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Kurdistan Diskussionsforum 23. Mai 2012, 01:43 *
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Autor Thema: PKK auf der Terrorliste  (Gelesen 5364 mal)
Rewsen | Beiträge: 3132
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« am: 01. Nov 2006, 15:20 »



Der Vorsitzende des gemischten parlamentarischen EU-Ausschusses zur Türkei, Joost Lagendijk, äußerte in einem Gespräch mit Yeni Özgür Politika auf die Frage nach Bemühungen, die PKK von der EU-Liste terroristischer Organisationen streichen zu lassen: „Dabei handelt es sich letztendlich um die Entscheidung der Mitgliedsländer. Sie müssen entscheiden, aber ich denke, wir sollten erstmal die Situation  beobachten und schauen, was in den nächsten Monaten geschieht.

Ich vermute nicht, daß es sofort in den nächsten Wochen zu einer Entwicklung kommt. Aber wenn die PKK zum Thema Waffenstillstand entschlossen bleibt, kann langfristig eine solche Forderung aktuell werden.“

Die Erklärung des türkischen Generalstabschef der Türkei, Yasar Büyükanit, es werde gekämpft werden, „bis niemand mehr in den Bergen übrig geblieben ist“, hält Lagendijk für „nicht konstruktiv“. Das Europaparlament erwarte von der türkischen Regierung „eine positive Reaktion“. Für ihn sei es das „Schlechteste“, wenn sie die „türkischen Verantwortlichen verhalten, als habe sich nichts geändert.“ Es gebe jetzt „keinen einzigen Grund mehr“, direkte Gespräche mit kurdischen Vertretern zu führen. Die DTP sehe er als geeignet an.


Quelle: www.dw-world.de
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Gotina rast sondê naxwaze

serhildanX | Beiträge: 46
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« Antworten #1 am: 03. Apr 2008, 13:16 »

EU-Gericht streicht PKK von Terror-Liste
Entscheidung wird mit Verfahrensfehler begründet
Luxemburg - Ein europäisches Gericht hat die kurdische Arbeiterpartei PKK wegen eines Verfahrensfehlers von der europäischen Liste der Terror-Gruppen gestrichen. Die Europäische Union habe ihre Aufnahme der PKK in die Liste nicht ausreichend begründet, entschied das Gericht in Luxemburg am Donnerstag.

Die PKK kämpft im Osten der Türkei für mehr Autonomie für die kurdische Minderheit und ist nach einem mehrjährigen Waffenstillstand 2007 zum bewaffneten Kampf zurückgekehrt. Die Türkei ist zuletzt in den kurdisch dominierten Nordirak einmarschiert, um die Rebellen aus ihren Rückzugsgebieten zu vertreiben. (Reuters)
http://derstandard.at/?url=/?id=3288602
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« Antworten #2 am: 03. Apr 2008, 13:40 »



Nicht nur die PKK, auch der Kongra-Gel ist von der Liste der terroristischen Organisationen gestrichen worden:


Yekitiya Ewropayê navê PKK'ê ji 'lîsteya terorê' derxist      
 
'EDALET BI CIH HAT'  

STRASBOURG - Dîwana Edaletê ya Ewropayê (CEJ), biryara tevlîkirina navê PKK û KONGRA-GEL a li nav lîsteya rêxistinên terorê ya Yekîtiya Ewropayê, şermezar kir û biryara Konseya Wezîran a Ewropayê betal kir. Parêzeran dabûn zanîn ku PKK di nav lîsteyê de hatibe bicihkirin, ev xizmeta aştiyê nake. Parêzeran her wiha ji dadgehê xwestibûn ku biryara 'ev biryar ne adilane ye' bide.

