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Kurdistan Diskussionsforum 23. Mai 2012, 00:13 *
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Autor Thema: Demonstrationen in Deutschland - Essen,Berlin,Darmstadt  (Gelesen 833 mal)
AgitMahsun | Beiträge: 630
AgitMahsun
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« am: 12. Aug 2009, 04:48 »

Demonstration am 14.August in Essen:

Essen Hauptbahnhof
um 19:00 Uhr

Demonstration am 14.August in Darmstadt:

Luisenplatz, um 19.00 Uhr

Demonstration in Berlin am 15.August:

14 Uhr Hermannplatz Berlin-Neukölln Auftaktkundgebung
15 Uhr Demo zum Mariannenplatz – 17 Uhr Schlusskundgebung mit Musik



Berlin 15.August: Demonstration „Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf“

Pressemitteilung des Kurdistan-Solidaritätskomitees Berlin

Am 15.August 1984 – begann in den kurdischen Gebieten der Türkei der Aufstand gegen die seit dem Putsch vom 12. September 1980 blutig herrschende Militärdiktatur.

Zum 25.Jahrestag des Aufstandsbeginns ruft das Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin unterstützt von kurdischen Vereinen, antifaschistischen und sozialistischen Organisationen zu einer Solidaritätsdemonstration mit dem kurdischen Befreiungskampf auf. Die Demonstration beginnt mit einer Auftaktkundgebung ab 14 Uhr auf dem Hermannplatz in Neukölln und führt ab 15 Uhr zum Kreuzberger Mariannenplatz, wo es ab ca. 17 Uhr eine Abschusskundgebung mit Musikbeiträgen deutscher und kurdischer Gruppen geben wird.

Erstmals wird heute in der Türkei offen über Lösungsmöglichkeiten der kurdischen Frage gesprochen. Der seit 10 Jahren in Isolationshaft gefangene Repräsentant der kurdischen Befreiungsbewegung, Abdullah Öcalan, will diese Woche eine Roadmap zu einer politischen Lösung der kurdischen Frage vorlegen, deren Kern eine Verfassungsänderung zur Anerkennung der Rechte des kurdischen Volkes innerhalb einer demokratischen Türkei sein wird. Schon jetzt wird von den Kolumnisten der großen türkischen Tageszeitungen über Öcalans Friedensinitiative breit diskutiert. Derart unter Zugzwang geraten hat auch die türkische Regierung eine „kurdische Initiative“ angekündigt und will einige allerdings unzureichende Zugeständnisse machen, wie beispielsweise die Wiederzulassung kurdischer Ortsnamen.

Schon diese zaghaften Versuche einer Friedenslösung werden von Kräften innerhalb des Staatsapparates und der nationalistischen Opposition sabotiert. Seit den Kommunalwahlen im März, bei denen die linke kurdische „Partei für eine demokratische Gesellschaft“ DTP zur stärksten Kraft in den kurdischen Landesteilen gewählt wurde, wurden Hunderte Politikerinnen und Politiker der DTP verhaftet und zum Teil gefoltert. Vor drei Wochen wurden zwei DTP-Politiker in der Provinz Sirnak von staatlichen Dorfschützermilizen entführt und ermordet. Kurz darauf wurde ein weiterer DTP-Aktivist an einem Checkpoint von Sicherheitskräften mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Mit solchen Morden, die an das „Verschwindenlassen“ von 17.000 Oppositionellen durch Todesschwadronen in den 90er Jahren erinnern, soll die PKK-Guerilla offenbar zur Beendigung ihres bis September laufenden Waffenstillstandes provoziert werden.

Gegen solche Provokationen unterstützten wir das Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes. Die deutsche Regierung fordern wir auf, nicht noch mehr Öl ins Feuer des türkisch-kurdischen Konfliktes zu gießen. Dies bedeutet ein Ende der Waffenlieferungen an die türkische Armee und die Beendigung des seit mehr als 15 Jahren geltenden PKK-Verbots.

