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Kurdistan Diskussionsforum 23. Mai 2012, 00:42 *
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Autor Thema: Freiheit für Roj TV  (Gelesen 4531 mal)
Miro | Beiträge: 1094
Miro
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« am: 19. Feb 2008, 20:19 »




Wie uns allen bekannt ist, versucht der türkische Staat mit allen erdenklichen Mitteln die Kurden und ihr Recht auf Selbstbestimmung und Entfaltung sowohl im Inland als auch im Ausland zu sabotieren und möglichst zu vernichten!

In diesem Zuge wurden in Europa schon mehrmals kurdische Sender unter anderem Med TV und Medya TV  verboten und die Sendelizenz entzogen, obwohl diese weder gegen die Gesetze der jeweiligen Länder verstoßen haben noch ein konkreter Anlass die Schließung legitimiert haben!

Aktuell wird seitens der Türkei, mit der Unterstützung aus Amerika, versucht Druck auf die Länder Dänemark und Belgien auszuüben. In Belgien befinden sich die Zentral- Studios von Roj TV und von Dänemark aus darf mit Lizenz gesendet werden. In diesem Zusammenhang wurden bereits 56 Bürgermeister kurdischer Städte und Kommunen angeklagt und man fordert bis zu 15 Jahren Haft. Der absurde Grund- ein gemeinsames Schreiben an die dänische Regierung, um der Schließung von ROJ TV entgegen zu wirken.

Alle Medien, die nur minimal bemüht sind, der türkischen Sichtweise entgegenzuwirken, spüren äußerst aggressive Angriffe seitens der türkischen Regierung. So auch Özgür Politika, die einzige kurdische Tageszeitung in Europa. 2006 wurde der Verlag von Özgür Politika auf Druck der Türken und mit hinterlistigen Wahlkalkulationen der SPD (Otto Schilli) rechtswidrig geschlossen.
Nun wird der Druck auf Dänemark und Belgien immer stärker und das Verbot des Senders ROJ TV ist wieder an der Tagesordnung.  
Diesbezüglich fand heute in Brüssel eine Pressekonferenz seitens  ROJ TV statt. Es wurden die Rechte der Menschen auf Information in ihrer Muttersprache seitens eines unabhängigen Berichterstatters angeprangert und auf die Pressefreiheit in den jeweiligen Verfassungen hingewiesen. Hierbei ist zu beachten, dass ROJ TV der einzige kurdische Sender ist, der die gesamte kurdische Bevölkerung aus allen vier Teilen Kurdistans erreicht. Die Berichterstattungen in verschiedenen Dialekten (Kurmanci, Sorani, Kirmancki…) und Fremdsprachen (Türkisch, Arabisch, Assyrisch und Englisch) spricht alle Kurden an.

Es ist in unserem Interesse ROJ TV auf diesem Wege zu unterstützen. Wir sollten es uns zur Aufgabe machen in allen möglichen Foren und Plattformen auf dieses Problem hinzuweisen. Wir sind dafür verantwortlich unsere Rechte einzufordern. Wir sind dafür verantwortlich uns unsere Rechte zu holen.  
So sollten wir es nicht versäumen die Öffentlichkeit für uns zu gewinnen. So soll dieses Rundschreiben als erster Anstoß für eine bereite Kampagne dienen und so hoffe ich auf eine rege Beteiligung aller und wünsche, dass auch andere ihre Vorschläge einbringen!

Sîlav û Rez...
« Letzte Änderung: 20. Jan 2012, 21:23 von X e m x w a r » Gespeichert
vohuni | Beiträge: 130
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« Antworten #1 am: 19. Feb 2008, 20:38 »

Es wäre sehr schade, wenn Roj TV geschlossen wäre. Es ist der einzige Sender, bei dem man sich über die wirkliche Realität in der Türkei informieren kann.
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Erkano | Beiträge: 53
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« Antworten #2 am: 13. Apr 2008, 15:47 »

kann man nicht eine beschwerde irgendwohin schreiben denn wenn das Passieren sollte dann sollte man die Türkischen programme auch die Verbreitung in Europa verhindern jedem das seine
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keser | Beiträge: 45
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« Antworten #3 am: 23. Jul 2008, 22:48 »



Das Betätigungsverbot gegen ROJ TV muss umgehend aufgehoben werden!

