur 15% gefördert. Die Provinzen Erdêxan, Qers und Ixdir (Ardahan, Kars, Igdir)
wurden mit einem Anteil von nur 0,18% gefördert. Immer mehr Menschen aus unserer
Region wandern aus. Die Zahl derer, die in den Westen ausgewandert ist, ist doppelt
so hoch, wie die Zahl derer, die geblieben sind
.."

Korkmaz weist darauf hin, dass zahlreiche Projekte zur Förderung der Wirtschaft in der Region nicht begonnen wurden, bspw. die Bahnstrecke Kars-Tiflis. Die Potentiale der Grenzprovinzen, u.a. der Grenzhandel und die Viehzucht, können laut Korkmaz nicht ausgeschöpft werden, weil die Regierung kein Interesse an der Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in den entlegenen Grenzprovinzen hat...


Quelle:
Kars, Ardahan ve Iğdır'a Neden Yatırım Yapılmıyor ?, http://www.siyasalbirikim.com.tr/artikel.php?artikel_id=61, 1.09.07


Die AKP scheint es zu bevorzugen, den Menschen Almosen zu geben, anstatt die Region nachhaltig zu fördern.
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Qersi | Beiträge:
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« Antworten #13 am: 13. Feb 2008, 16:03 »

Kurdische Iraker nutzen Alb-Technik


STETTEN a.k.M. - Eine hochrangige Delegation aus Kurdistan-Irak hat gestern die Primion Technology AG in Stetten, eine Anbieterin für integrierte Sicherheitstechnik, besucht. Im Rahmen ihres Deutschlandbesuchs informierten sich die Mitglieder der "Pola-Group" über eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Sicherheitsspezialisten. Die "Pola-Group" ist ein Mischkonzern in den Bereichen Stromversorgung, Elektronik, Handel, Agrarwirtschaft, Bauwesen, Tourismus, Sicherheitstechnik und Fluggesellschaft mit Sitz im kurdisch-irakischem Erbil.

Im Bereich der Sicherheitstechnik wollen die Verantwortlichen des Konzerns ganz gezielt auf deutsche Tugenden setzen, wie Baqi M. H. Salaye, Vorstandsvorsitzender der "Pola-Gruppe" und Präsident der dortigen Industrie- und Handelskammer deutlich machte. Qualität, Kontinuität und Innovation sind nach seinen Angaben der Grund, warum die kurdisch-irakischen Vertreter die Zusammenarbeit mit der deutschen Firma für Sicherheitstechnik anstreben. Die Regierung der autonomen Region Kurdistan sei bereit, im Wirtschaftsraum um Erbil hohe Summen zu investieren. Es gebe eine Vielzahl von Projekten, in denen die Stettener High-Tech-Firma von Anfang an mit einbezogen werden könnte.

Die Delegation um Baqi Salaye, Sarko L. Barzanjy, Generalmanager der Fluggesellschaft "Fly Iraquna", eine Tochter der "Pola-Gruppe", Iraquna-Vorstandsmitglied Sardar S. Karasul, der Handelsbevollmächtigte für Deutschland, Ali Kurdo, sowie der Geschäftsführer der "Piramida Consulting GmbH" aus Usingen, Benjamin Strecker und sein Managing Director Heiko de Vries, ließ sich vom Vorstandsvorsitzenden und Primion-Firmengründer Heinz Roth über die Produktpalette der Firma informieren.



