Testosteron
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Testosteron | Beiträge: 150
« am: 10. Apr 2008, 19:41 » |
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Eklat in Ankara Delegation aus Diyarbakir fordert Kurdisch in Schulen und Amtsstuben – und zieht so den Zorn Erdogans auf sich. Zwei Jahre Haft für kurdische Politikerin Leyla Zana Von Nico Sandfuchs, Ankara Vertreter von insgesamt 15 Nichtregierungsorganisationen aus Diyarbakir sind am vergangenen Dienstag für zwei Tage in die Hauptstadt Ankara gekommen, um der türkischen Staatsführung eine Denkschrift zur friedlichen Lösung der Kurdenfrage zu überreichen. An der Delegation waren vor allem die politisch gemäßigten Interessenverbände von Diyarbakir beteiligt, auch die vorbereite Denkschrift enthielt nichts Brisantes – dennoch kam es beim Zusammentreffen mit Ministerpräsident Erdogan zum Eklat. Bei dem Empfang hatte Erdogan seinen Standpunkt erneuert, er wolle den Kurdenkonflikt durch ein »umfassendes Wirtschaftspaket« lösen, das seine Regierung gegenwärtig vorbereite. Zu dem Zwischenfall kam es, als der Vertreter der Rechtsanwaltskammer von Diyarbakir, Sezgin Tanrikulu, anmerkte, daß eine Lösung, die sich nur auf wirtschaftliche Ansätze beschränke, kaum Aussicht auf Erfolg haben könne. Vielmehr müßten auch sozio-kulturelle Aspekte, wie etwa die seit langem geforderte Freigabe der kurdischen Sprache in Ausbildung und Verwaltung, eingeschlossen werden. Der für seine Unbeherrschtheit bekannte türkische Ministerpräsident soll den verblüfften Delegationsteilnehmer daraufhin wütend als »unaufrichtigen Lügner« beschimpft haben. Das Treffen fand ein vorzeitiges Ende. In den vergangenen Wochen hat Erdogan wiederholt deutlich gemacht, daß nach Auffassung der Regierung allein die wirtschaftliche Rückständigkeit der Südosttürkei für das Kurdenproblem verantwortlich sei. Eine umfassende politische Lösung des Konfliktes, mit der die Regierungspartei AKP noch im Vorfeld der Parlamentswahlen vom Juli 2007 erfolgreich auf Stimmenfang gegangen war, wird inzwischen kategorisch ausgeschlossen. So verkündete Erdogan kürzlich, daß eine Anerkennung des Kurdischen als zweite Amtssprache in den mehrheitlich von Kurden bewohnten Provinzen selbst langfristig »völlig undenkbar« sei. Auch stehe die vielfach geforderte Anerkennung der politischen und kulturellen Rechte nichttürkischer Bevölkerungsteile in der Verfassung nicht länger zur Debatte. Das Fazit der Delegation aus Diyarbakir fiel nach Abschluß der Gespräche entsprechend enttäuscht aus. »Wir haben versucht, auf die Dringlichkeit des Kurdenproblems aufmerksam zu machen und klarzustellen, daß eine nur auf wirtschaftliche Fragen beschränkte Lösung ohne Erfolg bleiben muß«, so Sezgin Tanrikulu. »Aber es gibt in Ankara erheblichen Widerstand gegen eine friedliche Lösung.« Wie recht er damit hat, wurde am Donnerstag auch von einem Gericht in Diyarbakir bestätigt. Es verurteilte die prominente kurdische Politikerin Leyla Zana zu einer Haftstrafe von zwei Jahren, weil sie in einer Rede zu den kurdischen Newroz-Feiern im vergangenen Jahr den ehemaligen PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan als »Führer des kurdischen Volkes« bezeichnet hatte. Damit habe die ehemalige Parlamentsabgeordnete, die bereits zehn Jahre in türkischer Haft zubringen mußte, »Propaganda für eine verbotene Vereinigung« betrieben, heißt es in der Urteilsbegründung. Weil Zana während der Verhandlung »keinerlei Reue gezeigt« habe, wurde die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt. Gegen das Urteil will Zana Berufung einlegen. Quelle: