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Kurdistan Diskussionsforum 04. Feb 2012, 09:02 *
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Autor Thema: TSK Bombardiert Kandilgebirge  (Gelesen 9037 mal)
XANEQIN | Beiträge: 26
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gebannt...



« Antworten #77 am: 27. Mai 2008, 01:47 »

ich würde gerne ein video im internet veröfentlichen, haben wir sälber gedreht im südkurdistan. es geht um ein leben im berge und seine selle zu geben für ein freies kurdistan.

ein freund was diese video mitgedreht hatt, wurde vor eine woche getötet daswegen das video ist nicht 100% fertig.
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Miro | Beiträge: 1095
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« Antworten #78 am: 04. Jun 2008, 20:49 »

Zitat
Kurdische Dörfer im Irak beschossen
Verletzte bei Angriff durch die iranische Armee


Bei einem Angriff der iranischen Armee auf kurdische Dörfer im Nordirak sind am Mittwoch nach Angaben der lokalen Behörden zwei Zivilisten verletzt worden.

(sda/dpa) Die Iraner hätten das grenznahe Gebiet, das zur Provinz Suleimanija gehört, am Morgen drei Stunden lang mit schwerem Artilleriefeuer belegt. Schon am Vortag hatten kurdische Quellen von iranischen Angriffen in der Provinz berichtet.

In der Provinz unterhalten Anhänger der Partei für ein freies Leben in Kurdistan (PJAK) aus dem Iran Stützpunkte. Die PJAK ist mit der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK aus der Türkei verbündet. Der Präsident des Parlaments der nordirakischen Autonomieregion, Adnan al-Mufti, hatte den Iran am Montag aufgefordert, seine Angriffe im Grenzgebiet einzustellen.


Quelle
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« Antworten #79 am: 06. Jun 2008, 18:05 »

Türkei und Iran koordinieren Einsätze gegen kurdische Rebellen


Zitat
Militäraktionen gegen Guerilla im Nordirak - Austausch von Geheimdienstinformationen zwischen Türkei und Iran.
Ankara - Die Türkei und der Iran stimmen ihre Militäreinsätze gegen kurdische Rebellen im Nordirak ab. "Zusammen mit dem Iran machen wir koordinierte Angriffe. Wenn nötig machen wir es wieder. Wir tauschen Geheimdiensterkenntnisse mit dem Iran aus", zitierten türkische Fernsehsender am Donnerstag den Oberkommandierenden der türkischen Landstreitkräfte, General Ilker Basbug. Zum Ausmaß der Zusammenarbeit mit dem Nachbarland hatte sich die türkische Armee bisher nicht geäußert.

Vor Journalisten in Istanbul sagte der General, in den vergangenen ein, zwei Monaten seien noch keine abgestimmten Angriffe von den türkischen und iranischen Grenzen aus auf Stellungen der militanten Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Nordirak erfolgt. Falls nötig, würde dies aber geschehen, sagte Basbug. Die iranische Armee hat Dörfer der Bergregion, in denen Rebellen der mit der PKK verbündeten PJAK (Partei für ein Freies Leben in Kurdistan) vermutet werden, mit Granaten beschossen.

Regelmäßige Angriffe

Die türkische Luftwaffe fliegt regelmäßig Angriffe gegen mutmaßliche Stellungen der PKK im Nordirak. Im Februar hatte die türkische Armee während einer einwöchigen Bodenoffensive gegen PKK-Lager nach eigenen Angaben 240 Kämpfer getötet. Nach Berichten türkischer Medien waren zeitweise bis zu 10.000 Soldaten im Nordirak im Einsatz. Die Opposition im türkischen Parlament warf der Regierung vor, die Militäraktion wegen des Drucks aus Washington verfrüht beendet zu haben. Nach Schätzungen der türkischen Armee halten sich im Nordirak mehrere tausend PKK-Kämpfer auf. Von ihren Rückzugsbasen aus dringen die Rebellen in die Türkei ein und verüben Anschläge auf Wachposten und Patrouillen der Armee.