Kurdistan ist ein Zukunftsmarkt

Bei einer Führung durch das Stettener Unternehmen, das am Ort 80 Mitarbeiter von europaweit 400 beschäftigt, zeigte sich die kurdisch-irakische Delegation höchst interessiert an einer Zusammenarbeit. Sie unterstrich dies mit einem eigens für das Stettener Unternehmen angefertigten Präsent, dass Baqi Salaye Heinz Roth überreichte. Der Wandteller zeigt unter anderem zwei sich reichende Hände mit der deutschen und der kurdisch-irakischen Flagge sowie die Namen beider Unternehmen. Der Besuch endete mit teils schon konkretisierten Vorschlägen und der Einladung zu einem Gegenbesuch der Primion-Führungsspitze Ende April in Erbil. Wie der Kontakt zur Stettener Firma zustande kam, erläuterte Primions Pressesprecherin Susanne Christmann: "Die ,Piramida-Consulting GmbH' aus Usingen betreut mit anderen als Berater die wirtschaftliche Koordination zwischen deutschen Unternehmen und dem stark wachsenden Wirtschaftsraum Erbil. Sie steht im direkten Austausch mit der Präsidentenfamilie von Kurdistan-Irak, sowie lokalen Firmengruppen wie der ,Pola-Group'." Nach ihren Angaben habe Barzanjy - er ist verwandt mit dem Präsidenten von Kurdistan-Irak - betont, dass man ganz gezielt deutsche Firmen einladen will, in der kurdischen Autonomiezone im Norden der irakischen Föderation aktiv zu werden. Deutsches Engagement soll dabei direkt unterstützt werden. Einer der Gründe, warum man deutsche Sicherheitstechnik bevorzuge, liege gerade in der Sicherheit vor dem Einblick anderer. So unterliegen beispielsweise amerikanische Produkte dem gesetzlich verankertem Anspruch auf Zugriff durch amerikanische Sicherheitsbehörden, wenn diese Handlungsbedarf vermuten.


Quelle:
Schwäbische Zeitung Online, http://www.szon.de/lokales/sigmaringen/landkreis/200802130545.html, 13.02.08
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aram | Beiträge: 1046
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« Antworten #14 am: 15. Feb 2008, 00:13 »


KRG vereinbart einen 12 Mlrd  Öl-Deal mit Südkorea.

Nordkoreanische Firmen bauen im Gesamtwert von 12 Mrd. Dollar Straßen, Kraftwerke und andere für die Infrastruktur und Aufbau relevante Bereiche. Dafür erhält Südkorea einnahmen aus den Ölgeschäften.
Die Verträge sollen schon in 2 Monaten unterzeichnet werden.

Obwohl eine heftige Reaktion aus Bagdad folgen wird, sind die Südkoreanischen Firmen gelassen. Ssangyong's Vorstandsdirektor meint dazu nur:

Zitat
A final contract is due to be signed in the next two months. Once it is signed, the construction consortium will build roads, water development facilities and power plants in Kurdistan, which Ssangyong's chairman said Kurdistan values at about $12 billion.

http://malaysia.news.yahoo.com/rtrs/20080214/tbs-korea-oil-b8dd11d.html


Mit anderen Worten, die Kurden bekommen das Geld, solange sie 83% an Bagdad überweisen ist der Vertrag rechtskräftig.

Im Übrigen hat sich auch ÖMV keines Falls von den Reaktionen des irakischen Öl Ministers beidrucken lassen, der irakische Öl Minister täte gut daran etwas Pragmatismus an den Tag zu legen, sonst macht er sich noch zum Gespött unter den Wirtschaftstreibenden. Es ist mittlerweile klar welche Beweggründe dieser Mann hat und zwar nichts weniger die Kontrolle der Kurdischen Wirtschaft; Wenn die Ölfelder unter irakischer Zentralverwaltung wären, würde diese jegliche Investitionen und somit wirtschaftlichen Aufschwung boykottieren, wie es auch in der Vergangenheit der Fall war!
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« Antworten #15 am: 02. Mär 2008, 16:44 »

Trotz hälftigster Kritik und wüster Drohungen aus Bagdad, investiert Dana gas 1 Mrd. Dollar in KRG Gasfelder. In 6 Monaten wird bereits etwa 4,2 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag gefördert,  bis ende 2009 werden es  circa 8,5. Das Projekt ist zu 70% abgeschlossen und beinhaltet unter anderem auch eine 180 km Lange Pipeline

Damit werden 2 Gaskraftwerke beliefert die insgesamt 1,250 MW Strom liefern!