http://www.jungewelt.de/2008/04-11/063.phper wolle den Kurdenkonflikt durch ein »umfassendes Wirtschaftspaket« lösen  So verkündete Erdogan kürzlich, daß eine Anerkennung des Kurdischen als zweite Amtssprache in den mehrheitlich von Kurden bewohnten Provinzen selbst langfristig »völlig undenkbar« sei. Auch stehe die vielfach geforderte Anerkennung der politischen und kulturellen Rechte nichttürkischer Bevölkerungsteile in der Verfassung nicht länger zur Debatte. naja weiss selber net was ich dazu schreiben soll ich hoffe aber das die akp verboten wird und so damit die Türkei in einem chaos versetzt wird, erst da können die kurden ihre chance nutzen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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« Letzte Änderung: 20. Dez 2008, 10:53 von X e m x w a r »
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X e m x w a r
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X e m x w a r | Beiträge: 1075
« Antworten #1 am: 11. Apr 2008, 00:17 » |
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Bei dem Empfang hatte Erdogan seinen Standpunkt erneuert, er wolle den Kurdenkonflikt durch ein »umfassendes Wirtschaftspaket« lösen, das seine Regierung gegenwärtig vorbereite. Wenn Herr Erdogan der Meinung ist, dass Menschen aufgrund mangelnder Wirtschaftsvorteile auf die Berge gehen, ihr Leben riskieren und zum Sterben bereit sind, so sollte er seine Militärs nicht mit todbringender Munition ausrüsten, sondern mit Geldscheinen! In ethnischen Konflikten könnte nur ein Grund Menschen einer unterdrückten Ethnie in die Berge treiben: Erlebte Unterdrückung und der dadurch geborene Freiheitswille! Um es mit den Worten Said-i Kurdis auszudrücken: "Ich zog im Namen des Volkes die Anstalt dem Gehalt und dem hohen Posten vor, damit es nicht heißt: Wir konnten einen Kurden mit Geld und einem hohen Amt kaufen" Es wird immer jene Kurden geben, die man nicht mit Geld wird kaufen können und immer werden diese den Unterdrückern die Stirn bieten, wenn diese den Kurden nicht gönnen, was des Mensches Recht ist!
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Rewsen
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« Antworten #2 am: 17. Apr 2008, 14:21 » |
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Türkisches Gericht bestraft Kurden - Briefeschreiben verboten 53 kurdische Bürgermeister wurden in der Türkei zu Geldstrafen verurteilt, weil sie sich für den Erhalt des Kurdensenders Roj TV eingesetzt hatten. Osman Baydemir wurde mit 52 weiteren Bürgermeistern für einen Brief an den dänischen Ministerpräsidenten verurteilt . ISTANBUL taz Ein Prozess gegen 56 Bürgermeister im kurdisch besiedelten Südosten der Türkei ist gestern mit der Verurteilung von 53 von ihnen zu Ende gegangen. Anlass für den Prozess war eine Auseinandersetzung um den kurdischen Sender Roj TV, der von Dänemark aus über Satellit ausgestrahlt wird. Die türkische Regierung wirft Roj TV vor, offen die PKK zu unterstützen, und drängte deshalb die dänische Regierung, den Sender zu schließen. Die kurdischen Bürgermeister hatten den dänischen Ministerpräsidenten Fogh Rasmussen daraufhin in einem Brief gebeten, Roj TV zu erhalten.
Der Auslöser für den Vorstoß der türkischen Regierung waren schwere Straßenunruhen vor zwei Jahren in einigen kurdischen Städten, die nach ihrer Ansicht durch Roj TV angefacht und gesteuert worden seien. Der Sender selbst bestreitet diese Vorwürfe und versichert, mit der PKK nichts zu tun zu haben. Die dänische Regierung hat Roj TV bislang nicht angetastet. Roj TV läuft in fast jedem kurdischen Haushalt.