Iranische Truppen hatten zuletzt am Mittwoch kurdische Dörfer im Nordirak mit Artillerie beschossen. In einem grenznahen Gebiet, das zur Provinz Sulaimaniya gehört, unterhalten Rebellen der PJAK aus dem Iran Stützpunkte. Die kurdische Autonomieregierung im Nordirak hatte den Iran aufgefordert, seine Angriffe im Grenzgebiet einzustellen. (APA/dpa/AFP)

http://derstandard.at/?url=/?id=3363472

tja so siehts aus, die türken bekommen alleine nichts auf die reihe!!!
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« Antworten #80 am: 08. Jun 2008, 19:06 »

Zitat
Armee greift kurdische Rebellen im Nordirak an

Kampfflugzeuge bombardierten PKK-Lager
Ankara - Türkische Kampfflugzeuge haben am Samstagabend ein Lager der kurdischen Untergrundorganisation PKK im Nordirak angegriffen. Das Ziel sei "effektiv" getroffen worden, teilte der türkische Generalstab am Sonntag mit. Angaben über Opfer gab es keine. Die Meldung wurde zunächst auch nicht von der PKK oder einer unabhängigen Seite bestätigt. Die türkische Armee geht regelmäßig gegen kurdische Extremisten im Norden des Irak vor. Im Februar unternahm sie eine breit angelegte Offensive mit Kampfflugzeugen und Bodentruppen.

Erst vor kurzen war zudem bekannt geworden, dass die Türkei im Kampf gegen PKK-Rebellen im Nordirak mit dem Iran zusammenarbeitet. Demnach gibt es einen Informationsaustausch. Zudem seien koordinierte Angriffe auf die Kämpfer der Kurdischen Arbeiterpartei geplant, hatte der türkische Heereschef General Ilker Basbug am Donnerstag gesagt.

Iranische Truppen liefern sich immer wieder Gefechte mit Rebellen der kurdischen PJAK, einer Splittergruppe der PKK. Auch sie hat nach Einschätzung von Experten Schlupfwinkel im Norden des Irak. (Reuters)

http://derstandard.at/?url=/?id=3366876
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« Antworten #81 am: 10. Jun 2008, 17:33 »

Zitat
Türkische Luftangriffe vor EGMR

Das in London ansässige Kurdische Menschenrechtsprojekt (KHRP) ist mit einer Schadensersatzforderung für die Betroffenen der Luftangriffe der türkischen Armee auf Südkurdistan vor den den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gezogen. Der Antrag bezieht sich auf die Angriffe in den Monaten Oktober und Dezember vergangenen Jahres und wurde im Namen von betroffenen Dorfbewohnern eingereicht. Bei den Angriffen war es neben einem immensen Sachschaden auch zu Toten gekommen.

Quelle: ANF, 09.06.2008, ISKU


http://www.nadir.org/nadir/initiativ/isku/pressekurdturk/20 08/21/23.htm
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« Antworten #82 am: 11. Jun 2008, 18:18 »

Zitat
Erneute Luftangriffe auf kurdische Dörfer

Vom Militärflughafen in Diyarbakir aus sind gestern Abend erneut sechs Kampfbomber der türkischen Armee aufgestiegen und haben zivile Siedlungsgebiete in Südkurdistan bombardiert. Betroffen waren vier Dörfer im Kreis Amediye. Informationen über mögliche Tote und den entstandenen Sachschaden liegen noch nicht vor.

Quelle: ANF, 10.06.2008, ISKU
Übersetzung aus dem Türkischen
ISKU | Informationsstelle Kurdistan

http://www.nadir.org/nadir/initiativ/isku/pressekurdturk/2008/24/02.htm

ihre lieblingsaufgabe der faschischten "kurdische zivil dörfer angreifen"
da sie gegen unsere guerillas nicht ankommen, müssen sie ja den kurden irgendwie schaden hinzufügen!
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Dersim43 | Beiträge: 7
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« Antworten #83 am: 17. Jun 2008, 15:13 »

Was können den sonst diese *edit* auser Dörfer und Unschuldige anzugreifen!
« Letzte Änderung: 17. Jun 2008, 15:53 von Rewsen » Gespeichert

"Die Flamme des kurdischen Volkes,die Flügel der Freiheit,die Flüsse Kurdistans und das Land unserer Väter ist wie ein Schatz der eigentlich schon jemandem gehört:
Alle raubgierigen Leute möchten ihn haben."



