bkalnoky
Boris Kalnoky
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« Antworten #55 am: 11. Mai 2006, 17:54 » |
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gastfreundlich sind die Türken allemal, ebenso wie die Kurden. hallo herr kalnoky, ich glaube, dass keiner dies anzweifelt... wie ich das verstehe, wollen einige wissen, ob diese türken, die ansonsten sehr gastfreundlich sind, auch dann "freundlich" sind, wenn man den kemalismus in frage stellt.. den völkermord anerkennt und sich zum kurdentum bekennt... was meinen sie denn? wandelt sich diese gastfreundliche türken nicht in "menschenanpöbelnden" subjekten? sorry für den einen begriff, finde aber nichts passenderes. Lieber Webmaster, die Geschichte der Republik seit 1950 ist die Geschichte sukzessiver Angriffe gegen das kemalistische System, erst durch marxistische Gruppen, aus denen sich dann auch die PKK herauskristallisierte, und sehr bald immer stärker auch islamische Strömungen. Insofern ist der Kemalismus immer und heute verstärkt von einem beträchtlichen Teil der türkischen Bevölkerung in Frage gestellt worden, von einem Teil der Kurden ganz zu schweigen. Das führt dann immer zu Machtkämpfen, deren Pendelbewegungen meiner Meinung nach sehr langsam in Richtung eines Abbaus des Kemalismus zeigen. Es ist aber eine ungeheuer erfolgreiche Ideologie, über die letzten 80 Jahre hinweg. Im Jargon der Reklamebranche würde man sagen, man kann ein schlechtes Produkt nicht gut verkaufen, egal wie gut die Werbung. Also muß das Produkt "gut" sein also ein objektives Bedürfnis befriedigen. Auf die Türkei bezogen erlaubt dies die Fragestellung ob nicht die Fundamente des Kemalismus, nämlich das ständige Betonen der Gefahren des Islam und des kurdischen Separatismus, sich nicht irgendwo tatsächlich auf reale Gefahren für die Republik beziehen. Gerade hier im Forum gewinne ich immer wieder den Eindruck daß eine notfalls gewaltsame kurdische Abspaltung sehr wohl gewünscht wird. Daß die Türken dagegen einschlägig reagieren ist - politisch und im Sinne kollektiver Psyche - nur normal. oky
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Shorashwan
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Shorashwan | Beiträge:
« Antworten #56 am: 11. Mai 2006, 18:06 » |
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Jaja, einer von vielen europäischen "Nahost- Experten", die sich nahezu romantisch in den Kemalismus verliebten, nur weil dieser sich erbarmungslos der westlichen Kultur unterordnete...
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bkalnoky
Boris Kalnoky
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Beiträge: 115
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« Antworten #57 am: 11. Mai 2006, 18:07 » |
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Werter Herr Kanoky, Was Faschismus betrifft, ich hatte hier schon vielfach daraufhingewiesen daß der fast zwanghafte und leider inkorrekte, weil umgangssprachlich vernebelte Gebrauch dieser politologischen Fachvokabel der eine wirklich etwas peinliche Aspekt dieses ansonsten vielversprechenden jungen Forums ist. Ich möchte dann bitte von ihnen aufgeklärt werden, wie man sonst die heutige türkische Staatsdoktrin sonst nennen sollte, hier ein paar Punkte, die sie sicherlich alle samt schon kennen: a) Kurden werden in der Verfassung nicht erwähnt b) wer die historischen und kulturellen Werte des Türkentums nicht annimmt darf keinen Schutz vom Staat erwarten (was man beim Video vom User mirxas deutlich sieht), so steht es in der Verfassung geschrieben c) wieso ist kurdisch in allen öffentlichen Institutionen verboten ? d) wieso müssen kleine Kinder in der Schule einen Eid auf ihr Türkentum abschwören, obwohl selbige vielleicht gar keine Türken sind, dass müssen ja nicht einmal Kurden sein, stellen sie sich mal, sie ziehen eventuell mit ihrer Familie in die gastfreundliche Türkei, und ihr Kind muss in der Schule auf sein "Türkentum" schwören... Ich habe keine Lust die vielen anderen Punkte aufzuzählen, sie sind sicherlich sogar besser als ich informiert, nur, scheinen sie wohl nicht für ein bedrohtes Volk Partei ergreifen zu wollen, wieso auch immer... Also