Das Gericht verurteilte zwar 53 der 56 Angeklagten, allerdings nicht wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, wie von der Staatsanwaltschaft gefordert, sondern nur wegen "Befürwortung einer Straftat". Dadurch reduzierte sich das Strafmaß auf zwei Monate Haft, die aber in allen Fällen schließlich in eine Geldstrafe von rund 900 Euro umgewandelt wurde.
Zu den Verurteilten gehört auch der Bürgermeister von Diyarbakir, Osman Baydemir, einer der populärsten kurdischen Politiker. Bereits eine Woche zuvor war die prominente kurdische Politikerin Leyla Zana in erster Instanz zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, weil sie den PKK-Chef Abdullah Öcalan in einer Rede während des Nevroz-Festes als großen politischen Führer der Kurden gelobt hatte. Politische Beobachter sehen diese Urteile auch im Zusammenhang mit dem laufenden Verbotsverfahren gegen die kurdische Partei DTP. Der Generalstaatsanwalt hat das Verbot der DTP beantragt, weil diese nicht bereit ist, sich von der PKK zu distanzieren. Diese Urteile könnten dann als Beweise für die PKK-Nähe der DTP angeführt werden.
Ab morgen wird im türkischen Parlament auch über eine Modifizierung des berüchtigten Strafrechtsparagrafen 301 diskutiert, der die Beleidigung des Türkentums unter Strafe stellt und als Grundlage für die Verfahren gegen Orhan Pamuk und andere Schriftsteller und Journalisten gedient hat. Nun soll der Begriff "Türkentum" durch "türkische Nation" ersetzt werden. Künftig soll der Staatspräsident entscheiden, ob ein Verfahren eröffnet wird. Außerdem soll das Strafmaß von drei auf zwei Jahre gesenkt werden. Die meisten unabhängigen Juristen kritisieren, dass solch eine Änderung lediglich kosmetischen Charakter hätte. Die strafrechtliche Relevanz einer Meinungsäußerung sei immer noch fast beliebig interpretierbar, die Entscheidung über die Eröffnung eines Verfahrens bei dem Präsidenten anzusiedeln darüber hinaus eine Nichtachtung der Gewaltenteilung.
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Gotina rast sondê naxwaze
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Amos
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« Antworten #3 am: 17. Apr 2008, 17:20 » |
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Ein Prozess gegen 56 Bürgermeister im kurdisch besiedelten Südosten der Türkei ist gestern mit der Verurteilung von 53 von ihnen zu Ende gegangen. Anlass für den Prozess war eine Auseinandersetzung um den kurdischen Sender Roj TV, der von Dänemark aus über Satellit ausgestrahlt wird. Da würde mich ja mal interessieren, was war mit den 3 nicht Verurteilten? Konnten sie nachweisen, dass ihre Unterschriften von anderen auf den Brief gesetzt wurden? Konnten sie nachweisen, dass sie den Text des Briefes nicht verstanden hatten, weil sie Analphabeten sind?
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When the power of love overcomes the love of power the world will know peace. - Jimi Hendrix.
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Ciwan1984
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« Antworten #4 am: 28. Apr 2008, 22:14 » |
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Der Vorsitzende der DTP (Demokratische Gesellschaftspartei), Nurettin Demirtas, ist heute freigelassen worden.
Das Militärgericht hat entschieden Demirtas und weitere 51 Inhaftierte frei zulassen.
Demirtas und den anderen Inhaftierten wurde vorgeworfen, dass sie versucht haben das Militär zu täuschen, damit sie von der Wehrdienst befreit werden.

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« Letzte Änderung: 28. Apr 2008, 22:48 von Ciwan1984 »
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BIJI Kurd û Kurdistan
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Amed 21
Gast
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Amed 21 | Beiträge:
« Antworten #5 am: 28. Apr 2008, 23:13 » |
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Na endlich !!!!