Mit diesem Projekt sparrt sich die KRG insgesamt 2 Mrd. Dollar im Jahr, das sonst in Treibstoff und Generatoren für die Stromversorgung angelegt werden muss.

Dana Gas soll auch einen Vertrag zur Beurteilung der Gasfelder von Chamchamal unterzeichnet haben. Weiters plant Dana Gas und die KRG einen großen Industriekomplex mit dem Namen "Kurdistan Gas City" das unter anderem die Petrochemie, Stall und andere Bereiche der Schwerindustrie umfassen soll! Es soll nach den Angaben von Projektleiter Thomas Watts das erste Projekt dieser Art im Nahost sein!


http://www.reuters.com/article/rbssEnergyNews/idUSL0113165120080302


Das Khor Mor Gasfeld, liegt zwischen Kirkuk und Xanaqin! Es ist ausschließlich für den Eigengebrauch der KRG gedacht, das heißt man muss nicht 83% an Bagdad abgeben. Aber es sollen auch andere Gasfelder für den Export erschlossen werden, besonderst die ÖMV hat großes Interesse daran.

Wie man der Karte entnehmen kann, ist Südkurdistan  eben so reiche Gasfelder wie an Erdöl!

http://www.lib.utexas.edu/maps/middle_east_and_asia/iraq_oil_2003.jpg


Um zu verdeutlichen wie viel 8,5 Mio. Kubikmeter Gas sind: Österreich als Industriestaat verbraucht im Jahr 8,5 Mrd. m³/Jahr, das heißt allein dieses Gasfeld könnte fast den halben österreichischen Markt abdecken (3,1 Mrd. Kubikmeter/ Jahr)
« Letzte Änderung: 02. Mär 2008, 17:06 von aram » Gespeichert

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« Antworten #16 am: 14. Mär 2008, 13:24 »



Der norwegische Ölkonzern weitet seine Zusammenarbeit mit KRG aus. Nach einigen Angaben sieht DNO diese Vertragsänderungen mit der KRG als wichtigen Schritt um ÖL aus dem Iraq zu exportieren.  DNO ist der erste ausländische Ölkonzern nach 2003 der im Irak Öl fördert, bis jetzt wurden es allerdings nur auf dem lokalen Markt verkauft, jetzt will man es über die Türkei exportieren.

Auch will man in Erbil Öl fördern, nach Testergebnissen soll die Förderung von 9000 Barrel pro Tag möglich sein. DNO hält 40% der Anteile an Erbil PSC.  Bei diesem vergleichsweise kleinen Ölfeldern bei Hewler, ist ein Umsatz von über 330 Mio. $ pro Jahr bei einem Ölpreis um die 100$/ Barrel möglich.


http://www.reuters.com/article/rbssEnergyNews/idUSL1424348220080314
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« Antworten #17 am: 05. Jun 2008, 13:40 »

Neues von der Wirtschaft:


Zitat
ERBIL, Iraq, June 3 (UPI) -- The Dubai-based Damac Properties Tuesday announced plans to develop a 170 million-square-foot development in Iraqi Kurdistan.
Damac issued a release announcing the launch of the Tarin Hills development in Erbil. It is the first Damac development in Iraq.

The development includes residential, retail, sports facilities and its own gas station, the statement said.

Damac officials announced the plan in a joint news conference with Kurdish Prime Minister Nechirvan Barzani.

"The Tarin Hills development will not only help promote the global face of Erbil, it will also create jobs and support growth in related sectors, such as tourism and hospitality," Barzani said.

A 10-floor medical facility is planned to address the healthcare needs of future residents and the overall community.