Dîwana Edaletê ya Ewropayê (CEJ), serlêdana ku ji aliyê PKK û KONGRA-GEL ve li hemberî "lîsteya terorê" ya Yekîtiya Ewropayê vekiribû, biencam kir. Dadgehê ji bo aşkerakirina biryarê daxuyaniyek kurt da û biryara Konseya Wezîran a Ewropayê, şermezar kir. Di daxuyaniyê de hate gotin ku "Dadgehê biryara Konseyê ya têkildarî PKK û KONGRA-GEL'ê betal kir." Danişîna yekemîn a doza ku PKK û KONGRA-GEL li dijî lîsteya 'rêxistinên terorê' li Dîwana Edaletê ya Ewropayê vekiribû, di dawiya meha çileyê de li Luksemburgê hatibû dîtin. Danişîn, nêzî saetek dom kiribû û PKK û KONGRA-GEL ji aliyê 4 parêzerên îngîlîz ve hatibûn parastin. Parêzeran li dijî "lîsteya terorê" 10 klasorên tije delîl bûn pêşkêşî dadgehê kiribûn. Parêzeran gotibûn ku di pêvajoya agirbestê de PKK û KONGRA-GEL di nav lîsteya "rêxistinên terorê" de hatine bicihkirin, ev jî tiştek şaş e. Parêzeran dabûn zanîn ku PKK di nav lîsteyê de hatibe bicihkirin, ev xizmeta aştiyê nake. Parêzeran her wiha ji dadgehê xwestibûn ku biryara 'ev biryar ne adilane ye' bide.


Ji aliyê TPI ve biryara bêrayetiyê hatibû girtin

PKK, di 2'yê gulana 2002'yan de tevlî lîsteya "rêxistinên terorê" hatibû kirin. KONGRA-GEL ku di cotmeha 2003'yan de hatiye avakirin. Di sibata 2004'an de tevlî lîsteya "rêxistinên terorê" hatibû kirin. Li hemberî doza ku PKK'ê di cotmeha 2002'yan de vekiribû, Dadgeha Asliyeya Hiqûqê (TPI) ya Dîwana Edaletê ya Ewropayê (CEJ) biryara bêrayetiyê dabû û paşve zivirandibû. Lê Dozgera CJE'yê Julîane Kokott, di îlona 2006'an de aşkera kiribû ku dikarin serlêdana îtirazê ya ku PKK'ê kiriye, bi awayê hiqûqî binirxînin. Dîwana Edaletê dadgeha herî bilind a YE'yê ye, loma dikare biryarên ji aliyê dadgehên netewî ve hatine dayîn jî xera bike û ji nû ve binirxîne.


Meclisa Parlementeran lîste wekî îllegal îlan kiribû

Meclisa Parlementeran a Konseya Ewropayê di 23'yê Kanûnê de bi piraniya dengan lîsteyên rêxistinên terorîst ên Neteweyên Yekbûyî û Yekitiya Ewropayê wekî îllegal qebûl kiribûn û ev yek îlan kiribû.



Originalquelle: Azadiya Welat vom 03.04.2008

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Gotina rast sondê naxwaze

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« Antworten #3 am: 03. Apr 2008, 14:04 »



Luxemburg - Ein europäisches Gericht hat die kurdische Arbeiterpartei PKK wegen eines Verfahrensfehlers von der europäischen Liste der Terror-Gruppen gestrichen.

Die Europäische Union habe die Aufnahme der PKK in die Liste nicht ausreichend begründet, entschied das Gericht Erster Instanz in Luxemburg am Donnerstag.

Ein EU-Vertreter bekräftigte, dass die PKK auf der Liste bleiben werde. Die EU habe im Dezember 2007 das Verzeichnis der Terror-Organisationen aktualisiert und dabei auch vergleichbare Entscheidungen des Gerichts berücksichtigt. In einem ähnlichen Urteil hatte das Gericht Erster Instanz die iranischen Volks-Mudschaheddin von der Liste gestrichen.

