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Autor Thema: Syrien: Absurde Vorwürfe gegen Maschal Tamo  (Gelesen 604 mal)
siyabend | Beiträge: 292
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« am: 23. Sep 2008, 10:26 »

Zitat
Syrisch-kurdischem Menschenrechtler droht lebenslange Haft mit Zwangsarbeit

Dem syrisch-kurdischen Menschenrechtler Maschal Tamo droht nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lebenslange Haft mit Zwangsarbeit. Nach Paragraph 298 des syrischen Strafgesetzbuches werde ihm diese harte Strafe auferlegt, wenn das Gericht in Damaskus ihn wegen des angeblichen Versuchs, einen Bürgerkrieg anzuzetteln, schuldig spricht.

"Doch diese Vorwürfe, die unserem Gewährsmann jetzt gemacht werden, sind absurd! Maschal Tamo lehnt jede Form von Gewalt zur Lösung politischer Fragen kategorisch ab", erklärte der GfbV-Nahost-Experte Kamal Sido am Montag. Offenbar solle der mutige Menschenrechtler mundtot gemacht werden. Der sechsfache Vater berichtete der GfbV regelmäßig über die Lage der Kurden in Syrien. Ihm werde jetzt außerdem unterstellt, er habe die staatliche Autorität und nationale Identität geschwächt und verletzt und somit den Tatbestand von Paragraph 285 erfüllt.

Maschal Tamo war in der Nacht vom 14. auf den 15. August 2008 in der Stadt Ain al-Arab im Norden Syriens von einer Patrouille des syrischen Geheimdienstes verschleppt worden. Seinen Angehörigen wurde tagelang jede Auskunft über seinen Verbleib verweigert, sein Privatwagen wurde beschlagnahmt.

Die GfbV konnte schließlich in Erfahrung bringen, dass der Menschenrechtler im Gefängnis al-Adra bei Damaskus in einer Zelle mit Straftätern festgehalten wird. Zuvor hatte die GfbV Außenminister Frank-Walter Steinmeier und seinen französischen Amtskollegen Bernard Kouchner sowie alle EU- bzw. westeuropäischen Botschaften in Damaskus alarmiert und darum gebeten, sich für Tamo einzusetzen. Außerdem hatte die Menschenrechtorganisation schriftlich an den syrischen Präsidenten Al-Assad, seinen Verteidigungs-, Justiz- und Außenminister appelliert, Tamos Aufenthaltsort bekannt zu geben und ihn freizulassen. Die Vertreterin der GfbV bei den Vereinten Nationen hatte sich beim Repräsentanten der Syrischen Arabischen Republik in New York für seine Freilassung eingesetzt.


Quelle: gfbv.de
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Amos | Beiträge: 4300
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« Antworten #1 am: 23. Sep 2008, 10:48 »

Dazu war im Online-Magazin von Kurdmania schon am 21. August etwas zu lesen: http://www.kurdmania.com/News-sid-Kurdischer-schriftsteller-vor-Gericht-in-Damaskus-900.html
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« Antworten #2 am: 16. Jan 2009, 10:32 »

Zitat

Kurdischer Politiker in Damaskus festgenommen

Göttingen, 13. Januar 2009

Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) heute erfahren hat, ist der stellvertretende Vorsitzende der syrisch-kurdischen Azadi-Partei, Mustafa Jum´a, nach einem Verhör in Aleppo am vergangenen Dienstag (6.1.) von syrischen Sicherheitskräften festgenommen worden. Der kurdische Politiker war vom militärischen Geheimdienstes vorgeladen worden. Nach Informationen seiner Partei wurde der 62 Jahre alte Familienvater am vergangenen Samstag nach Damaskus überstellt. Zur Zeit wird er vom militärischen Geheimdienst im so genannten Fir´a Vilistin in der Nähe der syrischen Hauptstadt festgehalten.