Demonstration „Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf“

14 Uhr Hermannplatz Berlin-Neukölln Auftaktkundgebung
15 Uhr Demo zum Mariannenplatz – 17 Uhr Schlusskundgebung mit Musik

Aufruf:
Solidarität mit dem kurdischen Freiheitskampf
25 Jahre Widerstand gegen Militärdiktatur und Kolonialismus – für die Geschwisterlichkeit der Völker

Vor 25 Jahren begann in den kurdischen Gebieten der Türkei der Aufstand gegen die seit dem Putsch vom 12. September 1980 blutig herrschende Militärdiktatur. Die kurdischen Freiheitskämpfer riefen alle türkischen Widerstandskämpferinnen und -kämpfer und die Werktätigen der Türkei dazu auf, sich mit dem kurdischen Befreiungskampf zu vereinen, denn jeder Schlag gegen den türkischen Kolonialismus in Kurdistan war gleichzeitig ein Schlag gegen den Faschismus in der Türkei. Die Aktionen vom 15. August 1984 schufen die Voraussetzung für die Entstehung einer breiten Volksbewegung in Kurdistan, die sich heute mit demokratischen Mitteln für ein Ende von Krieg und Unterdrückung sowie für ein gleichberechtigtes Zusammenleben in der Türkei einsetzt.

Massenverhaftungen

Bei den türkischen Kommunalwahlen siegte Ende März 2009 in den kurdischen Landesteilen die Partei für eine Demokratische Gesellschaft DTP, die sich für eine politische Lösung der kurdischen Frage innerhalb der Türkei durch Anerkennung der kurdischen Identität und weitreichende kommunale Selbstverwaltung stark macht. Doch anstatt die zum Dialog ausgestreckte Hand der DTP zu ergreifen und einen Waffenstillstand der Guerilla als Chance zu nutzen, setzen die islamisch-konservative AKP-Regierung und die Armee auf Massenrepression. Während weiterhin kurdische Dörfer in Südkurdistan (Nordirak) bombardiert werden, wurden türkeiweit über 500 Mitglieder der DTP, der Frauenbewegung und der Gewerkschaften verhaftet. Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie Parlamentsabgeordneten der DTP drohen Haftstrafen, weil sie sich für eine Friedenslösung ausgesprochen haben, in die auch der in Isolationshaft gefangene Politiker Abdullah Öcalan als Repräsentant von Millionen Kurdinnen und Kurden einbezogen werden soll.

Deutschland ist Kriegspartei

Von Anfang an war die Bundesrepublik Deutschland Kriegspartei. Bundeswehrsoldaten flankierten im Rahmen eines NATO-Manövers in Kurdistan den Putsch der türkischen Militärs vom 12. September 1980. Nach Beginn des Widerstandes gegen die Militärdiktatur wurde im Rahmen eines NATO-Aufstandsbekämpfungsprogramms versucht, mit dem berüchtigten Strafrechtsparagraphen 129a zahlreiche kurdische Exilpolitiker in Deutschland als Terroristen zu brandmarken. 1993 folgte das von der türkischen Regierung geforderte Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans PKK. In den letzten 15 Jahren wurden Hunderte Vereine, Demonstrationen und Kulturveranstaltungen sowie der Fernsehsender Roj TV verboten, Tausende Kurdinnen und Kurden wurden aufgrund des PKK-Verbots zu Strafen verurteilt. Mit umfangreichen Waffenlieferungen unterstützte die Bundesregierung in den 90er Jahren die Zerstörung von rund 4000 kurdischen Dörfern durch die türkische Armee. Im letzten Jahr wurden erneut hunderte Leopard II-Panzer an die Türkei geliefert. Flüchtlingen, die vor Krieg und Repression nach Deutschland flohen, drohen jetzt Abschiebungen in den Folterstaat Türkei.

Die Verfolgung der kurdischen Freiheitsbewegung war seit Ende der 80er Jahre ein entscheidender Schrittmacher beim Abbau von Flüchtlingsrechten und demokratischen Rechten in Deutschland. Betroffen vom immer weiter gehenden Aufbau eines Überwachungsstaates sind nicht nur Kurdinnen und Kurden, sondern auch Aktivistinnen und Aktivisten sozialer Bewegungen und der Antikriegsbewegung.