BIJI KURD U KURDISTAN!!!

FRIEDEN FÜR ALLE GUTEN MENSCHEN AUF DER WELT!!!
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« Antworten #84 am: 22. Jun 2008, 20:14 »

Zuallererst glaube ich nicht das es der Türkei um die PKK geht Kirkuk ist eine sehr reiche gegend weil es dort massig Öl vorkommen gibt.

Ich denke mal eher das die Türkei die PKK nur als vorwandt nimmt um sich das Land anzueigenen.

Und die Zivilen ziele die sie Bombadiert haben, um das Krankenhaus tut es mir echt leid, aber ich finde es gut wenn sie die Friedhöfe Bombadieren dort können sie keinen mehr töten.

Leider wird das nicht so oft vorkommen, aber solange Amerika noch scharf auf das Öl ist  wird sich die Türkei immer wieder zurückziehen.
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Jaban | Beiträge: 785
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Gelê kurd carek din bindestiyê qebûl nake!



« Antworten #85 am: 18. Aug 2011, 21:13 »

Türkische Angriffe auf PKK-Lager
Eskalation der Enttäuschten

Jürgen Gottschlich, Spiegel Online, 18.08.2011

Angriff und Vergeltung: Kämpfer der PKK attackieren türkische Einheiten, die Luftwaffe bombardiert Lager der Kurden. Auslöser für die Eskalation waren gebrochene Versprechen nach der Parlamentswahl - und Geheimgespräche mit dem inhaftierten PKK-Chef Öcalan.

Es war ein "Schlag gegen Mörder", kommentierten türkische Zeitungen den Luftangriff auf Lager der verbotenen kurdischen PKK an diesem Donnerstag. Die "Mörder", davon gehen die meisten Türken aus, sitzen im Hauptquartier der PKK in den Kandil-Bergen im Nordirak. Es sind allen voran die Militärchefs der PKK, Murat Karayilan und Cemil Bayik, auf deren Befehl die letzte Angriffserie der PKK gestartet worden sein soll

Nicht zuletzt ihnen persönlich galten auch die Luftschläge gegen fünf Lager der PKK im Nordirak , in denen man die PKK-Führer zu treffen hoffte. Ob die türkische Luftwaffe erfolgreich war, ist noch nicht bekannt, die PKK-nahe Nachrichtenagentur "Firat" behauptet jedenfalls, es habe keine Opfer unter den kurdischen Kämpfern gegeben.

Offiziell sollte das Ziel der Militäroperation im Nordirak die "entscheidende Schwächung der Terrororganisation PKK" sein, wie es in Ankara beim türkischen Generalstab hieß. Tatsächlich dienen die Luftangriffe, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in drei Wellen vorgetragen wurden, wohl eher dem Ziel, der angestauten Wut über die PKK Angriffe der letzten Wochen ein Ventil zu bieten.

Der jüngste Angriff erfolgte am Mittwochvormittag: Kurz vor der Provinzhauptstadt Hakkari ganz im südöstlichsten Zipfel der Türkei hatte die PKK einen Hinterhalt für eine türkische Einheit gelegt, bei dem acht Soldaten und ein mit dem Militär verbündeter kurdischer Dorfschützer starben. Dieser Hinterhalt, bei dem der Militärkonvoi mittels einer ferngezündeten 100-Kilo-Bombe gestoppt wurde, ist der letzte in einer Serie, die Mitte Juli begann und bis heute fast 40 Soldaten, zumeist junge Wehrpflichtige, das Leben gekostet hatte.