Wurde aber auch Zeit, dass der Vorsitzender der DTP freigelassen wird. Er war nach meinen Erkenntnissen schon ca. ein halbes Jahr im Gefängnis. Mann sieht das er kaum Raus gelassen wurde, äußerlich erkennt man das sehr blass und dünn geworden ist.
Täglich werden Kurdische Politiker von den Türkischen Sicherheitsleuten festgenommen mit unglaublich dummen Begründungen. Wenn es um kurdische Interessen geht, werden in der Türkei kurze mal neue Gesetze erlassen um den Kurdischen Politikern Mund Tot zumachen.
Wie sollen Kurdische Politiker in solch ein Staat Politik betreiben ?
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Amed 21
Gast
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Amed 21 | Beiträge:
« Antworten #6 am: 01. Mai 2008, 15:33 » |
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Chef von prokurdischer Partei in Türkei zurückgetreten
Istanbul. ap/baz. Zwei Tage nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ist in der Türkei der Vorsitzende der prokurdischen Partei DTP, Nurettin Demirtas, zurückgetreten. Das meldete die Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch.
Demirtas war erst im November zum Vorsitzenden der Partei für eine Demokratische Gesellschaft (DTP) gewählt worden. Die Justiz ermittelt gegen die Partei wegen separatistischer Aktivitäten. Die DTP fordert Autonomie für die Kurden im Südosten der Türkei.
Der Politiker wurde im Dezember festgenommen und am Montag wieder auf freien Fuss gesetzt. Ihm wird vorgeworfen, falsche Gesundheitsattests vorgelegt zu haben, um dem Militärdienst zu entgehen. In der Türkei müssen alle Männer über 20 Jahre bis zu 15 Monate Wehrdienst leisten. Bei gesundheitlichen Problemen können sie freigestellt werden.
Der Vorwurf gegen Demirtas, der am Dienstag zum Militärdienst eingezogen wurde, ist nicht fallengelassen worden. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. Der Politiker sass bereits von 1993 bis 2005 wegen Mitgliedschaft in der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) im Gefängnis.
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« Letzte Änderung: 01. Mai 2008, 22:41 von Amed 21 »
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Testosteron
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Beiträge: 150
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Testosteron | Beiträge: 150
« Antworten #7 am: 13. Mai 2008, 03:59 » |
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Von Nico Sandfuchs Ankara. Ein Gericht in der südosttürkischen Stadt Diyarbakir hat am Freitag erneut ein Strafverfahren gegen Leyla Zana eingeleitet. Grund für die Anklage sind neun Reden, die die prominente kurdische Politikerin im vergangenen Jahr in der Türkei und vor dem Europäischen Parlament gehalten hat. Die Staatsanwaltschaft fordert in dem Prozeß eine Haftstrafe von insgesamt 60 Jahren, weil Zana den ehemalige PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan »verherrlicht«, die Jugend zur Kriegsdienstverweigerung aufgerufen und die kurdischen Landesteile der Türkei als »Kurdistan« bezeichnet haben soll. Die ehemalige Parlamentsabgeordnete, die bereits zehn Jahre in Haft zubringen mußte, ist zuletzt am 10. April wegen einer Rede zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. http://www.jungewelt.de/2008/05-13/017.php
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Dilan
Km Redaktion
 
Beiträge: 146
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« Antworten #8 am: 04. Dez 2008, 17:38 » |
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Kurdenpolitikerin Zana zu zehn Jahren Haft verurteilthttp://www.tagesspiegel.de/politik/international/PKK-Kurden-Tuerkei;art123,2676759 Leyla Zana ist die bekannteste Kurdenpolitikerin der Türkei. Erst 2004 kam sie aus dem Gefängnis frei. Jetzt ist sie erneut zu einer Haftstrafe verurteilt worden - weil sie in ihren Reden Propaganda für die PKK verbreitet haben soll.