Wir fordern die Bundesregierung auf, nicht noch mehr Öl ins Feuer des türkisch-kurdischen Konfliktes zu gießen. Daher fordern wir:
- Schluss mit der Verfolgung der kurdischen Freiheitsbewegung! Weg mit dem PKK-Verbot!
- Keine Waffenlieferungen an die türkische Armee!
- Keine Abschiebungen und Auslieferungen in den Folterstaat Türkei!
- Solidarität mit der DTP und den verfolgten Gewerkschaftern, Aktivistinnen der Frauenbewegung und Sozialisten in der Türkei! Freiheit für alle linken politischen Gefangenen! Freiheit für Abdullah Öcalan!

Veranstalter: Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin

Unterstützt von:
Yek Kom Berlin; Bündnis der Kurden und kurdischen Vereine Berlin-Brandenburg; Navenda Civata Demokratika Kurd; YEKMAL; Destdan; Selahaddin Eyyubi Moschee; Ibrahim Xalil Moschee; Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [arab]; Antirassistische Initiative Berlin (ARI); Marxistische Initiative; Gruppe Arbeitermacht; REVOLUTION – revolutionäre Jugendorganisation; REVOLUTION – unabhängige kommunistische Jugendorganisation
« Letzte Änderung: 12. Aug 2009, 04:58 von AgitMahsun » Gespeichert

Ey Assyrer,Chaldäer und Kurden die heldenhafte Soldaten haben. 500 Jahre schläft ihr..Es Reicht !. Wacht endlich auf.
Ansonsten wird euch die Brutalität und Unachtsamkeit auf dem Feld der Grausamkeit ersticken.

Said-i KURDÎ
Peskevin | Beiträge: 359
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... ji bo Kurd, kurdi u Kurdistan!



« Antworten #1 am: 14. Aug 2009, 21:12 »

Pressemitteilung des Kurdistan-Solidaritätskomitees Berlin 14.August 2009
 
Polizeiprovokationen im Vorfeld der Demonstration „Solidarität mit dem
kurdischen Freiheitskampf“
 
Türkei diskutiert über Öcalans Friedensinitiative – Berlin verbietet Bilder von Öcalan
 
In der Türkei wird seit Wochen breit über eine Friedensinitiative des kurdischen Politikers Abdullah Öcalan diskutiert, die zum 25.Jahrestag des Aufstandsbeginns in Kurdistan diesen Samstag der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.
 
Doch die Berliner Polizei verbietet für die morgige Demonstration „Solidarität mit dem kurdischen Freiheitskampf“ alle Bilder des seit zehn Jahren auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftierten Abdullah Öcalan. Das Verbot, Bilder von Abdullah Öcalan zu zeigen, sei auch die Weisung der Versammlungsbehörde der Stadt Berlin.
 
Wir sehen in diesem Verbot einen Angriff auf die Meinungsfreiheit. Offenbar sucht die Berliner Polizei bereits im Vorfeld nach Gründen, um gegen unsere Demonstration vorzugehen. Wir wollen friedlich von unserem Demonstrationsrecht Gebrauch machen, ohne dabei von der Polizei und der Stadt Berlin zensiert zu werden.
 
Mit unserer Demonstration wollen wir alle Schritte zu einer politischen Lösung der kurdischen Frage unterstützten. Millionen Kurdinnen und Kurden haben immer wieder deutlich gemacht, dass sie in Abdullah Öcalan ihren Repräsentanten sehen. Zahlreiche Politiker, Persönlichkeiten, Journalisten, Künstler, Wissenschaftler und Intellektuelle auf türkischer und kurdischer Seite sowie Angehörigen von im Krieg getöteten türkischen Soldaten und kurdischen Guerillakämpfern haben sich bereits positiv auf Öcalans Friedenslösung bezogen. Die türkische Regierung ist durch Öcalans Friedensinitiative unter Zugzwang geraten und hat ihrerseits Reformen angekündigt. Erstmals hat sich Ministerpräsident Erdogan mit Vertretern der im Parlament vertretenen kurdischen Partei für eine Demokratische Gesellschaft DTP getroffen, die er bisher Terror-Sympathisanten diffamiert hatte, weil sie sich positiv auf Abdullah Öcalan bezieht.
 