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat den in Dänemark lizenzierten kurdischen Fernsehsender Roj TV im Bereich der Bundesrepublik mit einem Betätigungsverbot belegt. ROJ TV ist die Stimme aller KurdInnen und kritischen Linken aus der Türke in der Diaspora geworden.

Vom Verbot betroffen sind der Fernsehsender sowie die Produktionsfirma „VIKO“ in Wuppertal. Bereits Anfang Mai 2008 waren in Wuppertal und anderen Städten die Räume des kurdischen Fernsehsenders „ROJ TV“ durchsucht und wurden alle Computer, Produktionsunterlagen beschlagnahmt.

Roj TV ist ein kurdischer Sender, der in vier Sprachen, kurdisch, türkisch, arabisch und assyrisch Programme ausstrahlt. Roj TV erreicht Millionen Menschen im Nahen Osten und Europa. Die Kurdinnen und Kurden haben in der Türkei immer noch kein Recht auf Nachrichtensendungen in kurdischer Sprache. Deshalb ist ROJ TV die wichtigste Nachrichtenquelle für alle KurdInnen aber insbesondere über 700.000 in Deutschland lebenden kurdischsprachigen Mitbürgerinnen.

ROJ TV ist die Stimme des Friedens und der Freiheit.

Mit der Verbotsverfügung macht sich die Bundesregierung zum Handlanger des türkischen Staates und erschwert eine friedliche Lösung des Konflikts. Dieses Verbot ist ein Teil der Kriminalisierung der KurdInnen und ihrer Medien auch in Deutschland. Gerade in einer Phase, in der KurdInnen und ihre Institutionen sich für eine friedliche Lösung der kurdischen Frage einsetzen erfolgt ein Verbot über ihr Sprachrohr ROJ TV. Das ist eine beispiellose Einschränkung der Grundrechte auf Presse- und Meinungsfreiheit!

Wir rufen die Bundesregierung dazu auf, den kurdischen Menschen, die aufgrund der herrschenden Verfolgungs- und Verleugnungspolitik im Exil leben müssen, ihre Stimme wieder zurück zu geben! Das würde einen Beitrag zum friedlichen, konfliktfreien Zusammenleben leisten und nicht das friedliche Zusammenleben stören, wie der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble es behauptet.

Die KurdInnen dürfen nicht zum Opfer der zwischenstaatlichen Machtinteressen werden. Meinungs- und Pressefreiheit ist für alle Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar, auch Kurdinnen und Kurden.

Wir rufen alle demokratischen Kräfte und Initiativen auf, sich mit ROJ TV zu solidarisieren und gegen dieses Verbot zu protestieren.
 
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KurdistanFreedomHawk | Beiträge: 6
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« Antworten #4 am: 24. Jul 2008, 19:15 »

na keser warst schneller als ich wollte das selbe auch gerade machen :-)
Naja leut schickt diese adresse auch euren freunden per email und fordert diese auf sich bei dieser Aktion zu beteiligen und diese an ihre freunde in ihrer email liste zu schicken.

MFg
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SiWan | Beiträge:
SiWan
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« Antworten #5 am: 25. Jul 2008, 02:08 »

Jetzt haben die Kurden die Gelgenheit, ihren Worten Taten folgen zu lassen. Hier der Informationstext:

Zitat
Das Betätigungsverbot gegen ROJ TV muss umgehend aufgehoben werden!

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat den in Dänemark lizenzierten kurdischen Fernsehsender Roj TV im Bereich der Bundesrepublik mit einem Betätigungsverbot belegt. ROJ TV ist die Stimme aller KurdInnen und kritischen Linken aus der Türke in der Diaspora geworden.

Vom Verbot betroffen sind der Fernsehsender sowie die Produktionsfirma „VIKO“ in Wuppertal. Bereits Anfang Mai 2008 waren in Wuppertal und anderen Städten die Räume des kurdischen Fernsehsenders „ROJ TV“ durchsucht und wurden alle Computer, Produktionsunterlagen beschlagnahmt.