Die PKK kämpft im Osten der Türkei für mehr Autonomie für die kurdische Minderheit und ist nach einem mehrjährigen Waffenstillstand 2007 zum bewaffneten Kampf zurückgekehrt. Die Regierung in Ankara macht die PKK für den Tod von nahezu 40.000 Menschen seit 1984 verantwortlich. Die Türkei ist zuletzt in den kurdisch dominierten Nordirak einmarschiert, um die Rebellen aus ihren Rückzugsgebieten zu vertreiben.



Originalquelle: Reuters vom 03.04.2008, 13:27 Uhr

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Gotina rast sondê naxwaze

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« Antworten #4 am: 03. Apr 2008, 14:55 »

Ein wirklich erfreuliche Nachricht.
Jedoch weiß ich nicht genau, inwieweit diese Entscheidung für die Staaten in der EU verbindlich ist. Auch ist ja noch ungewiss, wie es weiter gehen wird. Bleibt die PKK auch in Deutschland auf der Liste der Verbotenen Organisationen oder müssen sich alle Staaten an dieser Entscheidung fügen??

Wer weiß in der Hinsicht mehr?
Wäre für eine juristische Aufklärung dankbar.
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« Antworten #5 am: 03. Apr 2008, 15:20 »




Klage von Zubeyir Aydar für Kongra-Gel und von 10 anderen gegen den Rat der Europäischen Union, eingereicht am 25. Juni 2004

(Rechtssache T-253/04)

(Verfahrenssprache: Englisch)

Zubeyir Aydar Freiburg, Schweiz, Haydar Isik, Maisoich, Deutschland, Kazim Baba, Berlin, Deutschland, George Aryo, Oldenzaal, Niederlande, Sait Uzun, Egg/Flaw, Schweiz, Lord Nicholas Rea, London, Vereinigtes Königreich, Hugo Charlton, London, Vereinigtes Königreich, Roger Tomkins, Droucha, Zypern, Mark Thomas, London, Vereinigtes Königreich, Hugo Van Rompaye, Geel, Belgien und Jean Paul Nunez, Montpellier, Frankreich haben am 25. Juni 2004 eine Klage gegen den Rat der Europäischen Union beim Gericht erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften eingereicht. Prozessbevollmächtigte der Kläger sind M. Muller, E. Grieves and C. Vine, Barristers, und G. Pierce, Solicitor.

Die Kläger beantragen,

den Beschluss 2004/306/EG des Rates vom 2. April 2004, soweit darin KONGRA-GEL als Alias der PKK verboten wird, und die Verordnung Nr. 2580/2001 für nichtig zu erklären;

hilfsweise festzustellen, dass die Verordnung Nr. 2580/2001, soweit sie auf die Kläger angewendet wird, rechtswidrig ist;

weitere Maßnahmen zu treffen, die dem Gericht angemessen erscheinen;

dem Rat die den Klägern im vorliegenden Verfahren entstandenen Kosten aufzuerlegen;

den Rat zur Zahlung von Schadensersatz zu verurteilen.

Klagegründe und wesentliche Argumente

Die Kläger tragen vor, der Rat habe mit dem Erlass seines Beschlusses, KONGRA-GEL als Alias der PKK zu verbieten, sowohl in materiellrechtlicher als auch in verfahrensrechtlicher Hinsicht gegen den EG-Vertrag verstoßen.

Die Kläger werfen dem Rat folgende materiellrechtliche Verstöße gegen den EG-Vertrag vor:

Nichtanwendung von nachvollziehbaren objektiven Kriterien auf den zutreffenden Sachverhalt;

Nichtbeachtung von Grundrechten, u. a. der Freiheit der Meinungsäußerung und der Vereinigungsfreiheit nach den Artikeln 10 und 11 der Europäischen Menschenrechtskonvention;

Verletzung von Grundsätzen des Gemeinschaftsrechts, u. a. den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit, der Rechtssicherheit, der Gleichheit und der Wahrung der Verteidigungsrechte;

Ermessensmissbrauch.