Mustafa Jum´a wurde im nordsyrischen Gouvernement Aleppo im Distrikt Kobane (Ain al-Arab) geboren und Vater von zwölf Kindern. Die Azadi Partei ist eine der vier Organisationen in der so genannten "Kurdischen Demokratischen Allianz" (KDA). Die KDA setzt sich mit friedlichen Mitteln für die Menschenrechte der Kurden und arbeitet auch mit den arabisch- syrischen oppositionellen Kräften für eine Demokratisierung des Landes..

Die GfbV wird sich heute an alle EU-Botschaften in der syrischen Hauptstadt wenden mit der Bitte, sich für die sofortige Freilassung von Mustaf Jum´a einzusetzen.

In Syrien werden rund 150 Kurden als politische Gefangene in Haftanstalten festgehalten. Der GfbV sind die Namen von 98 von ihnen bekannt. Die etwa zwei Millionen syrischen Kurden, die in drei Regionen an der syrisch-türkischen Grenze die Mehrheit der Bevölkerung stellen, werden bis heute diskriminiert oder unterdrückt. Ihnen werden die sprachlichen und kulturellen Rechte vorenthalten. 1962 wurde 300.000 Kurden im Zuge der massiven Arabisierungspolitik die syrische Staatsbürgerschaft aberkannt. Seitdem verlangt die GfbV ihre Wiedereinbürgerung.

Quelle: gfbv.de
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Hemin | Beiträge: 159
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« Antworten #3 am: 16. Jan 2009, 18:59 »

nicht nur Mustafa cumha sondern auch 50 andere Kurdische Politiker und Zivile Menschen die bei einem Demo in demaskus gegen die bath politik gegen das Kurdische Volk und eine Demokratische Lösung forderten, festgenommen wurden ihre Personalien genommen und dann mit dem Polizie wagen ungefähr 70km außerhalb der stadt grenze von Damaskus raus geschmissen wurden ohne zu wissen wo sie sind oder sonst was !!

freiheit für alle politische gefangene in den Syrieschen zellen!!!!
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« Antworten #4 am: 29. Jan 2009, 11:51 »



der Sprecher?/vorsitzender und Ingenieur Meschhel Temo "die Kurdische zukunft strömung Partei in syrien?"  (الناطق الرسمي لتيار المستقبل الكوردي في سوريا)

wurde nach langer zeit, nachdem er aus Kobanî am 15.08.2008 entführt wurde um 12:00 Nachts während er mit sein Auto aus Kobanî seine stadt fahren wollte, stoppt ihn die Geheim Polizei und entführte ihn plus sein Auto, in eine unbestimmte gegend(knast).

erst gestern am 28.01.2009 wurde er vor gericht gestellt folgende anschüldigungen wurden ihn vorgelesen:

1. vorhaben die bürger richtung einen Bürger krieg zu motivieren

2. das Syrische Nationalbewusst zu schwächen

im namen folgende gesetze : 287-2  288 – 307 من قانون العقوبات

er blieb bei seine Ausagen und gab das er das niemals Gewalt ausgeübt hat sondern nur seinen recht seine Meinung zu äußern gegen die Politik die gegenüber das Kurdische Volk, vom syrischen Bath regime, der dadurch versucht das Kurdische Volk mit allen mittelen zu Unterdrücken!

und die demographische Lage diese gebiete durch vertreibungen von kurden und ansiedlungen Arabische stämme zu ändern!

"und das aktuelleste was sie neues geesetz herausgegben war es  49 der besagt alle grundstücke und Immobielen die an den grenzen sind (damit sind die Kurdische gebiete gezielt) dürfen nicht verkauft werden bevor der Innenministerium ( der den president unterliegt) und die Geheime Polizei des innenlandes( ebenfalls den presidenten unterliegen) seine zustimmung teilt!!! das heisst die Kurden werden wieder geängt und nur Araber wird es dadurch erlaubt dies zu kaufen und sich dort ansiedelen damit die demogarphische lage ändern!!"

Quelle: www.panela-azad.com


Hoch Lebe die Freiheit aller Völker !!!!

Hoch Lebe die freiheit Kurdistan und das Kurdischen Volkes!!!
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