PKK droht mit weiterer Eskalation


Verhindern, das wissen alle Beteiligten aus langjähriger Erfahrung, werden die Luftangriffe neue Attentate nicht. Eher besteht die Gefahr, dass die Auseinandersetzung noch weiter eskaliert. Die PKK-Führung um Murat Karayilan, dessen Festnahme in Iran am vergangenen Wochenende fälschlicherweise gemeldet worden war, hat schon angekündigt, dass sie bislang erst "fünf Prozent" ihrer Kapazitäten mobilisiert hätten und die Türkei in eine "Hölle" verwandeln könnten, wenn das Militär sie weiter angreift.

Die Attentate und Luftangriffe sind der bisherige Höhepunkt einer neuen militärischen Konfrontation, die sich schon zu Beginn des Jahres angedeutet hatte, obwohl die PKK zu der Zeit einen Waffenstillstand verkündet hatte, den sie auch weitgehend einhielt. Parallel dazu gab es immer wieder Gespräche zwischen dem inhaftierten PKK Chef Abdullah Öcalan und Mitarbeitern des türkischen Geheimdienstes, die für die Regierung erkunden sollten, unter welchen Bedingungen Öcalan bereit wäre, die PKK zur Niederlegung ihrer Waffen aufzufordern.

Das von vielen erhoffte Szenario sah eigentlich vor, dass nach den Wahlen Mitte Juni, die Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erwartungsgemäß haushoch gewann, der offizielle Einstieg in Verhandlungen mit den dann im Parlament vertretenen Kurden der BDP verkündet werden würde. Doch diese Erwartung wurde von beiden Seiten enttäuscht.

Gebrochene Versprechen nach der Wahl

Zunächst einmal ließ die Regierung Erdogan in den Monaten vor der Wahl Hunderte Kurden unter dem Vorwurf festnehmen, sie seien zivile Vertreter der PKK, um so die legale Kurdenpartei BDP zu schwächen. Nach den Wahlen wurde dann noch sechs von 36 gewählten Kurden der Einzug ins Parlament verwehrt, eben weil ein Ermittlungsverfahren gegen sie im Gang ist, woraufhin die anderen kurdischen Abgeordneten erklärten, sie würden das Parlament so lange boykottieren, bis alle gewählten Vertreter zugelassen würden.

Auf der anderen Seite stießen die Geheimgespräche, die Öcalan mit Vertretern des Staates führte, bei den amtierenden PKK-Bossen auf tiefes Misstrauen. Seit längerem kursiert das Gerücht, die türkische Regierung könnte im Gegenzug für einen Gewaltverzicht der PKK eine umfassende Amnestie verkünden, ausgenommen für die höheren Kader der Guerilla. Die sollten beispielsweise nach Norwegen ins Exil gehen.

Leute wie Murat Karayilan oder Cemil Bayik wollen aber nicht nach 30 Jahren in den Bergen ihr weiteres Leben im Exil verbringen, sondern legal in der Türkei Politik machen können. Nicht zuletzt aus Angst, dass sie und die anderen PKK-Führer bei einer von Öcalan ausgehandelten Lösung übergangen werden könnten, starteten sie die gegenwärtige Anschlagsserie.

Ein Ende ist derzeit auch nicht abzusehen, weil Erdogan jetzt erst einmal verkündet hat, die "Zeit des Redens sei vorbei", aber auch, weil auf beiden Seiten das Misstrauen so groß ist, dass niemand seine vermeintlichen Trümpfe aus der Hand geben will.

Die PKK zeigt wieder einmal, dass sie den Konflikt zu jeder Zeit eskalieren kann und längst nicht bereit ist, ihre Waffen nieder zu legen, und Erdogan hofft immer noch, dass er mit kleineren kulturellen Zugeständnissen und Geldern zur regionalen Wirtschaftsförderung so viele konservative und religiöse Kurden auf seine Seite ziehen kann, dass er mit den kurdischen Nationalisten in der BDP und PKK erst gar nicht ernsthaft zu reden braucht.
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« Antworten #86 am: 18. Aug 2011, 21:55 »

Ist es wahr, dass die kurdische Guerilla in den Städten einmarschiert ist ?
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« Antworten #87 am: 20. Aug 2011, 01:57 »

Mich beunruhigt die Situation sehr. Was ist zu erwarten?
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