Offenbar wollen die Berliner Polizei und Versammlungsbehörde hinter den positiven Entwicklungen in der Türkei zurückbleiben. Damit stehen die Berliner Polizei und Versammlungsbehörde auf derselben Seite, wie diejenigen Kräfte im türkischen Militär und Staatsapparat, die mit Provokationen und Gewalttaten jeden Schritt zum Frieden sabotieren.
 
Den Demonstrationsaufruf hängen wir dieser Pressemitteilung an. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
 
Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin
 
Tel. 015156618652 (ab Mittwoch)
 
kurdistansolikom@gmx.de
 
Website: www.kurdistan.blogsport.de
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"Ay lê Kurdistanê, Kurdistana minê, Şêrîna l’ber dilê minê Kurdistanê nadim malê dinê Ez ser Kurdistanê têm kuştinê"
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« Antworten #2 am: 16. Aug 2009, 13:17 »

Pressemitteilung des Kurdistan-Solidaritätskomitees Berlin vom 16.August 2009

Berlin: Internationale Solidaritätsdemonstration mit kurdischem Befreiungskampf

Versammlungsleiterin und Demoteilnehmer durch Polizei verletzt und festgenommen

Mehrere hundert Menschen haben am Samstag auf einer Demonstration durch Berlin ihre Solidarität mit dem kurdischen Freiheitskampf gezeigt. Erstmals wurde die Demonstration, an der mehrheitlich Kurdinnen und Kurden teilnahmen, von einem Block deutscher antifaschistischer und sozialistischer Gruppierungen angeführt, die so ihre internationale Solidarität mit dem Befreiungskampf zeigten. Auch die Partei Die Linke war mit Fahnen vertreten.
Ein Sprecher des Kurdistan-Solidaritätskomitees betonte, dass der kurdische Freiheitskampf von Anfang an eine internationalistische Ausrichtung hatte. So hatten die kurdischen Freiheitskämpfer bereits bei ihren ersten Aktionen vor genau 25 Jahren erklärt, dass jeder Schlag gegen den türkischen Kolonialismus in Kurdistan zugleich ein Schritt zur Befreiung der türkischen Werktätigen von der seit dem Putsch 1980 herrschenden Militärdiktatur sei. In dieser Tradition gelte es heute, eine politische Lösung im Interesse nicht nur des kurdischen sondern auch des türkischen Volkes zu finden. Voraussetzung sei dabei, dass es Verhandlungen auf gleicher Augenhöhe gebe. 

Trotz des friedlichen Verlaufs der Demonstration vom Herrmannplatz zum Mariannenplatz griff die Polizei auch diesmal an. Zwei kurdische Demonstrationsteilnehmer wurden festgenommen, darunter ein psychisch behinderter Mann, dem die Polizei ins Gesicht schlug. Als die (deutsche) Versammlungsleiterin gegen eine Festnahme protestierte, wurde sie von einem Polizeibeamten auf den Boden geworfen und dabei am Arm verletzt. Unter dem Vorwand, sie könne jetzt Anzeige gegen diesen Beamten wegen Körperverletzung stellen, wurde die Versammlungsleiterin nach Ende der Schlusskundgebung vom Polizeieinsatzleiter in seinen Wagen gebeten. Doch statt die Anzeige aufzunehmen, wurde sie dort festgenommen und zur erkennungsdienstlichen Behandlung gebracht. Der absurde Vorwurf lautet auf versuchte Gefangenenbefreiung.