werter Herr Kalnoky, wie wird im Politiker- Jargon solch eine Vorgehensweise sonst beschrieben, wenn nicht faschistisch ?? Diese Frage haben sie bis zum heutigen Tag nicht beantwortet, aber gleichzeitig richten sie über die Kompetenz dieses jungen Forums.. Eine simple Frage, die sie als 1,0 Politologe beantworten könnten, also...wie nennt man die Vorgehensweise der türkischen KUrdenpolitik ?? Faschismus ist nicht definiert als eine Ideologie, die Kurden nicht in der Verfassung erwähnt, sondern als eine totalitäre, polizeistaatliche und völkisch definierte Gesellschaftsordnung, die nur die Existenz einer einzigen politischen Partei zuläßt und keine freien Wahlen kennt. Diese Definition trifft auf die Türkei nicht zu. Die Türkei ist freilich auch keine volle Demokratie, wie ich selbst auch in der Zeitung schrieb. Solange der tiefe Staat existiert, ist es eher eine Art Demokratur. Ich empfehle zum Verständnis der Strukturen und auch der Grenzen des "tiefen Staates" Gareth Jenkins "Context and Circumstance - the turkish military and politics" (adelphi papers 2004, n. 337. Ich kenne keine bessere Analyse, und sie zeigt unter anderem auch die Grenzen der Macht des Militärs. Es kann zum Beispiel nicht wahllos eingreifen sondern hängt ganz wesentlich von seinem Prestige in der Bevölkerung ab und muß daher immer Rücksicht nehmen auf die Stimmungslagen der Selbigen. Ich würde das politische System der Türkei so definieren: Es gibt Grenzen des Machbaren für die zivile Politik (diese Grenzen ziehen die öffentliche Meinung und der tiefe Staat, die Finanzen und teilweise äußere Mächte) und es gibt ebenso Grenzen des Machbaren für die Militärs. Ein Beispiel: Sie konnten die Erbakan-regierung stürzen, aber von den 18 konkreten Maßnahmen, die sie gegen Islamisierungstendenzen forderten, wurden von den darauf folgenden Regierungen nur 4 jemals umgesetzt. Diese beiderseitigen Grenzen des Machbaren definieren den Spielraum der türkischen Politik. Es handelt sich mithin um keine Diktatur und auch keinen Faschismus, sondern um ein dynamisches, relativ flexibles aber noch nicht voll demokratisches System.
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aram
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« Antworten #58 am: 11. Mai 2006, 18:56 » |
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Jaja, einer von vielen europäischen "Nahost- Experten", die sich nahezu romantisch in den Kemalismus verliebten, nur weil dieser sich erbarmungslos der westlichen Kultur unterordnete...
Erst Peter Schol dann Boris Kalnoky`?
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Dînman, ayînman her Nîstiman Dînman, ayînman Kurd û Kurdistan
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webmaster
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webmaster | Beiträge: 2034
« Antworten #59 am: 11. Mai 2006, 19:44 » |
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@bkalnoky Es ist aber eine ungeheuer erfolgreiche Ideologie, über die letzten 80 Jahre hinweg. Im Jargon der Reklamebranche würde man sagen, man kann ein schlechtes Produkt nicht gut verkaufen, egal wie gut die Werbung. Also muß das Produkt "gut" sein also ein objektives Bedürfnis befriedigen. sie wissen aber auch, dass diese ideologie auf kosten der unterdrückung anderer völker erbaut wurde? und sie wissen auch, dass ein politisches system nur dann erfolgreich sein kann, wenn es von menschen akzeptiert wird? da aber solch ein system von kurden höchstwahrscheinlich nicht akzeptiert wurde, muss es also von der mehrheit, als die türken anerkannt worden sein... da aber dieses system nur dann sinn macht, wenn kurden als nicht existent abgestempelt werden... ergo müssen die türken auch die existenz der kurden bewusst oder unbewusst leugnen ... und genau das ist wür sie " keine Diktatur und auch keinen Faschismus, sondern [um] ein dynamisches, relativ flexibles aber noch nicht voll demokratisches System"? wollen sie uns nicht recht geben, wenn wir diesen system als faschistoid bezeichnen? denn hier geht es nicht um pauschalisierungen, sondern die existenz eines volkes wird geopfert, um einen kranken, menschenverachtenden system am leben zu erhalten...
