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Kurdistan Diskussionsforum 23. Mai 2012, 02:26 *
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Autor Thema: TSK Bombardiert Kandilgebirge  (Gelesen 9512 mal)
Mirxas | Beiträge: 195
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« am: 16. Dez 2007, 13:16 »

Türkei bombardiert Dörfer im Nord-Irak
Behörden sprechen von einer Toten

Immer wieder dringt die türkische Armee in den Nord-Irak ein, um dort Stellungen der kurdischen Rebellenorganisation PKK anzugreifen. Am Sonntag startete das türkische Militär nun Luftangriffe auf Dörfer im Grenzgebiet.
 

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    * 16.12.2007

 
 
 

Türkische Kampfflugzeuge haben am Sonntagmorgen nach Militärangaben Stützpunkte kurdischer Rebellen im Nord-Irak angegriffen. Nähere Angaben zu dem Einsatz im Nachbarland machte der Generalstab in Ankara zunächst nicht.
 
Eine Frau getötet

Lokale Behördenvertreter im Irak bestätigten die Luftangriffe. Betroffen waren demnach zehn Dörfer im Grenzgebiet. Dabei sei eine Frau getötet worden, zwei Menschen hätten Verletzungen erlitten. Zudem seien etliche Häuser und eine Schule zerstört worden, berichteten die Bürgermeister von Dscharawa und Sankasar weiter.
 
Karte: Kurdengebiete. Quelle: ZDF
Kurdengebiete im türkisch-irakischen Grenzgebiet

 

Die türkische Armee hat in den vergangenen Wochen wiederholt grenzüberschreitende Einsätze gegen die kurdischen Rebellen gestartet und in der Region inzwischen Zehntausende Streitkräfte stationiert. Die Mitglieder der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) nutzen den Nordirak als Rückzugsgebiet, um ihre Angriffe auf die Türkei vorzubereiten.
 
Mit Material von afp
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shirkuh | Beiträge: 16
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« Antworten #1 am: 16. Dez 2007, 15:29 »

ich denke die Regionalregierung macht einen Fehler wenn sie dies toleriert,  auch wenn es für Kirkuk ist. Irgendwo hat die Ehre ihre Grenzen. Die Regionalregierung muss endlich ein Exempel statuieren und zeigen dass alle Kurden zusammenhalten und wir ein stolzes Volk sind.
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her biji Kurdistan
gindahouse | Beiträge: 20
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« Antworten #2 am: 16. Dez 2007, 16:09 »

sehr glaubhaft mirxas!!!!

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Apocanselam | Beiträge: 6
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« Antworten #3 am: 16. Dez 2007, 16:21 »

Vor einer woche haben die TSk gesagt, wir sind im Norirak drin. ABer aus diesen Nachrichten würde nichts,
es war nur eine Lüge. Jetzt erzählen die schon, das während Murat Karayilan Telefonierte, wurde er abgehört und haben die stellung Bombadiert. das Warscheinlich er auch umgekommen ist.
Gibt es noch lächerliche Nachrichten, als dies??

In den Nächsten Tagen wird es sich alles festellen. Wir haben ja auch unsere Medien.

MFg
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Ciwanro Kani | Beiträge:
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« Antworten #4 am: 16. Dez 2007, 21:40 »

Bei den Angriffen sind fünf Guerillas und eine Frau zu Märtyrer geworden, eine andere Frau hat ihr Bein verloren. Die TSK haben vermehrt Dörfer und zivile Stellungen angegriffen. Als erstes wurde ein Krankenhaus und ein Friedhof bombadiert. Der TSK liegt jegliche menschliche Handlung fern.
Jetzt frage ich mich nur, wohin das führen soll. Wenn die T.C. ganz Kurdistan bombadiert, dann befürchte ich, werden irgendwann die Bomben in Istanbul, Ankara oder Antalya hochgehen, so dass die Menschen sich nicht mehr trauen raus zum Brunnen zu gehen.



« Letzte Änderung: 16. Dez 2007, 23:18 von Ciwanro Kani » Gespeichert
mira | Beiträge: 282
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« Antworten #5 am: 16. Dez 2007, 21:52 »

war wohl die türkische antwort auf edî bêsê    Ärgerlich
wie kann man nur so feige sein und die menschen im schlaf überrümpeln  Ärgerlich
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kes nebe kurd bimirin
nomirin nomirin nomirin
Derya | Beiträge: 43
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« Antworten #6 am: 16. Dez 2007, 23:07 »

was gedenken pkk u. barzani denn nun zu tun?
verfolgt das jemand? ich krieg momentan nichts von der welt mit!! was sagen die kurdischen sender?
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Amos | Beiträge: 4300
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« Antworten #7 am: 17. Dez 2007, 01:20 »

Das sogenannte "Hauptquartier" ist eigentlich uninteressant für die aktuelle Kriegsführung. Hauptangriffsziel der Hinterleute hinter diesem Angriff ist die derzeitige Regierung in Ankara und die in den letzten 2 Wochen stetig wachsende Zahl von Medienleuten, die ernsthaft Wege aus der 25-jährigen Konfrontation suchen wollten. Die sind nun einmal nicht mit Bomben wirksam zu treffen, da die für den Angriff verantwortlichen Generäle dann fast ganz Ankara und Istanbul platt bomben müssten!