Dass die Berliner Kurdinnen und Kurden mit ihrem Anliegen nicht mehr isoliert dastehen, ist der Polizei offenbar ein besonderes Dorn im Auge. Bereits eine Woche vor der Demonstration hatte die Polizei einen kurdischen Vereinsvertreter vor der Zusammenarbeit mit „Autonomen“ gewarnt.
Einem festgenommenen kurdischen Demonstrationsteilnehmer wird vorgeworfen, die bis vor kurzem noch völlig legale grüne Fahne der Gemeinschaft der Kommunen Kurdistan Kurdistans (KCK) gezeigt zu haben. Während selbst in der Türkei am Samstag Zehntausende Menschen auf Kundgebungen zur Unterstützung einer Friedensinitiative des gefangenen Repräsentanten der kurdischen Freiheitsbewegung, Abdullah Öcalan, diese Fahnen und Bilder von Öcalan zeigten, ist dies in Berlin nicht möglich. Während selbst in Teilen der türkischen Regierungspartei ein Umdenken stattfindet und Kolumnisten großer Zeitungen fordern, der Staat solle in Verhandlungen mit Abdullah Öcalan treten, erweist sich der deutsche Staat mit seiner einseitigen Parteinahme für die türkischen Kriegstreiber weiterhin als Hindernis auf dem Weg zu einer Friedenslösung der kurdischen Frage.

Das Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin verurteilt die Zensurmaßnahmen der Berliner Versammlungsbehörde und die Übergriffe der Polizei auf die Demonstration. Wir werden sowohl auf der Straße wie auch mit juristischen Mitteln für unsere Rechte eintreten. Gegenüber den politisch Verantwortlichen erneuern wir unsere Forderung, endlich das PKK-Verbot aufzuheben, dass die Grundlage für all diese Polizeimaßnahmen bildet. Auch im Interesse einer politischen Lösung der kurdischen Frage im Nahen Osten muss es den hier lebenden Kurdinnen und Kurden endlich möglich sein, legal und ohne Repression für ihre Anliegen einzutreten.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung,

Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin

E-Mail: Kurdistansolikom@gmx.de
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Web: Kurdistan.Blogsport.de
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« Antworten #3 am: 16. Aug 2009, 15:35 »

Es ist doch schon deutschlandweit bekannt, dass Berliner Polizei Beamten sehr aggressiv auftreten. Diese sind aber nicht nur gegen Kurden, sondern allgemein gegen jeden Demonstranten so vorgegangen. Durch einen Bekannten in Berlin habe ich erfahren, das die Stadt Berlin, darauf wert legt, solche Beamten für Demos einzusetzen um die Attraktivität für Demos zu unterbinden. Innerhab dieser Kommandos sind zahlreiche Türkische Beamten, die dann ihre Frust voll und ganz ungehindert auslassen, wie vor einem Jahr n Berlin, als man sogar Hunde in die Menge ließ und dabei Beiss schrie. Oder wie sie auf einer Bank sitzenden Kindern ohne Grund ins Gesicht schlugen und selbst vor alten und klein Kindern keinen halt achten.
Ich denke nun dürften die Demo Leiter jetzt genügend Beweise haben um diese Staatsfaschisten ihre Letkion zu verpassen, solche Basstarde gehören nicht in diesen Beruf, sie sollen für Sicherheit sorgen und nicht für Unruhe und wahrloses zerschlagen. Aber ich möchte jetzt nicht die türkischen Beamten kritisieren sondern die Rechten, die ich selber kennenlernen durfte!

Berlin ist eine Schande für die Demokratie!
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Die gewünschte Person ist zur Zeit nicht zu erreichen, bitte hinterlassen sie eine Nachricht nach dem puuuups Ton......................................................................aaaalllo Roj bash! te cawani keko!
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« Antworten #4 am: 29. Aug 2011, 18:44 »

Zitat
BLN: 800 gegen Krieg in Kurdistan
Antifa Genclik International 28.08.2011

Ungefähr 800 Menschen versammelten sich heute trotz strömenden Regens in Berlin - Wedding um gegen die seit dem Abend des 17.August andauernden Luftangriffe des türkischen Militärs auf die Bergregionen Südkurdistans (Nordirak) zu protestieren.
Sie zogen vom S-BHF Gesundbrunnen, wo die Demonstration um 16 Uhr mit einer Kundgebung begann, zum Alexanderplatz in Berlin Mitte wo die Demonstration gegen 19 Uhr endetet. Aufgerufen zu der Protestaktion hatten die kurdische Jugend Berlin, kurdische Vereine und die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB). Neben hunderten kurdischen Jugendlichen beteiligten sich auch erfreulich viele jugendliche Antifas mit deutschen Migrationshintergrund an der Demonstration.