"We are happy to contribute to the development of a new Kurdistan and believe that this investment will contribute towards the growth phase of the region and a landmark in Iraq development," Damac Chairman Hussain Sajwani said.

The initial phase is expected to be valued at $4.5 billion.

© 2008 United Press International. All Rights Reserved.
This material may not be reproduced, redistributed, or manipulated in any form
http://www.metimes.com/Security/2008/06/03/45_billion_development_planned_for_erbil/0fd5/


Ein Unternehmen aus Dubai investiert 4,5 Mrd Dollar in ein Tourismus Projekt  in Hewler. Es soll Tarin Hill heißen und den Massentourismus in Südkurdistan ankurbeln.


Hier noch ein paar Artikel dazu:
 http://www.krg.org/articles/detail.asp?rnr=223&lngnr=12&smap=02010100&anr=24443



Das gesamte ausländische Investmentvolumen für Südkurdistan Beträgt zurzeit 15 Mrd. Dollar pro Jahr, 2 Mrd. fallen auf Unternehmen aus den vereinigten Arabischen Emiraten, tendenz steigend.
« Letzte Änderung: 05. Jun 2008, 13:42 von aram » Gespeichert

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« Antworten #18 am: 21. Jun 2008, 00:34 »

AMED (DIYARBAKIR): ZUKUNFTSPROJEKT FINANZIERT VON DER EU

Während die Türkei mit seiner Staudammpolitik die kurdischen Provinzen entvölkert und in der Region ökologisch und ökonomisch großen Schaden anrichtet,  realisiert die EU (1) in Kurdistan ein zukunftsfähiges Projekt. In der Region, die mit 3300 Sonnenstunden überdurchschnittlich geeignet ist für die Nutzung von Sonnenenergie, werden erstmals Solaranlagen bzw. Photovoltaik (2) genutzt.

Der EU geht es um die nachhaltige Entwicklung der Region, während die Türkei sind ausschließlich darauf konzentriert, den steigenden Energiebedarf der eigenen Bevölkerung zu decken.



(1) Anm.: in Kooperation mit der DTP-Stadtverwaltung
(2) Anm.: Sogar im sonnenarmen Deutschland erreichte die gesamte Nennleistung der installierten Photovoltaik-Anlagen 1 Gigawatt (2005) .

Quelle: http://www.gaphaber.com/detay.php?id=14093, 19.06.2008
« Letzte Änderung: 21. Jun 2008, 01:10 von Qers » Gespeichert

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« Antworten #19 am: 03. Jul 2008, 14:21 »

Innerhalb von 18 Monaten wurden in der Autonomen Region Kurdistan Investitionen in Höhe von 15 Mrd. USD getätigt
Die Investoren stammen überwiegend aus den arabischen Ländern, die die Stabilität in Kurdistan schätzen.



Di sal û nîvê de 15 milyar dolar hat Kurdistanê
Serokê Desteya Veberhênanê ya Kurdistana federe Herîş Muherrem ragihand ku di vê sal û nîva dawîn de ji derva 15 milyar dolar sermiyan hatiye Kurdistanê. Nîvê vê hejmarê sermiyangêrên herêmê bi taybetî ji welatên ereb in bi taybetî jî yên Kendavê ne. Hêriş Muharrem eşkere kir ku roj bi rojê sermiyanê derva yê welatên ereb; bi taybetî jî yê welatÊn Kendavê rû li zêdebûnê dike, sedemê wê jî aramî û seqamgîriya Kurdistanê ye. Muharrem herwiha ragihand ku gele sermiyandarên ereb nuha jî li gel hukumeta Kurdistanê di gotûjâ destpêkirina projeyÊn nuh de ne li Kurdistanê.

Quelle: http://www.netkurd.com/nuce_bixwine.asp?id=12660, 3/7/2008
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« Antworten #20 am: 04. Jul 2008, 10:48 »



...