Roj TV ist ein kurdischer Sender, der in vier Sprachen, kurdisch, türkisch, arabisch und assyrisch Programme ausstrahlt. Roj TV erreicht Millionen Menschen im Nahen Osten und Europa. Die Kurdinnen und Kurden haben in der Türkei immer noch kein Recht auf Nachrichtensendungen in kurdischer Sprache. Deshalb ist ROJ TV die wichtigste Nachrichtenquelle für alle KurdInnen aber insbesondere über 700.000 in Deutschland lebenden kurdischsprachigen Mitbürgerinnen.

ROJ TV ist die Stimme des Friedens und der Freiheit.

Mit der Verbotsverfügung macht sich die Bundesregierung zum Handlanger des türkischen Staates und erschwert eine friedliche Lösung des Konflikts. Dieses Verbot ist ein Teil der Kriminalisierung der KurdInnen und ihrer Medien auch in Deutschland. Gerade in einer Phase, in der KurdInnen und ihre Institutionen sich für eine friedliche Lösung der kurdischen Frage einsetzen erfolgt ein Verbot über ihr Sprachrohr ROJ TV. Das ist eine beispiellose Einschränkung der Grundrechte auf Presse- und Meinungsfreiheit!

Wir rufen die Bundesregierung dazu auf, den kurdischen Menschen, die aufgrund der herrschenden Verfolgungs- und Verleugnungspolitik im Exil leben müssen, ihre Stimme wieder zurück zu geben! Das würde einen Beitrag zum friedlichen, konfliktfreien Zusammenleben leisten und nicht das friedliche Zusammenleben stören, wie der Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble es behauptet.

Die KurdInnen dürfen nicht zum Opfer der zwischenstaatlichen Machtinteressen werden. Meinungs- und Pressefreiheit ist für alle Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar, auch Kurdinnen und Kurden.

Wir rufen alle demokratischen Kräfte und Initiativen auf, sich mit ROJ TV zu solidarisieren und gegen dieses Verbot zu protestieren.


Hier gehts zur Unterschriftenaktion: http://www.freiheit-für-roj-tv.de/start.php?p=start
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Rewsen | Beiträge: 3132
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« Antworten #6 am: 26. Jul 2008, 10:55 »








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Gotina rast sondê naxwaze

berfin | Beiträge: 898
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« Antworten #7 am: 26. Jul 2008, 11:11 »

Warum finde ich Euch nicht auf der Liste ?? Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich
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Miro | Beiträge: 1094
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« Antworten #8 am: 26. Jul 2008, 11:32 »

Warum finde ich Euch nicht auf der Liste ?? Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich

mich kannst du nicht übersehen haben Zwinkernd

also, leute hop hop bewegt euchmal ihr faulen ***** Grinsend
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Jaban | Beiträge: 867
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Gelê kurd carek din bindestiyê qebûl nake!



« Antworten #9 am: 26. Jul 2008, 16:47 »

Ich hoffe dieses Verbot seitens Deutschland (ohne bemerkenswerte Konsequenz) wird RojTv dazu animieren einige Änderungen vorzunehmen, wofür Deutschland der Überlegung einer Sperrung berechtigt wäre (um es vorsichtig auszudrücken)!
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safet | Beiträge: 8
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« Antworten #10 am: 26. Jul 2008, 17:15 »

Ehrlich gesagt, ich finde es gut, dass dieser Propaganda-Sender endlich verboten wurde, da zwischen TRT und Roj TV viele Parallelen zu erkennen sind; beide haben das Ziel den Kemalismus sogut wie möglich in den Köpfen junger KurdInnen zu oktroyieren. TRT auf Türkisch Roj TV eben auf Kurdisch. Ich bin dagegen, dass unseren Menschen der Kemalismus - jetzt sogar in ihrer Sprache - oktroyiert wird. Es ist wichtig für unsere Zukunft, dass den KurdInnen zumindest die Chance gewährleistet ist, selbständig und frei zu denken.
« Letzte Änderung: 26. Jul 2008, 17:19 von safet » Gespeichert

 
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