Istanbul - Die türkische Kurdenpolitikerin Leyla Zana, ist am Donnerstag erneut zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Schwurgericht im südostanatolischen Diyarbakir wertete mehrere Reden der Politikerin als Propaganda für die kurdische Rebellengruppe PKK, wie die Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Zana, eine ehemalige Parlamentsabgeordnete und Trägerin des Sacharow-Friedenspreises des EU-Parlaments, war erst 2004 nach zehn Jahren im Gefängnis freigekommen. Offen blieb zunächst, ob Zana nach dem Urteil vom Donnerstag sofort ins Gefängnis muss oder ob sie gegen die Entscheidung Berufung einlegt.
Als frisch gewählte Abgeordnete hatte Zana 1991 im türkischen Parlament einen Satz auf Kurdisch gesprochen; daraufhin verloren sie und mehrere Mitstreiter die parlamentarische Immunität und wurden 1994 wegen Mitgliedschaft in der PKK zu 15 Jahren Haft verurteilt. Im Jahr 2004 kamen Zana und die anderen Kurdenpolitiker frei. Die Freilassung wurde damals als Zeichen der Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Kurdenkonflikts gewertet.
Anklage forderte 60 Jahre Haft
Aus Sicht der türkischen Behörden blieb Zana aber auch nach ihrer Entlassung der Linie der PKK treu, die von der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft wird. So habe sie in ihren öffentlichen Äußerungen den inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan als "Führer des kurdischen Volkes" bezeichnet. Die Anklage in Diyarbakir forderte deshalb bis zu 60 Jahre Haft.
Zana argumentierte vor Gericht, sie habe lediglich von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht. Unter den Reden, die zur Grundlage des Verfahrens gegen sie in Diyarbakir wurden, war auch eine Ansprache, die Zana in Großbritannien gehalten hatte - sie wurde nach Angaben der Kurdenpolitikerin falsch ins Türkische übersetzt. (jam/AFP)
Leyla Zana 10 yıl hapis cezasıhttp://www.hurriyet.com.tr/gundem/10508432.asp?gid=229 Kapatılan DEP’in eski milletvekili Leyla Zana, çeşitli tarihlerde düzenlenen toplantı, gösteri ve mitinglerde yaptığı 9 ayrı konuşmadan dolayı bugün 12 yıl hapis cezasına çarptırıldı.
Kapatılan DEP’in eski milletvekili Leyla Zana, çeşitli tarihlerde düzenlenen toplantı, gösteri ve mitinglerde yaptığı 9 ayrı konuşmadan dolayı bugün 12 yıl hapis cezasına çarptırıldı.
‘Terör örgütü üyesi olmak’ suçunu düzenleyen TCK’nın 314/2 maddesi uyarınca cezalandırılan Zana’nın cezası daha sonra 10 yıla indirildi.
Diyarbakır, Batman, Bingöl ve Avrupa Parlamentosu’nda son 1 yıl içerisinde çeşitli tarihlerde yaptığı 9 ayrı konuşma nedeniyle hakkında 60 yıla kadar hapis cezası istemiyle dava açılan DEP eski milletvekili Leyla Zana’nın yargılanmasına 5'inci Ağır Ceza Mahkemesi’nde devam edildi. Duruşmada Zana ve avukatlarının bulunmadığı sırada, mahkeme geçen duruşma verilen mütalaa doğrultusunda kararını açıkladı.