Der irakische Ölminister Hussein al-Schahristani behauptet, dass die Amerikaner und Briten ausschließlich deswegen Aufträge für technische Dienstleistungen und Beratung bekommen, weil das Gesetz über die Verteilung der Öleinnahmen noch nicht verabschiedet sei und die Branche wieder auf die Beine gestellt werden müsse. Gleich nach Verabschiedung des Gesetzes soll alles fair und gerecht ablaufen. Doch das kann selbst in Irak kaum jemanden überzeugen. Vor allem nicht die Kurden.

So stellt der Minister der kurdischen Regionalverwaltung, Ashti Hawrami, die rhetorische Frage: Seit wann begnügen sich die führenden globalen Unternehmen mit bloßen Beraterrollen? Hawrami sagt, dass die Kurden die bereits abgeschlossenen Verträge kaum billigen werden.

Die Kurden und die schiitische Mehrheit streiten sich bereits seit mehreren Jahren über die Verteilung der Öleinnahmen. Die Kurden ziehen seit 2004 selbständig ausländische Unternehmen zur Erschließung der Vorkommen auf ihrem Territorium hinzu, ohne auf die Verabschiedung des irakischen Gesetzes zu warten. Bagdad bezeichnet das als illegitim und lässt die Unternehmen, die im Irakischen Kurdistan tätig sind, nicht am ausgerufenen Ausschreiben teilnehmen. Die Ansprüche der Regierung in Bagdad an die Kurden sind verständlich, denn die künftigen Einnahmen fließen an ihrer Tasche vorbei.

Außerdem können sich die Kurden mit Bagdad in der Frage über die Verwaltung der Ölvorkommen, die in der Zukunft in den Grenzgebieten zwischen dem Irakischen Kurdistan und dem restlichen Teil Iraks entdeckt werden können und über die Verteilung der Einnahmen nicht einigen. Der Streit droht, lange ungeschlichtet zu bleiben, obwohl der irakische Präsident Dschalal Talabani, der übrigens die kurdische Gemeinde vertritt, die Verabschiedung des Gesetzes bis zum Jahresende verspricht. Der Preis ist hoch: Solange zwischen den Kurden und den Schiiten keine Eintracht herrscht, können keine langfristigen Verträge über die Tätigkeit von ausländischen Unternehmen in der Ölbranche unterzeichnet werden.

...



Originalquelle und vollständiger Artikel: Ria Novosti vom 03.07.2008
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Gotina rast sondê naxwaze

Qers | Beiträge: 1086
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« Antworten #21 am: 12. Jul 2008, 05:45 »

Zitat
International oil exploration juniors pile into Kurdistan   
   
   


July 8, 2008

Investors with an appetite for wild-cat oil exploration plays can now thank - of all people - former Iraqi dictator Saddam Hussein.

Because of his decades-long suppression of the Kurds, their northern Iraqi region’s extensive petroleum reserves have stayed underground, unexploited. Now this highly prospective acreage has become available and exploration companies are piling in. So far, authorities in the autonomous Kurdish region have signed production sharing agreements with some 30 companies from a wide range of countries, including a few American companies. Most companies are still in the exploration phase but initial drilling results for those further along have been encouraging enough to make the goal of exporting 1 million barrels a day within five years, as Kurdish officials would like, a realistic possibility.                    
Kurdistan Oil Map, for big size map click on the image. At today’s prices that would bring in $50 billion a year, which Kurdish region is committed to share with Baghdad in an 83/17 percent split – based on the Kurd’s portion of the overall Iraqi population.

“In our minds, that is possible,” said Craig Kelly, finance manager of Addax Petroleum, a Canadian/Swiss exploration company that has been drilled six appraisal wells in the Taq Taq field, where the flow has been as high as 38,000 barrels a day.

“That’s hugely productive,” says Malcolm Shaw, a petroleum industry analyst with Wellington West Capital Markets in Toronto. “To put in context, you would have to cobble together say 50 very good wells in Western Canada to get the same kind of rates …and they are getting those with a single well.”