Die Bombardierung der Stellungen in den Kandil-Bergen sind nicht mehr als ein Ablenkungsmanöver! Aber noch mehr solcher Wahnsinnstaten könnten zum Einen wirklich eine große Anzahl unbeteiligter KurdInnen treffen. Zum Andern könnten sie aber leider erreichen, dass im Südosten der Türkei und anderswo verzweifelte Menschen aus dem vermeintlichen Terror einen wirklichen Terror entfachen werden, der dann den Herren Generälen den Vorwand liefern könnte, das türkische Volk endgültig unter ihre Knute zwingen können. Denn diesmal wollen sie wohl nicht selber putschen, sondern wollen das verführte türkische Volk dazu verleiten, ihnen die Drecksarbeit abzunehmen.

Aber ich versichere Ihnen, Herr Buyukanit & Ihren Komplizen im Kriegsverbrechergeschäft: Kein Waschmittel dieser Welt wird die wirklichen Verbrechensspuren aus Ihren Uniformen waschen. Buchen Sie schon ein Hotel in Nürnberg oder den Haag. Der Gerichtshof der Völker wartet auf Ihr Erscheinen auf der Anklagebank!

Quelle: http://www.yeziden.de/forum/thread.php?postid=17997#post17997

« Letzte Änderung: 17. Dez 2007, 11:58 von Amos » Gespeichert

When the power of love overcomes the love of power the world will know peace. - Jimi Hendrix.
Amed 21 | Beiträge:
Amed 21
Gast
« Antworten #8 am: 17. Dez 2007, 11:41 »

Zitat
Buchen Sie schon ein Hotel in Nürnberg oder den Haag. Der Gerichtshof der Völker wartet auf Ihr Erscheinen auf der Anklagebank!




Ganz genau Amos

Scharon z.B. hat sich mit seinem Koma davon befreit.  Ärgerlich
« Letzte Änderung: 17. Dez 2007, 17:16 von Amed 21 » Gespeichert
Sanandaj22 | Beiträge: 198
Sanandaj22
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Beiträge: 198


« Antworten #9 am: 17. Dez 2007, 20:29 »

in wirklichkeit haben sie dörfer getroffen u zivilisten großteils getroffen  Ärgerlich
« Letzte Änderung: 18. Dez 2007, 10:59 von Rewsen » Gespeichert
Ciwanro Kani | Beiträge:
Ciwanro Kani
Gast
« Antworten #10 am: 18. Dez 2007, 21:55 »



KCK: Operation ein einziges Fiasko
 

 ANF, 17.12.2007, Einen Tag nach den türkischen Angriffen auf Südkurdistan hat der Exekutivrat der KCK die Aktion als ein „Fiasko“ bezeichnet. Der Angriff habe mit Unterstützung der USA und des Iran stattgefunden.

Hauptverantwortlich seien die USA, der Iran habe durch Artilleriefeuerbeschuss und durch die Öffnung seines Luftraums für die türkischen Kampfflieger Unterstützung geleistet.

Von den Angriffen seien insbesondere zivile Ortschaften betroffen. So sei eine Krankenstation und eine Schule getroffen worden. Fünf Guerillakämpfer einer Flak-Einheit seien bei der Verteidigung des Gebiets ums Leben gekommen, vier Guerillakämpfer leicht verletzt worden. Von der Zivilbevölkerung seien zwei Personen ums Leben gekommen und mehrere verletzt worden. Hunderte Nutztiere seien verendet, eine Vielzahl Häuser zerstört worden.

Weiter heißt es in der Erklärung: „Dieser Angriff wurde nicht nur von Kräften der Republik Türkei durchgeführt. Wie schon in der Vergangenheit mehrmals vorgekommen, handelt es sich um einen Angriff eines Bündnisses imperialistischer und internationaler Kräfte. Es ist offensichtlich, dass dieser Angriff gegen das kurdische Volk und seine Freiheitsdynamik zwar von der türkischen und der iranischen Armee durchgeführt wurde, aber die Hauptverantwortlichen dafür die USA sind, die diesen erst ermöglicht haben.“

„Es gibt niemanden, der nicht weiß, dass es sich bei dem Problem nicht um ein Terrorproblem handelt, sondern um die kurdische Frage, und dass die Ursache dafür die Verleugnungs- und Vernichtungspolitik ist, die der türkische Staat seit vielen Jahren fortsetzt. Das wissen auch die USA genau. Wenn es ein Terrorproblem gibt, dann den Staatsterror, den die Türkei gegen das kurdische Volk anwendet. Die Haftentlassung der türkischen Unteroffiziere, die das Massaker in Semdinli durchgeführt haben, ist dafür ein bezeichnendes Beispiel.“

Weiter verweist die KCK auf die von ihr am 1. Dezember veröffentlichte Deklaration für eine demokratische Lösung, mit der die kurdische Seite erneut deutlich gemacht hatte, für eine friedliche Lösung bereit zu sein. Die Antwort des türkischen Staates darauf sei die Fortsetzung der Vernichtungsoperationen in Nordkurdistan sowie in Form des Reuegesetzes die Botschaft „Kapitulation oder Tod“ gewesen.

„Dass die USA auf unseren Friedensaufruf in dieser Form reagiert haben, erfordert ein erneutes Nachdenken für unser gesamtes Volk. Als KCK verwarnen wir die Regierung der USA erneut, sich an der Politik der über Kurdistan herrschenden Staaten nicht zu beteiligen. Wenn die Unterstützung der kolonialistischen Kräfte, die über Kurdistan herrschen, fortgesetzt wird, sollte dabei bedacht werden, dass unsere Bewegung und das kurdische Volk über die Kraft und den Einfluss verfügen, das Gleichgewicht im Mittleren Osten zu stören und den Interessen der Westmächte zu schaden.“


http://www.kurdish-info.net

« Letzte Änderung: 18. Dez 2007, 21:58 von Ciwanro Kani » Gespeichert

 
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