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Medo
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« am: 13. Jul 2007, 01:12 » |
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Ich habe schon seit längerem die Befürchtung, dass ein offener Krieg zwischen hier in Deutschland lebenden Kurden und Türken eines Tages kommen wird. Die türkische nationalistische Strömung in Deutschland wird immer größer, und Zielscheibe sind die Kurden. Habe zu dem Thema eine aktuelle Nachricht gefunden. Zwar ist es oberflächlich geschrieben, aber ich denke, es bleibt nicht bei einer Ausnahme. Was denkt Ihr zu diesem Thema, wie wahrscheinlich ist ein kurdisch-türkischer Krieg hier in Deutschland?? Was wären die Gründe? Und was müsse getan werden, damit es nicht dazu kommt?
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Hier die Nachricht:
Vier Jahre Jugendhaft für Messerstich, der fast ein Leben gekostet hätte Landgericht: Kurdischstämmiger Fachoberschüler für Angriff auf türkischen Mitschüler in Vöhrum verurteilt
Von Florian Arnold
PEINE. Sechs Monate Untersuchungshaft haben den jungen Peiner Messerstecher sichtlich beeindruckt: Mit leiser Stimme erzählt er im Landgericht Hildesheim von dem tristen und gewaltgeladenen Klima in der Jugendstrafanstalt Hameln. Er wird es noch einige Zeit ertragen müssen.
Wegen versuchten Totschlags verurteilt die Jugendkammer des Landgerichts Hildesheim den kurdischstämmigen 19-Jährigen gestern zu vier Jahren Jugendhaft. Zu seinen Gunsten wertet Richter Heckemüller, dass er nicht vorbelastet und voll geständig ist. Der Staatsanwalt hatte auf viereinhalb, der Verteidiger auf dreieinhalb Jahre Haft plädiert.
Der Angeklagte akzeptiert das Urteil ebenso wie sein Opfer, ein 21-jähriger gebürtiger Türke, der die die Verhandlung als Nebenkläger verfolgt. Auch der Zuschauersaal ist randvoll mit Angehörigen beider Seiten. "Die Familien haben sich nach der Tat verständigt, dass es nicht zu Racheakten kommen wird", sagt die Anwältin des Nebenklägers.
Auf den Gerichtsfluren herrscht gleichwohl kühles Schweigen zwischen beiden Lagern. Die schriftliche Entschuldigung des Täters will das Opfer nicht annehmen. Beide haben die Fachoberschule Wirtschaft besucht. Beide sind in Peine beziehungsweise Ilsede aufgewachsen, beide sprechen flüssig Deutsch.
Unklar bleibt gestern, was den jungen Messerstecher zu seiner Tat getrieben hat. In Vöhrum galt er als friedlicher Schüler. Er habe sich der Gruppe, die dem 21-Jährigen einen Denkzettel verpassen wollte, angeschlossen, "um nicht als Feigling zu gelten", sagt er vor Gericht. Dann habe ihm jemand das Messer in die Hand gedrückt. Er wisse nicht mehr, warum er zugestochen habe – "mit Wucht", wie er einräumt. Richtig gekannt habe er sein Opfer gar nicht. Der 21-Jährige gelte aber als Nationalist und Kurdenhasser.
Von Richter Heckemüller darauf angesprochen, erklärt dieser, dass er mit den türkisch-islamischen Nationalisten sympathisiere. Persönlich habe er aber nichts gegen Kurden.
Seine Verletzung mache ihm noch zu schaffen. Er könne weder Taekwondo betreiben noch Fußball spielen oder wie früher als Schiedsrichter jobben. Er benötige psychische Hilfe. Immerhin: Sein Fachabitur hat er trotz allem geschafft. Nun will er Wirtschaft studieren.
Davon träumt auch sein früherer Schulkamerad – in der Jugendhaft. "Wann Sie rauskommen, liegt an Ihnen", sagt Richter Heckemüller.
Freitag, 13.07.2007 Braunschweiger Zeitung
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" Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer".
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SiWan
Gast
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SiWan | Beiträge:
« Antworten #1 am: 13. Jul 2007, 10:19 » |
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Ich halte es für unwahrscheinlich, dass in Deutschland ein offener Krieg zwischen Kurden und Türken ausbrechen könnte. Ich habe auch türkisch nationalistische "Freunde" , die durch ihre Vorurteile gegenüber Kurden und ihrem Anti-Semitismus auffallen.
Dennoch denke ich, gehört zu einem offenen Krieg mehr Impulse als nur Vorurteile und Hass. Jeder Mensch hat eine Hemmschwelle und ich denke nicht, dass Türken und Kurden so weit gehen würden sich gegenseitig niederzumetzeln.
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melody111
Newbie
Beiträge: 2
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« Antworten #2 am: 25. Aug 2007, 22:33 » |
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auch ich glaube nicht,dass es zu einer offenen eskalation kommt.natürlich sind die feindseeligkeiten nicht zu übersehen und zwischenfälle sind vorprogramiert.der deutsche staat ist ausserdem darauf vorbereitet und würde zügig massnahmen ergreifen.zum anderen leben hier viele kurden geduldet oder ganz ohne audenthalsstatus,müssen sich allso unauffällig benehmen. ::)natürlich ist es schwer für die kurden alle botschaften aus der heimat tatenlos hinzunehmen.trotz allem glaube ich an das gute und hoffe,dass nicht alles auf unschuldige projeziert wird. 