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sekevir
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« Antworten #61 am: 11. Mai 2006, 20:56 » |
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hallo boris kalnoky, erst einmal vielen dank für ihre kurze selbstdarstellung. offensichtlich gibt es sehr viel diskussionsbedarf auch von anderen usern mit ihnen, weshalb ich weitere fragen zu ihren beweggründen zurückstelle. zu ihrer frage: leider kann ich mich weder an den namen, noch den zeitpunkt der entlassung der amerikanische dozentin erinnern. diesen fall hatte ich vor nicht zu langer zeit aus der türkischen tagespresse entnommen (entweder hürriyet oder milliyet). ich werde es jedoch nachrechercherieren und bei erfolgreichem fund nachträglich hier posten. ... ich werde versuchen mich jetzt bei diesem posting so kurz wie möglich zu fassen : zur person norman stone werde ich mich nicht mehr äussern. wie eingangs erwähnt, er langweilt mich nur extrem. bezgl. ihrer wirklich kurzen bewertung des kemalismus mittels eines marketingslogans, möchte ich ebenso kurz entgegensetzen : was sich für den einen bewährt, muss sich auch nicht automatisch für den anderen als vorteilhaft erweisen. (diese erfahrung haben insbesondere kurden machen müssen). interessant scheint mir jedoch eine auseinandersetzung zu ihrer position, dass das wort faschismus hier in diesem forum inflationär eingesetzt werde. wie weit oder wie nah gegriffen die bezeichnung faschismus, oder zumindest die beschreibung faschistoid für das staatssystem der türkei ist, kann man eigentlich auch recht schnell abchecken. man braucht nicht lange um eine definition des faschismus ringen http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-S%C3%A4ulen-Modellgott lob, wikipedia bietet ganz besonders für die anhänger der formel "kurz und bündig" die checkliste für faschismus mit dem 3-säulen-modells an : nationalismus-militarismus-chauvenismus man muss einfach überprüfen, ob diese drei eigenschaften auf die türkei zutreffen. für alljene die es lieber etwas ausführlicher haben, läßt es sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus#Faschismus_im_weiteren_Sinnim bereich "elemente des faschismus in nichtmarxistischen interpretationen" etwas umfangreicher abgleichen. nur es macht den kohl auch nicht fetter für die türkei. grüße, sek ps: á propos, seltsam finde ich auch, daß die "ideologie" kemalismus genauso unaufwendig zu verifizieren ist, wie der faschismus, nur nicht eben auf drei, sondern auf die vom kemal"ismus" selbstdefinierten fünf säulen. bezogen auf diese banalisierung könnte man doch fast meinen, dass auch der kemal-ismus von einem PR-büro mal kurz zusammengetextet wurde.
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“ne sire ne piwaze, nehlel guncke germe”
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bkalnoky
Boris Kalnoky
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« Antworten #62 am: 11. Mai 2006, 21:37 » |
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sie wissen aber auch, dass diese ideologie auf kosten der unterdrückung anderer völker erbaut wurde? und sie wissen auch, dass ein politisches system nur dann erfolgreich sein kann, wenn es von menschen akzeptiert wird? da aber solch ein system von kurden höchstwahrscheinlich nicht akzeptiert wurde, muss es also von der mehrheit, als die türken anerkannt worden sein... da aber dieses system nur dann sinn macht, wenn kurden als nicht existent abgestempelt werden... ergo müssen die türken auch die existenz der kurden bewusst oder unbewusst leugnen ... und genau das ist wür sie "keine Diktatur und auch keinen Faschismus, sondern [um] ein dynamisches, relativ flexibles aber noch nicht voll demokratisches System"? wollen sie uns nicht recht geben, wenn wir diesen system als faschistoid bezeichnen? denn hier geht es nicht um pauschalisierungen, sondern die existenz eines volkes wird geopfert, um einen kranken, menschenverachtenden system am leben zu erhalten... Ich betrachte die ursprüngliche kemalistische Sichtweise der Kurdenfrage als langfristig dysfunktional, insofern als, anders als die Kemalisten selbst gestehen würden, tatsächlich ein rassisches Element in die neue türkische Identität eingebaut wurde und auf dieser Basis eine Assimilierungspolitik einsetzte. Damals konnte man sicher noch nicht wissen daß so etwas meist nicht funktioniert. Es war damals gewissermassen Zeitgeist in Europa. Zugleich wurden am französischen Republikanismus orientierte politische Prinzipien verankert die jegliche ethnische Unterscheidung der Rechte der Bürger ablehnen. dieses formale Gesicht des Systems ist im Prinzip reformfähig, und würde sehr wohl eine friedliche Koexistenz ermöglichen - müßte aber a) dahingehend reformiert werden daß kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten nicht gleich als Separatismus gewertet werden und b) müßte die Türkei darauf vertrauen können daß niemand eine Abspaltung wünscht. Das setzt ein Ende des bewaffneten Kampfes voraus.