Mahkeme, sanığın Diyarbakır’da çeşitli tarihlerde DTP il örgütünün düzenlediği Demokratik Toplum Kongresi, 2008 yılı Nevruz kutlamaları, 8 Mart Dünya Kadınlar Günü, Türk Silahlı Kuvvetleri’nin PKK’ya karşı düzenlediği kara harekatını protesto mitingi, Bingöl, Batman ve Diyarbakır’da 22 Temmuz seçimleri öncesi düzenlenen seçim mitingiyle Avrupa Parlamentosu’nda Kürtçe yaptığı konuşmalarda PKK’yı ve Abdullah Öcalan’ı övücü sözler söylediğini belirtti. Mahkeme heyeti şöyle dedi:
“Konuşmalarında ayrıca gençleri askerlikten soğuttuğu, Türkiye’nin Doğu ve Güneydoğu’sundan ‘Kuzey Kürdistan’, Irak’ın Kuzeyi’nden ‘Güney Kürdistan’ diye söz ettiğini kaydeden mahkeme heyeti, Abdullah Öcalan’ın Kürt halk önderi olduğu, güvenlik güçlerinin PKK’ya yönelik sınır ötesi operasyonundan işgal harekatı olarak söz ettiği, Abdullah Öcalan’ın yakalanmasının Kürtlerin gönlünde siyasi bir deprem yarattığı, PKK’nın sivil itaatsizlik eylemi olarak başlattığı ‘Edi Bese’ (Artık Yeter) kampanyasını sahiplendiği, PKK’ya yapılan operasyonları ‘Kürt’lere mermi yağdırma’ olarak değerlendirdiği anlaşılmıştır.”
12 YIL, 10 YILA DÜŞÜRÜLDÜ
Mahkeme bu açıklamalarından dolayı Leyla Zana'yı eylemlerinin yoğunluğu, vahameti ve hitap ettiği kitlenin dikkate alındığında işlenen suçun ‘Yasadışı örgüt üyesi olmak’ suçunu düzenleyen TCK’nın 314/2 maddesi kapsamında kalması nedeniyle önce 8 yıl hapis cezasına çarptırdı. Mahkeme cezayı daha sonra işlenen suçun yoğunluğu nedeniyle yarı oranında artırarak 12 yıl hapse mahkum etti. Zana’nın cezası daha sonra duruşmalardaki iyi hali nedeniyle 6/1 oranında indirim yapılarak 10 yıl hapis cezasına düşürüldü.
AVUKATINDAN KARARA TEPKİ
Zana’nın avukatı Cebbar Leygara karara tepki gösterdi. Leygara savunma haklarının kısıtlandığını, bu celse duruşmanın hiçe sayılarak esas hakkındaki savunmalarını bile almadan mahkemenin hüküm verdiğini öne sürerek şöyle dedi:
“Adliye binasında bulunmamıza rağmen, bizi duruşmaya çağırmadan alelacele yangından mal kaçırır gibi bir karar verdiler. Türkiye, 1990’lı yıllara döndü. 1994 yılında da yerel seçimler öncesi Leyla Zana’lar Meclis'ten atıldı. Bugün 2008’de yerel seçim arifesinde aynı tablo ile karşı karşıyayız. Kararı temyiz edeceğiz, mahkeme heyetinin bu tavrı ile ilgili de avukatlarla kendi aramızda görüştükten sonra Hakimler ve Savcılar Yüksek Kurulu’na şikayet edip etmemeye karar vereceğiz” dedi.
SİYASİ HAKLARDAN DA YASAKLANDI
Diyarbakır 5'inci Ağır Ceza Mahkemesi’nde 10 yıl hapis cezasına çarptırılan Leyla Zana’nın, verilen ceza süresinin 2 yıldan fazla olması nedeniyle, TCK’nın ‘Belli hakları kullanmaktan yoksun bırakılma’ hükmünü içeren 53/1. maddesi uyarınca ‘seçme ve seçilme ehliyetinden ve diğer siyasi hakları kullanmaktan yoksun bırakılmasına’ da karar verildi.
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Zazakurd
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« Antworten #9 am: 05. Dez 2008, 23:25 » |
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Die unbeugsame Kurdin: Leyla Zana erneut in Haft
05.12.2008, Gerd Höhler
Istanbul. Die Politikerin Leyla Zana wurde erneut in der Türkei verurteilt – zu zehn Jahren Haft. Die Justiz wirft ihr eine Unterstützung der verbotenen PKK vor.