Ferner werfen die Kläger dem Rat folgende verfahrenrechtliche Verstöße gegen den EG-Vertrag vor:

Die Kläger hätten keine Gelegenheit erhalten, vor dem Verbot Stellung zu nehmen, und/oder ihnen sei ein faires Verfahren im Sinne von Artikel 6 und/oder ein wirksamer Rechtsbehelf im Sinne von Artikel 13 der Europäischen Menschenrechtskonvention vorenthalten worden, um die Tatsachenbehauptungen, auf die sich der Rat gestützt habe, bestreiten zu können;

Es seien keine genauen und angemessenen Gründe hinsichtlich der rechtlichen und tatsächlichen Grundlage des Beschlusses gegeben worden.


Originalquelle: Datenbank der aktuellen Rechtsprechung des EuGH




Urteil T-253/04 Kongra-Gel u.a. / Rat
Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik

Nichtigerklärung des Beschlusses 2004/306/EG des Rates vom 2. April 2004 zur Durchführung von Artikel 2 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 2580/2001 über spezifische, gegen bestimmte Personen und Organisationen gerichtete restriktive Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Aufhebung des Beschlusses 2003/902/EG (ABl. L 99, S. 28), soweit er die Kläger betrifft, und der Verordnung (EG) Nr. 2580/2001 (ABl. 344, S. 70), sowie Ersatz des Schadens, der den Klägern angeblich durch den Erlass der angefochtenen Rechtsakte entstanden ist.


Originalquelle: Datenbank der aktuellen Rechtsprechung des EuGH


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Gotina rast sondê naxwaze

Alando | Beiträge: 85
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BIJI GELE KURDISTAN KURD NAMRIN !!!



« Antworten #6 am: 03. Apr 2008, 17:29 »

Es war einfach nur lächerlich die Kurdischenfreiheitskämpfer PKK als, Terroristen zu bezeichnen
Einfach nur lachhaft, dass sie keine Terroristen sind wusste Jeder nur die türkische Regierung hatt halt viel Reklame gemacht damit sie schlecht dargestellt werden !!!!!

naja im großen und ganz
ist trotzdem ne schöne nachrichte !!!
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BIJI GELE KURDISTAN KURD NAMRIN !!!!
JEK DEWLAT,JEK WELAT,JEK KURDISTAN !!!

http://de.youtube.com/watch?v=AYX2nce-S5I <<<
http://de.youtube.com/watch?v=UzfNY98C0ts <<<
dilkocere23 | Beiträge: 35
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« Antworten #7 am: 03. Apr 2008, 17:39 »


Mizginiya te bi xer be.Ew xeberek pir xwese.

Serkeftin ya gele kurde!!!
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Yan mirin yan Kurdistan!!!
Miro | Beiträge: 1094
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« Antworten #8 am: 03. Apr 2008, 17:49 »

Mîzgîniyek gelek xwese bira, Serhildan. Dest sax be.


Die Entscheidung darüber, vormals PKK und später die Kongra Gel in die Liste der Europäischen Terrorliste zu setzen, war nichts anderes, als eine politische Kuhhandel aufm glänzenden Parkett! Frei nachdem Motto du gibst mir etwas und ich tue dir einen gefallen in dem ich die PKK auf die sogennate Terrorliste setze. Damit haben sich die EU- Staaten auf Druck der USA und Türkei dazu verleiten lassen diesen ausser ordentlich Rechtswidrigen Beschluss zu fassen. Die heutige Entscheidung des Europäischen Gerichts ist eine rein "juristische" Entscheidung und zeigt lediglich die Willkür der etabilierten Nationen gegenüber Völker die sich wenig bis gar nicht gegen irgend welche pseudo Begründungen zu wehr setzen zu können. Die sie kriminalisieren. Aber dieser Beschluss wird leider kein bedeutenden Einfluss darauf ausüben, dass die PKK und Kongra Gel auch tatsächich von der Liste gestrichen werden. Zumindest nicht in absehbarer Zeit!

