Die "hohen Herrschaften" in Ankara werden wohl "not amused" sein, denn die
erroristen haben mal wieder was angestellt, auf das sich nicht mit Kampfflugzeugen antworten lässt. Und eine Justizaktion würde wohl auch nur zu einem interationalen Lachanfall führen: "Billboards" Anzeigetafeln tauchten in Amed (trk.: Diyarbakır) auf und propagieren die "Spaßguerilla" der "erroristen-front". In der Tageszeitung "Yüksekova Haber" ist davon zu lesen mit einem informativen Foto:

Quelle:
http://www.yuksekovahaber.com/haber/kck-davasina-anlamli-tepki-44288.htm Dem in Bezug auf "Kunst im öffentlichen Raum" geübten Auge wird allerdings auch bald deutlich, dass hier nicht die
"originalen ...erroristen" am Werk waren, sondern die Behörde in Amed eine von "Kurdi-der" übernommene (oder auch genauer: "geklaute") Version veröffentlicht hatte.
Die Umsetzung einer künstlerischen Idee in eine plakativ zu publizierende Fassung verlangt kongeniale Köpfe bei den damit befassten öffentlichen wie NGO-Institutionen. Daran hapert es leider häufig.
Was bedeutet das im konkreten Falle? Diese Plakatwand ist ein Musterbeispiel für das Misshältnis von "gut gemeint" gegenüber Kunst. Trotzdem wird die Wirkung auf die oberste Regierungsinstanz in Ankara dadurch wohl nicht behindert worden sein, da dessen Kunstverständnis, wie sich nahezu gleichzeitig in seinen Bemerkungen zur Skulptur des Künstlers Mehmet Aksoy bei Qers seine tiefgreifende Inkompetenz ein weiteres Mal dokumentierte.
Leider hat hier aber auch die Stadtverwaltung von Amed Inkompetenz bewiesen, indem sie nicht mit den Schöpfern des Originals kooperierte, trotz deren Angebots, sondern sich mit der künstlerisch eher zweitrangigen Umsetzung durch "Kurdi-der" zufriedengab. In diesem Zusammenhang könnte es sogar für
"...erroristen" gut zu verschmerzen sein, dass sie nicht genannt werden als die originalen Ideengeber. Denn wer möchte schon als Autor eines Kunstwerks gelten, das nur unzureichend umgesetzt wurde?