Zehn Jahre hat sie bereits im Gefängnis gesessen, jetzt soll die 48-jährige Kurdenpolitikerin Leyla Zana nach dem Willen der türkischen Justiz ein weiteres Jahrzehnt hinter Gitter – wegen angeblicher Unterstützung der als Terrororganisation eingestuften PKK.
Als das Urteil in der Kurdenmetropole Diyarbakir gesprochen wurde, war Zana nicht im Gerichtssaal. Aber ihr Anwalt Cabbar Leygara kündigte sogleich Beschwerde an. Das Urteil sei „unglücklich” in einem Land, das sich um Aufnahme in die Europäische Union bemühe. Tatsächlich könnte der Schuldspruch die ohnehin stockenden Beitrittsverhandlungen zurückwerfen. Es ist, als wolle die Türkei nicht nach vorn, nach Europa, sondern mit aller Macht zurück in die Vergangenheit. Die prominenteste politische Gefangene
In den 1990er Jahren war Leyla Zana die prominenteste politische Gefangene des Landes – eine Symbolfigur ebenso für den Kampf der Kurden um Bürgerrechte wie für die Demokratie-Defizite der Türkei. 1991 machte die frisch gewählte Abgeordnete Schlagzeilen, als sie im Parlament die Eidesformel auf Kurdisch sprach und den Satz hinzufügte: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass das kurdische und das türkische Volk zusammen in einem demokratischen Rahmen leben können.”
Ein Proteststurm brandete auf in der Nationalversammlung, die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein. Im März 1994 wurde die parlamentarische Immunität Leyla Zanas aufgehoben, noch im Parlament wurde sie verhaftet. Neun Monate später das Urteil: 15 Jahre Haft wegen Landesverrats und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Der Staatsanwalt hatte die Todesstrafe gefordert. 1995 verlieh das Europäische Parlament der inhaftierten Politikerin den Sacharow-Friedenspreis. Nach massiven Protesten der EU und einer Rüge durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ließ die türkische Justiz Zana 2004 vorzeitig frei. 1988 das erste Mal festgenommen
Doch die streitbare Kurdin gab sich nicht geschlagen. Dazu war sie viel zu lang mit dem Kampf ihres Volkes um politische und kulturelle Rechte verbunden. Als 14-Jährige wurde sie in einer Zwangsehe mit dem damaligen Bürgermeister von Diyarbakir, dem 20 Jahre älteren Mehdi Zana, verheiratet. Als sie gerade 19 war und zwei Kinder zur Welt gebracht hatte, wurde ihr Mann verhaftet. 1988 wurde auch sie das erste Mal festgenommen – wegen angeblicher Verbindungen zur PKK. Aus ihrer Bewunderung für deren Führer Abdullah Öcalan, der seit 1992 eine lebenslange Haftstrafe verbüßt, hat sie nie einen Hehl gemacht.
Die Richter befanden die Politikerin nun schuldig, in neun Fällen auf Pressekonferenzen und Kundgebungen Propaganda für die PKK verbreitet zu haben, darunter in einer Rede vor dem EU-Parlament. Auch deshalb ist das Urteil ein fatales Signal, gerade jetzt, wo ohnehin viele Freunde der Türkei in Europa fragen, wie ernst es Premier Tayyip Erdogan eigentlich mit dem EU-Beitrittsprojekt ist – schließlich herrscht seit 2007 Reformstillstand in Ankara. Es fällt deshalb schwer, an einen „Justizunfall” zu glauben. Dazu passt der Richterspruch zu nahtlos in die politische Strategie Erdogans.
Die hatte der Premier kürzlich beim Besuch in der Kurdenprovinz Hakkari skizziert. Ausgerechnet Erdogan, der noch vor drei Jahren von „Fehlern” in der Kurdenpolitik gesprochen und eine „kurdische Identität” anerkannt hatte, pocht nun auf die türkische Staatsräson, die keine ethnischen Minderheiten kennt: „Eine Flagge, eine Nation, ein Staat” – wer diese Doktrin nicht akzeptiere, könne „gehen”, rief Erdogan den Kurden zu – wohin, ob in die Berge zur PKK, oder ins Gefängnis, wie Leyla Zana, ließ er offen.