Aber eine Positive Seite hat das ganze dennoch! Die Kurden sind jetzt in ihrer Argumentation gestärkt und können mehr als denn je darauf bestehen, dass ihr Kampf legitim und fern vom Terrorismus und ders gleichen ist. Hierbei geht es um das Schiksal von mehreren Millionen Menschen deren Recht auf Selbstbestimmung untergraben und sie dazu noch mit Repressalien jeglicher Art eingeschüchtert werden. Die Zweifelhafte Terrorliste der groß Mächte, ist ein Mittel dazu, um diese Repressalien Nachdruck zu verleiten und sie gar zu legitimieren, aber mit der heutigen Beschluss wurde das nichtig erklärt und sofern lässt es darauf hoffen, dass doch noch irgendwo fünkchen Gerechtigkeit herrscht.



Der kurdische Kampf für Gerechtigkeit und Selbstbestimmung, ist mehr als legitim. Da können sich die Besatzer und deren Helfer wenden wie sie wollen, aber den Willen der kurdischen Bevölkerung werden sie nei brechen können, solange sie ihre Rechte nicht gewähren und mit dem Staatsterror aufhören, den sie seit jahrzehnten auf das kurdische Volk ausüben!
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« Antworten #9 am: 03. Apr 2008, 22:37 »

schön zu hören.
NUR vergessen wir da nicht die USA, die den terrorstatus mit vollster unterstützung beistehen, und denen ein machtwort auch in der EU zusteht. Es geht also um diese EU-mitläufer, und nicht mal die sehen das gerichtsurteil ja ein.
Hoffen wir auf Mitläufer-nebenstaaten, wie norwegen Smiley undso...sehr bedauerlich
« Letzte Änderung: 04. Apr 2008, 15:01 von BillyJean » Gespeichert

Soon and very soon, we`r going to see the king
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« Antworten #10 am: 03. Apr 2008, 23:24 »

Nachfolgend der heutige Artikel aus "Today's Zaman":
http://www.todayszaman.com/tz-web/detaylar.do?load=detay&link=138019
Zitat
Court decision on PKK likely to fuel anti-EU sentiments 
 
 
The European Union has said the outlawed Kurdistan Workers' Party (PKK) will remain on its list of terror organizations despite yesterday's ruling by an EU court to overturn a decision to place the PKK on the EU's terrorist list.
 

 
The Court of First Instance (CFI), the EU's second-highest court, ruled yesterday against the way the PKK was put on the bloc's list of groups whose funds must be frozen to help fight terrorism in 2002. The CFI said the EU had not properly justified its decision at the time.

In its decision, the court said that decisions made by EU governments in 2002 and 2004 to blacklist groups and freeze their assets were illegal under EU law. It is the latest of several court decisions overturning similar EU decisions, on the grounds that the groups added to the terror list were not properly informed of the decision to blacklist them or given a right to appeal the decision.

EU says PKK to stay on terror list despite new ruling

Officials from the Council of Europe stress that the court decision refers to the procedural mistakes of 2002, noting that these have been remedied and that the PKK will remain on the list regardless of the court decision. It is the Council of Europe that renews the terror list twice a year and decides which organizations should be included.

Sources from the Luxembourg-based court told Today's Zaman that the PKK is not the first terror organization to have been excluded from the list, citing the Mujahadeen-e-Khalq of Iran as an example. On Dec. 12, 2006 the court decided that the group should be taken off the list on the basis of procedural defects. Despite the court's decision, the council refused to do so but changed its rules in a bid to create a firmer legal framework. Mujahadeen-e-Khalq has again appealed the council decision to keep the organization on the list and the case is still pending.