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bkalnoky
Boris Kalnoky
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« Antworten #63 am: 11. Mai 2006, 21:41 » |
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Wo wurden Sie gefeuert? Ich habe an einer Sprachschule hier unterrichtet und wurde fristlos gekündigt. Natürlich wurde mir ein anderer Grund genannt, aber der war gelogen - diese Beweise habe ich. Und spaeter bekam ich durch Freunde auch den wahren Grund zu erfahren: Urfa und die Polizei war das Problem und Kollegen beschwerten sich über mich, ich sei PKK freundlich, da ich im Internet meine Freunde in Kurdisch begrüsse! Dabei möchte ich anmerken, es war eine normale Polizeikontrolle. Leider musste ich mit zur Polizeistation kommen, da mein Pass noch im Hotel war. Aber das war alles - es gab keine weiteren Probleme. [Editiert am 11/5/2006 von rinret] welche Sprachen unterrichten Sie denn? Deutsch? und wie war das mit dem Internet, wo verwendeten Sie dort kurdisch? Wieso wurde das bekannt?
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bkalnoky
Boris Kalnoky
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« Antworten #64 am: 11. Mai 2006, 21:46 » |
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hallo boris kalnoky, erst einmal vielen dank für ihre kurze selbstdarstellung. offensichtlich gibt es sehr viel diskussionsbedarf auch von anderen usern mit ihnen, weshalb ich weitere fragen zu ihren beweggründen zurückstelle. zu ihrer frage: leider kann ich mich weder an den namen, noch den zeitpunkt der entlassung der amerikanische dozentin erinnern. diesen fall hatte ich vor nicht zu langer zeit aus der türkischen tagespresse entnommen (entweder hürriyet oder milliyet). ich werde es jedoch nachrechercherieren und bei erfolgreichem fund nachträglich hier posten. ... ich werde versuchen mich jetzt bei diesem posting so kurz wie möglich zu fassen : zur person norman stone werde ich mich nicht mehr äussern. wie eingangs erwähnt, er langweilt mich nur extrem. bezgl. ihrer wirklich kurzen bewertung des kemalismus mittels eines marketingslogans, möchte ich ebenso kurz entgegensetzen : was sich für den einen bewährt, muss sich auch nicht automatisch für den anderen als vorteilhaft erweisen. (diese erfahrung haben insbesondere kurden machen müssen). interessant scheint mir jedoch eine auseinandersetzung zu ihrer position, dass das wort faschismus hier in diesem forum inflationär eingesetzt werde. wie weit oder wie nah gegriffen die bezeichnung faschismus, oder zumindest die beschreibung faschistoid für das staatssystem der türkei ist, kann man eigentlich auch recht schnell abchecken. man braucht nicht lange um eine definition des faschismus ringen http://de.wikipedia.org/wiki/Drei-S%C3%A4ulen-Modellgott lob, wikipedia bietet ganz besonders für die anhänger der formel "kurz und bündig" die checkliste für faschismus mit dem 3-säulen-modells an : nationalismus-militarismus-chauvenismus man muss einfach überprüfen, ob diese drei eigenschaften auf die türkei zutreffen. für alljene die es lieber etwas ausführlicher haben, läßt es sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus#Faschismus_im_weiteren_Sinnim bereich "elemente des faschismus in nichtmarxistischen interpretationen" etwas umfangreicher abgleichen. nur es macht den kohl auch nicht fetter für die türkei. grüße, sek ps: á propos, seltsam finde ich auch, daß die "ideologie" kemalismus genauso unaufwendig zu verifizieren ist, wie der faschismus, nur nicht eben auf drei, sondern auf die vom kemal"ismus" selbstdefinierten fünf säulen. bezogen auf diese banalisierung könnte man doch fast meinen, dass auch der kemal-ismus von einem PR-büro mal kurz zusammengetextet wurde. Lieber Sek, Ich habe Politologie studiert und halte wenig von Definitionen aus einem Medium in das jeder hineinschreiben kann was er will.
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deryatulga
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deryatulga | Beiträge: 274
« Antworten #65 am: 11. Mai 2006, 21:58 » |
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hallo boris kalnoky,
ps: á propos, seltsam finde ich auch, daß die "ideologie" kemalismus genauso unaufwendig zu verifizieren ist, wie der faschismus, nur nicht eben auf drei, sondern auf die vom kemal"ismus" selbstdefinierten fünf säulen. bezogen auf diese banalisierung könnte man doch fast meinen, dass auch der kemal-ismus von einem PR-büro mal kurz zusammengetextet wurde. Lieber Sek, Ich habe Politologie studiert und halte wenig von Definitionen aus einem Medium in das jeder hineinschreiben kann was er will. Lieber Boris Kalnoky, was sind die denn für Herrenmenschenallüren? Hat der Umgang mit mir doch abgefärbt?
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