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Leyla
Gast
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Leyla | Beiträge:
« Antworten #2 am: 08. Aug 2011, 19:49 » |
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Hallo ihr Amed-.Reisenden,
in jedem Fall finde ich den Basar in "Dag Kapi" sehr empfehlenswert.
Hier findet man allerlei Schönes für die Sinne wie Gewürze, Gold, Kupferhandwerk (nach "Bakir Carsisi fragen") welches sogar (für unsere Verhältnisse!) super günstig ist. Alte Gebäuden wie die berühmte "Ulu Camisi", die angeblich die älteste Moschee in ganz Anatolien ist. Schräg gegenüber der "Ulu Cami" (leider ist mir der genaue Name entfallen) gibt es eine alte Karawanserei, die restauriert wurde, in dem sich viele kleine Cafes befinden, Souvenir-shop´s mit Kunsthandwerk, Malereien von kurdischen KünstlerInnen, Schmuck etc.. Da es in" Dag Kapi" ein Musikgeschäft nach dem anderem gibt, ertönt von überall kurdische Musik, was noch mal den Eindruck verstärkt, dass man sich in einer kurdischen Stadt befindet. Da die Einwohner selber auch im Basar einkaufen, bekommt man auch einen authentischen Eindruck von Amed.
Solltet ihr keine Unterkunft haben, so gibt es in "Dag Kapi" das Hotel "Buyuk Kervan Saray". Das Hotel ist schon etwas gehobenere Klasse mit einem schönen Innenhof. Es wird nicht ganz günstig sein, aber ihr seid mitten im Flair von Amed! Und wenn ihr Sehnsucht nach Nuttela oder Hamburger habt, müsst ihr ins "Migros". Ein Kaufhaus für die Schönen und Reichen, ich glaube, das ist aber auch das einzige der Art Kaufhaus in Amed und ist relativ neu.
In der Stadtmauer (Mardin Kapisi), ich meine wirklich in der Stadtmauer, gibt es Künstlergalerien von kurdischen Künstlern und auf der Stadtmauer Cafes. Weiter entlang der Stadtmauer, vorbei an "Mardin Kapisi", vorbei an der Eisenbahnstation von Amed stoßt ihr irgendwann mal an die Tigris-Brücke (On Gözlü Köprü) die auch sehenswert ist. Direkt an der Brücke gibt es ein Restaurant mit Blick auf den Tigris (gegessen habe ich da zwar nicht, aber der Blick ist schön).
Aber solltet ihr im Hotel bleiben werdet ihr sowieso Touri-Infomaterial bekommen. Einer der ärmsten Stadtbezirke ist Baglar, hier leben überwiegend Kriegsflüchtlinge. Dort auf der Hauptstrasse (nicht in den engen Gassen) steht eine Gedenktafel und eine Skulptur für die ermordeten Menschen, die durch eine Bombenexplosion von der Türkische Rachebrigade 2006 verübt wurde.
Ihr solltet Euch auf jeden Fall etwas Zeit lassen um die kurdische Stadt zu sehen, zu hören und zu fühlen.
Euch eine schöne Reise!
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