Court sources argue that the council has failed to provide adequate information to individuals and organizations that are on the list. EU legislation maintains that individuals and organizations can be on the terror list if a national decision has been made, i.e., a decision by a member country. A national decision could be a court verdict or a government decision or a decision by a competent authority.

There are two similar cases pending in the court. Philippine citizen Jose Maria Sison, leader of the Communist Party of the Philippines, and the Netherlands-based al-Aqsa organization have sued the council, demanding they be excluded from the list.

Council sources say that the court made its decision on the PKK because of procedural problems stemming from 2002, adding that these issues have been addressed since March 2007. Stating that there is now a new regime, a source said, "In the wake of the court decision on Mujahadeen-e-Khalq, we created a new system by which we inform those people and organizations as to why they are on the list and give them the opportunity to challenge the decision. For us, there is no problem at all with keeping the PKK on the terror list."

According to sources, the court was obliged to give its verdict to close the case but in substance nothing will change, as those issues have already been solved. The council has taken two new decisions regarding the terror list back in December 2007 and the PKK remains on the list.

The PKK has been on the list since May 2002. It is also on the terror lists of both the US and NATO.

Facts and sentiments

Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdoğan declined to comment on the ruling concerning the PKK yesterday when he was reminded of the issue by reporters during his official visit to the Swedish capital of Stockholm.

"The information received is not clear. After receiving clear information, necessary statements will be made," Erdoğan was quoted as saying by the Anatolia news agency.

The Turkish government's uneasiness concerning the EU's stance vis-à-vis terrorism is not a secret, with both Erdoğan and members of the cabinet complaining from time to time of an absence of a firm will by the EU against activities of terrorist organizations in certain member countries.

Last month, during a meeting with ambassadors of EU countries in Ankara, Erdoğan harshly criticized the member states for assuming what he termed a non-principled and insincere approach towards the issue of terrorism, accusing certain EU members of overlooking terrorists' activities in their countries by using the independence of the judiciary as an excuse.


'It is entirely a technical ruling and one has to take the union's complex structure into consideration while assessing this ruling. However, this does not change the fact that the court, in its announcement, seems to have ignored how sensitively the issue is regarded in Turkey,' says Sedat Laçiner, head of the Ankara-based International Strategic Research Organization.
 
 
Analysts say that although Thursday's ruling is more of a technical ruling, it is still likely to nourish existing skepticism among Turkish public union concerning the firmness of the 27-member bloc's stance against terrorism.

"It is entirely a technical ruling and one has to take the union's complex structure into consideration while assessing this ruling. However, this doesn't change the fact that the court, in its announcement, seems to have ignored how sensitively the issue is regarded in Turkey. Eventually, this ruling and a purposeful misinterpretation of this ruling by the anti-EU camp and mainstream media in Turkey will strengthen the anti-EU camp," Sedat Laçiner, head of the Ankara-based International Strategic Research Organization (ISRO/ USAK), told Today's Zaman.

"Instead of overturning the inclusion of the PKK, the court might have asked for proper and sufficient documents to be introduced; this is a typical example of an action which goes beyond its purpose," he added. Nonetheless, Laçiner noted that previous court decisions in certain member countries -- such as a recent decision by a Belgian court to acquit members of the Revolutionary People's Liberation Party/Front (DHKP/C), which has been designated as a terrorist organization by the EU and the US -- have already helped the anti-EU camp in Turkey.

Faruk Loğoğlu, a former Turkish ambassador to the US, agreed with Laçiner on the fact that the verdict is more of a technical ruling. "Yet, looking from Turkey, this ruling's timing is not appropriate," Loğoğlu, now head of the Ankara based-Eurasia Strategic Research Center (ASAM), told Today's Zaman.

"The ruling is not appropriate in regard to the messages it gives and it will raise anti-EU sentiments among the Turkish public, although it does not mean that the PKK will be dropped from the EU's list of terrorist organizations," Loğoğlu said.
 
03.04.2008
 
Selçuk Gültaşlı  Brussels/Ankara

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