Quelle: waz.de
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kurdistan
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kurdistan | Beiträge: 337
« Antworten #10 am: 06. Dez 2008, 16:15 » |
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10 Jahre Haft für Genfer Ehrenbürgerin Leyla ZanaISTANBUL. Ein türkisches Gericht in Diyarbakir hat die bekannte kurdische Politikerin Leyla Zana wegen Äusserungen in neun verschiedenen Reden und wegen Mitgliedschaft in der Kurdenguerilla PKK zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Jan KeetmanLeyla Zana wurde am Donnerstag für schuldig befunden, Propaganda für eine terroristische Organisation gemacht zu haben und selber Mitglied dieser terroristischen Organisation zu sein – gemeint ist die kurdische Guerilla PKK. Die türkische Staatsanwaltschaft hatte sogar 60 Jahre Haft für Leyla Zana gefordert. Politische Autodidaktin Obwohl sie derzeit kein Abgeordnetenmandat besitzt, ist Leyla Zana sicher die bekannteste kurdische Politikerin. Die heute 47jährige Kurdin wurde sehr jung mit dem Bürgermeister von Diyarbakir, Mehdi Zana, verheiratet. Als Mehdi Zana kurz darauf ins Gefängnis musste, war seine Frau Leyla gezwungen, Türkisch zu lernen, weil eine Unterhaltung auf Kurdisch bei Gefängnisbesuchen verboten war. Zugleich lernte Leyla Zana, die nie eine Schule besucht hatte, auch lesen und schreiben. Einige Jahre später wurde Leyla Zana selbst Politikerin. Kurdisch im Parlament 1991 wurde sie ins türkische Parlament gewählt. Nachdem sie ihren Eid als Abgeordnete auf Türkisch gesagt hatte, fügte sie auf Kurdisch hinzu: «Ich habe diesen Eid für die Freundschaft des kurdischen und des türkischen Volkes geleistet.» Es war der erste Satz auf Kurdisch, der je im türkischen Parlament gesprochen wurde. Der Saal tobte, und man stellte ihr das Mikrophon ab. Knapp drei Jahre später wurde sie wegen Zusammenarbeit mit der PKK zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Erst im Jahr 2004 kam sie frei, nachdem die Türkei die Revision des Urteils durch den Europäischen Gerichtshof zugelassen hatte. Öcalan «kurdischer Führer» Leyla Zana war an der Gründung der Partei für eine Demokratische Gesellschaft (DTP) beteiligt, nahm aber an der Parteipolitik kaum teil und bewarb sich auch nicht wieder für einen Parlamentssitz. Sie trat aber bei mehreren Kundgebungen auf, unter anderem bei einem Newroz-Fest (kurdisches Neujahr) in Diyarbakir, bei dem sie von 150 000 Menschen begeistert gefeiert wurde. Bei dieser Gelegenheit bezeichnete sie den zu lebenslanger Haft verurteilten PKK-Führer Abdullah Öcalan als einen der drei Führer des kurdischen Volkes. Es war unter anderem diese Äusserung, die ihr das jetzige Verfahren eingetragen hat. Ein weiteres Verfahren wegen Äusserungen, die Leyla Zana im britischen Parlament gemacht hatte, ist noch offen. Leyla Zana hat nun eine Frist von sieben Tagen, um eine Revision zu beantragen. International geehrt International geniesst die nun verurteilte kurdische Politikerin Leyla Zana hohes Ansahen. Sie ist nicht nur Ehrenbürgerin der Stadt Genf, sondern darüber hinaus auch Trägerin zahlreicher angesehener Auszeichnungen und Preise für ihr Eintreten für die Menschenrechte der türkischen Kurden, darunter der Sacharow-Preis, der Bruno-Kreisky-Preis und der Aachener Friedenspreis. Quelle: www.tagblatt.ch
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Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist. (Stanislaw Jerzy Lec)
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