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lorestan
Newbie
Beiträge: 21
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« Antworten #3 am: 29. Aug 2007, 15:35 » |
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ich glaube nicht, wie gesagt deutsche statt ist bereit. bei uns in leimen wurde vor einige jahre ein massen schlegerei kurden gegen türken ein kurde getötet in nur 2tage waren alle verhaftet.
oder dieses jahr war auch ein massenschlegerei die haben mit tränen gas auf einander geschossen auch, und nur 2tage wieder alle verhaftet.
die deutsche polizei hatt alles gut in griff.
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Er liebte gerechtigkeit und hasste unrecht, deswegen lebt er in gefangenschaft
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Roni Dujminkuj
Zwangspause
Beiträge: 0
Gebannt...
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Roni Dujminkuj | Beiträge: 0
« Antworten #4 am: 29. Aug 2007, 16:45 » |
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zur zeit findet ein krasse krieg in den internet foren statt und es wird nicht lange dauern bis diese auf die straße übertragen wird.....wenn es soweit ist,dann kann die deutsche polizei noch so viel verhaften,nutzen wird das nicht viel!
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siyabend
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« Antworten #5 am: 29. Aug 2007, 16:45 » |
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Diese Wahrscheinlichkeit sehe ich überhaupt nicht. Warum? Weil der Artikel eher zeigt, dass in Deutschland die Rechtsstaatlichkeit nicht nur eine Floskel ist.
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siyabend
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« Antworten #6 am: 29. Aug 2007, 16:47 » |
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zur zeit findet ein krasse krieg in den internet foren statt und es wird nicht lange dauern bis diese auf die straße übertragen wird.....wenn es soweit ist,dann kann die deutsche polizei noch so viel verhaften,nutzen wird das nicht viel!
Das Internet spiegelt in keinster Weise einen repräsentativen Querschnitt einer Gesellschaft wieder... deswegen zieht das Argument einfach nicht.
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Roni Dujminkuj
Zwangspause
Beiträge: 0
Gebannt...
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Roni Dujminkuj | Beiträge: 0
« Antworten #7 am: 29. Aug 2007, 18:23 » |
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zur zeit findet ein krasse krieg in den internet foren statt und es wird nicht lange dauern bis diese auf die straße übertragen wird.....wenn es soweit ist,dann kann die deutsche polizei noch so viel verhaften,nutzen wird das nicht viel!
Das Internet spiegelt in keinster Weise einen repräsentativen Querschnitt einer Gesellschaft wieder... deswegen zieht das Argument einfach nicht. und ob das zieht,ich kenne genug vorfälle die mit Internet begonnen haben,also in der hinsicht kannst du mir wirklich nichts erzählen....internet ist das wahre gesicht des jeden,so sehe ich das zumindest.....ich rede von der realität was ich oft genug mitbekommen habe......
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Medo
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« Antworten #8 am: 30. Okt 2007, 00:42 » |
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Möchte das Thema auf der Grund der Aktualität noch mal ansprechen. Wie haben ganz deutlich die Gewaltbereitschaft auf türkischer Seite in den letzten Tagen beobachten können. Wie werden die Kurden auf diese Angriffe reagieren?? Was ist für die Kurden im moment die beste Strategie? Eure Meinung ist wieder gefragt. Silav
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" Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer".
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Amos
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« Antworten #9 am: 30. Okt 2007, 01:32 » |
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Ich habe solche Entwicklungen schon vor 35 Jahren im damaligen Westberlin, Stadtbezirk Wedding, im "Panke-Kiez" beobachten können. Da ging es auch schnell "zur Sache", noch ganz ohne Internet, aber die Maulhurerei, die mit schwindender Intelligenz gewöhnlich enorm zunimmt, hat sich seitdem nicht wesentlich geändert. Da Körperkraft und Intelligenz eben nur äußerst selten deckungsgleich sind, muss jederzeit damit gerechnet werden, dass Leute ein Messer oder eine "Wumme" in die Hand bekommen, die besser unbewaffnet blieben, daher sind auch immer wieder Opfer zu beklagen. Und auf die Polizei möchte ich mich dabei auch nicht verlassen, obwohl die Entwicklung, dass mehr und mehr Migranten der 2. und 3. Generation in den Polizeidienst aufgenommen werden, die Situation gegenüber 1972 durchaus beherrschbarer macht, denn damals waren die Ordnungskräfte echt hilflos, wenn zwischen Kurden und "Grauen Wölfen" die Fetzen flogen. Da war die Polizei froh, wenn sie sich auf ein paar kirchliche Sozialarbeiter stützen konnte.
Also Leute, es ist zwar schlimm, aber es wird immer noch mehr geschrien als gestochen, und das Internet ist ein Ventil, wo viel Dampf abgelassen wird. Darum halte ich das lieber mit dem alten Adenauer, dessen Spruch für solche Situationen lautete: "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungeslos, meine Damen und Herren!" Denn ich habe es damals wohl mit den Vätern oder gar Großvätern von einigen der heutigen Jungfaschisten zu tun gehabt.
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« Letzte Änderung: 30. Okt 2007, 01:42 von Amos »
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When the power of love overcomes the love of power the world will know peace. - Jimi Hendrix.
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sekevir
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« Antworten #10 am: 30. Okt 2007, 10:09 » |
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ich halte es für sehr wichtig, dass kurden in deutschland oder anderen europäischen staaten
- im falle eines überfalls oder angriffs von türken, von ihrem recht auf selbstverteidigung gebrauch machen, - aber auf jeden fall auf "vergeltungsangriffe" verzichten sollten.
ausserhalb der demokratischen spielregeln ausgetragene konflikte tragen nur zur ausweitung des negativbildes bei.
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“ne sire ne piwaze, nehlel guncke germe”
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