Kelly said he expected first production to begin later this year while exploration in another nearby field will start next month. The firm,www.ekurd.net which has 40 percent stake in its concession area, is committing $74 million in both exploration and development this year. Full production of the current Taq Taq field could run to 150,000 bpd but this will depend on either of two planned pipelines becoming operational. American investors may already be tapping into this new oil center, most likely through mutual funds. Roughly one third of Addax’s institutional investors are American, roughly one-third are British and a third are Canadian. Addax has dual listing in London (LSE: AXC) and on the Toronto Stock Exchange (TSX: AXC), which have traditionally been more receptive to plays such as small international exploration firms. There are others active in Kurdistan, where less than 10 percent of the region has been explored but which is bracketed by large producing fields. Nearby Kirkuk, the second largest oil field in the country, thought to contain 16 billion barrels is now producing roughly a million bpd, about half the country's current total.

Heritage Oil, whose shares also trade in London (HOIL), and secondarily on TSX, signed a production sharing agreement last October for a 1,015 square kilometer block. In the course of $7 million in exploration the company has tripled its reserve estimate in the Miran Structure to 3 billion barrels in multi-reservoir targets, where it says it holdings “constitute an attractive opportunity for low-cost development of a major resource.”

WesternZagros, a spin-off from Marathon Oil MARATHON OIL CORPMRO, after its acquisition last year of Western Oil Sands, is already drilling its 2,120 square kilometer Kalar-Bawanoor Block, where it retains a 40 percent stake. Their first well is expected to be finished by September, according to Shaw. “There has never been a well drilled on the block that they are on – so it is true wild cat exploration.”











In this concession area, like many others the Kurdish Regional Government retains a stake - 20 percent here - while the other 40 percent was recently taken over by Talisman Energy TALISMAN ENERGY INCTLM, which has committed to spent $80 million on the block. The production sharing contracts follow international standards,www.ekurd.net said Kelly, reflecting the competency brought to the petroleum sector by the regional natural resources minister, Dr. Ashti Hawrami, who had been in exile in the UK where he ran an oil services company. Most of the firms active in Kurdish region are international juniors - although an affiliate of TNK-BP, Norbest Ltd., and the Korea National Oil Corporation (KNOC) has signed deals – but there is no shortage of experienced personnel. WesternZagros’s exploration is being directed by Dr. George Pinckey, a 32-year career veteran of Mobil and ExxonMobil EXXON MOBIL CORPXOM; CEO, Simon Hatfield, is also a 30-year industry veteran. Heritage’s CEO, and founder Anthony Buckingham, helped introduced Premier OilPremier Oil PLCPMOIF  to Pakistan.

Heritage, which is already producing oil in Russia and Oman, boasts that its moves into Uganda and Kurdistan “has demonstrated its first-mover advantage acquiring assets.”

BMO Capital Markets, which recently initiated coverage of Heritage said because of its exploration forays into Kurdistan – but also Malta, Mali, Pakistan and Democratic Republic of the Congo - “could over the next four years potentially add a combined $25-40 per share ….to our target.”

Addax is considering building a 60 kilometer pipeline that would connect to the existing Iraqi oil grid at Kirkuk but the industry’ future lies in a $1 billion, 250-kilometer pipeline that would bring oil to a port city on the Turkish Mediterrean. Addax’s main partner is General Energji, a subsidiary of Cukurova, the Turkish conglomerate, which owns Turkcell TURKCELL ILETISIM HIZMETLERI There are also plans to build refineries in the Kurdish area, for the relatively simple processing of the very light, sweet crude the area produces. Kurdistan accounts for about 18 percent of Addax’s worldwide reserves but it could account for roughly a third of the company’s business if production proceeds as planned.


Quelle:
CNBC.com / ekurd.net : http://www.ekurd.net/mismas/articles/misc2008/7/investkurdistan395.htm
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