Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und bekannte,
die kurdische Frage im Nahen Osten ist bis heute eine sehr brisante
politische Frage. Während sich in Irakisch Kurdistan erste Freiheiten
festigen, erleben die Kurden in der Türkei, im Iran und in Syrien neue
Repressionswellen, die sie in ihren Freiheiten und an der Erhaltung
ihrer eigenen Kultur und Sprache behindern.
Im Rahmen des „Festival Contre le Recisme 2010“ vom 07. bis
11. Juni 2010 in Hannover, das der AStA der Leibniz Universität
Hannover inzwischen zum dritten Mal organisiert, möchten wir Sie und
Euch sehr herzlich zu folgender Veranstaltung einladen:
Kurden und Kurdistan: Quo Vadis?
Am 09. Juni 2010
Um 18 Uhr
Ort: Hörsaal B305, Uni-Hauptgebäude (Welfengarten 1, 30167 Hannover)
Organisation: Kurdischer StudentInnnenverein ZANIN
Zum Ablauf
18.00 Uhr Begrüßung und Einführung in die Thematik (Zanîn)
18.15 Uhr Vortag Martin Dolzer: "Falsches Spiel in Ankara"
Bei oberflächlicher Betrachtung scheint
es, als gebe es positive Reformen in der Türkei, welche
die Diskriminierung der kurdischen Bevölkerung
mindern. Doch Parteiverbote, massenhafte
Inhaftierungen von Kindern und Zeitungsverbote
sprechen eine andere Sprache. Auch rassistische
Pogrome werden häufiger statt seltener.
Der Vortrag wird einen Einblick in aktuelle
Entwicklungen in der kurdischen Frage in der Türkei geben
und dabei auch den Blick auf die anderen Teile Kurdistans richten.
19.00 Uhr Vortrag Jian Badrakhan: "Situation in Syrien und Iran"
Seit den 60er Jahren werden die Kurden in
Syrien systematisch unterdrückt, ihre Existenz
geleugnet und ihre Identität verboten. Adjanib und
Maktoomeen wurden enteignet und zu Ausländern im eignen
Land gemacht.
Im Iran wird der internationale Druck immer
größer. Massenverhaftungen, blutige Unterdrückung der
Kurden, Folter und Hinrichtungen sind dem Regime recht,
um den Status quo im Land zu wahren.
19.45 Uhr Diskussion Wir freuen und sehr auf Ihr und Euer Kommen und bitten herzlich um
Weiterleitung dieser Einladung an Interessierte.
Viele Grüße
Zanîn