Die KNK (Kongra Netewiya Kurdistan,Kurdistan Nationalkongress) hat Russland aufgerufen Verkauf von M28 Hubschraubern an die Türkei zu stoppen weil es dem Frieden nicht dient..
Nach der Einigung zwischen 2 Ländern kann die Türkei spätestens in 3 Jahren anfangen die russische Hubschrauber gegen die Guerillakräfte zu benutzen.
Türkei erwägt Kauf russischer „Nachtjäger“ (17.06.09LE BOURGET, 17. Juni (RIA Novosti). Die Türkei erwägt nach Angaben des russischen Waffenexport-Monopolisten Rosoboronexport den Kauf modernster russischer Kampfhubschrauber des Typs Mi-28.
„Die Türkei interessiert sich ernsthaft für MI-28-Maschinen. Beratungen finden statt, es wäre aber verfrüht, von deren Ergebnissen zu sprechen“, teilte Alexander Michejew, der die Rosoboronexport-Delegation beim Luft- und Raumfahrt-Salon in Le Bourget leitet, am Mittwoch mit.
Seit einigen Jahren verhandelt das türkische Militär mit verschiedenen Herstellern, um seine in den 70er und Anfang der 80er Jahre bei den USA erworbenen Cobra-Hubschrauber auszuwechseln.
Russischer “Nachtjäger“ für die Türkei (15.06.09)
MOSKAU, 15. Juni (Ilja Kramnik, RIA Novosti). Russland verhandelt heute mit einer türkischen Militärdelegation über die Lieferung von Mi-28-Hubschraubern.
Die Möglichkeit, moderne Kampfhubschrauber an die Türkei zu liefern, erscheint für Russland äußerst interessant, zumal die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet nicht zum ersten Mal angestoßen wird.
Die Ausschreibung über einen neuen Kampfhubschrauber für die türkische Armee begann vor mehr als zehn Jahren.
In den 70er und Anfang der 80er Jahre hat die Türkei 32 Hubschrauber des Typs AH-1 P/S Cobra bei den USA erworben. 23 davon sind immer noch in Dienst. Mitte der 90er machten sich die türkischen Militärs erstmals Gedanken darüber, die Maschine auszuwechseln.
Bei der Ausschreibung haben die türkischen Streitkräfte viele Kampfhubschrauber in Betracht gezogen. Auch der russische Ka-50, der speziell für die Anforderungen der Türkei umgestaltet wurde und unter der Bezeichnung Ka-50-2 Erdogan bekannt ist, hatte einst ziemlich gute Chancen, den Zuschlag zu bekommen.
Die Maschine hatte im Gegensatz zur russischen Variante ein Cockpit mit zwei Sitzen. Doch es gibt auch einen Unterschied vom russischen zweisitzigen Ka-52: Dort sitzen die Piloten nebeneinander, bei der Erdogan aber hintereinander, wie die türkischen Militärs von der Cobra gewohnt sind.
Die russische Maschine hatte aber kein Glück. Dazu gab es sowohl politische als auch wirtschaftliche Gründe: Zum einen hat Russland im Gegensatz zu den USA dort so gut wie keinen politischen Einfluss, zum anderen konnte Russland damals den rechtzeitigen Bau der nötigen Zahl an grundsätzlich neuen Hubschraubern und ihre Wartung nach dem Verkauf nicht gewährleisten.
Auch die Tatsache, dass die Ka-50 nicht in Serie für die russische Armee hergestellt wurde, spielte eine Rolle bei der Wahl.
Die höchsten Gewinnchancen wurden der Cobra zugesprochen, natürlich einem modernisierten Modell mit neuen Waffen und neuem Zubehör. Doch der Vertrag ging im Endeffekt an einen europäischen Hersteller, das englisch-italienische Gemeinschaftsunternehmen Augusta-Westland, das sich bereit zeigte, 50 T-129-Maschinen in der Türkei herzustellen.
Doch der Mangel an Hubschraubern in der türkischen Armee war damit nicht gelöst. Der erste europäische Hubschrauber soll das Werk erst 2015 verlassen, wobei die türkische Armee nach wie vor gegen kurdische Rebellen kämpft.
Auch der Ankauf von sieben gebrauchten AH-1W-Supercobras von den USA im vergangenen Jahr konnte das Problem nicht lösen. Die türkischen Streitkräfte brauchten moderne Kampfhubschrauber, die den Mangel an diesen Maschinen im Zeitraum bis 2015 und in den nachfolgenden Jahren, als die Armee sich mit dem neuen Fluggerät aus englisch-italienischer Entwicklung vertraut machen wird, beseitigen konnten.
Deswegen kommt jetzt wieder der Ankauf von russischen Hubschraubern in Frage. Dieses Mal geht es um die Mi-28N „Nachtjäger“. Dieser wird im Gegensatz zur Ka-50 aus den 90er Jahren bereits serienmäßig hergestellt und an die russischen Streitkräfte geliefert.
Die genaue Zahl der Hubschrauber, die die Türken kaufen wollen, steht vorerst nicht fest. Es soll um zwölf bis 32 Maschinen im Laufe der nächsten zwei bis drei Jahre gehen. Auch über das Zubehör ist noch einiges unklar - beispielsweise, ob die Türken den „Nachtjäger“ mit einem Radar über der Tragschraubennabe brauchen oder ob sie auf diese kostspielige Anschaffung verzichten können.
Insgesamt sind die Maschinen des Konstrukteursbüros Mil für die Türkei nichts völlig Neues. Die Militärs haben den Vorfahren der Mi-28, die Mi-24 „Krokodil“, die der neuen Maschine in Bezug auf die Konstruktion sehr ähnlich ist, bereits unter die Lupe genommen. Die Mehrzweckhubschrauber des Typs Mi-17 werden in der Türkei zu militärischen, polizeilichen und zivilen Zwecken genutzt.
Außerdem werden die Mi-Maschinen seit vielen Jahren im Kaukasus, Zentralasien und im Nahen Osten unter ähnlichen Bedingungen wie in der Türkei genutzt. Russlands Einfluss in der Türkei ist in den letzten Jahren ebenfalls erheblich gestiegen und die Unstimmigkeiten geglättet worden. Diese beiden Tatsachen bieten zusätzliche Argumente für diese Wahl.
Im Endeffekt hat der Mi-28 ziemlich gute Chancen, in die türkischen Armeefliegerkräfte aufgenommen zu werden.
Die guten Eigenschaften dieser Maschine, die sich bei mehr als 20 Jahre dauernden Tests sowie in den ersten Dienstjahren bewährt haben, werden ihr möglicherweise erlauben, auch nach dem Start des Baus der T-129-Hubschrauber in Dienst zu bleiben. Die letzteren sind übrigens schwächer geschützt und weniger leistungsfähig.
Die Meinung des Verfassers muss nicht mit der der RIA Novosti übereinstimmen.Quelle: RIA Novosti