Auf der Auftaktkundgebung, die während eines fast-biblischen Wolkenbruchs vor dem Gesundbrunnencenter stattfand, wurde in Redebeiträgen in deutsch, türkisch und kurdisch über die Angriffe der letzten Tage und den politischen Hintergrund von Erdogans Kriegspolitik gegen die kurdische Befreiungsbewegung informiert.
Weiterlesen: http://de.indymedia.org/2011/08/314849.shtml
« Letzte Änderung: 29. Aug 2011, 18:48 von Amos » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 29. Aug 2011, 18:46 »

Das ging los vor meinem früheren Arbeitsplatz (1970 bis 1983)! Auf dem unteren Bild passieren die Demonstranten gerade den Volkspark Humboldthain, mit dem ehemaligen Flakbunker, dessen Ruine das Bild des Bahnhofsgländes Gesundbrunnen immer noch beherrscht. In den letzten Tagen des 2. Weltkrieges wurde von hier versucht, den entscheidenden Vorstoß der Roten Armee von Norden zu stoppen. Dabei wurden große Teile des Bezirks Berlin-Reinickendorf in Schutt und Asche gelegt, viele Menschen starben so noch Ende April 1945: "Kollateralschäden", Nebenwirkungen. Eine meiner damaligen Kolleginnen hat mir viel darüber erzählt, sie hatte den Beschuss knapp überlebt. Solche Leute wissen noch, was ein Krieg wie der augenblickliche gegen freiheitsliebende KurdInnen bedeutet. Nich aus der Theorie, sondern aus praktischer Erinnerung!
« Letzte Änderung: 29. Aug 2011, 18:55 von Amos » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 29. Aug 2011, 19:02 »

Kommentar von den Demoveranstaltern:
Zitat
Klarstellung
Antifa 28.08.2011 - 18:59
1. Die ARAB versteht sich als kommunistische und revolutionäre Gruppe. Sie benutzt bei Demos keine nationalen Symboliken und bringt dehsalb auch keine "kurdischen Fahnen" mit zur Demo. Da es sich um eine kurdische Demo handelt waren auch vereinzelt (2) kurdische Nationalfahnen zu sehen. Die meisten kurdischen Demonstrant_innen tragen jedoch Fahnen linker und antistaatlicher kurdischer Befreiungsorganisationen wie der KCK, die in Deutschland verboten sind. Die ARAB unterstützt die sozialrevolutionären und klassenkämpferische Elemente im kurdischen Befreiungskampf bringt jedoch auf Demonstrationen welcher Art auch immer grundsätzlich nur rote Fahnen mit.

2. Mensch muss den kurdischen Menschen keineswegs beibringen das "Staaten böse" sind. Die kurdische Befreiungsbewegung hat in den 30 Jahren ihres Kampfes selber gelernt das Nationalstaaten keine Lösung für die Befreiung der Menschen darstellen und sich in einem umfassenden kritischen Reflexionsprozess vom nationalen und antikolonialen Befreiungskampf Staatsozialistischer Prägung hin zu einem Modell der konföderalen Kommunalismus mit einer starken Antipatrichalen und Ökologischen Aussrichtung entwickelt. Ausserdem können die Kurd_innen auf die paternalistischen Ratschläge einer deutschen Linken gerne verzichten, die sich von der Perspektive der grundlegenden gesellschaftlichen Veränderung größtenteils verabschiedet hat und stattdessen interlektuelle Selbstbefriedigung aus Gründen des akademischen Distiktionsgewinns betreibt. Tut niemanden weh eure "Antistaatlichkeit"
gepostet zur besseren Information für die Denunzianten von "Turkishpress". Auch für die gilt der alte Spruch:
"Das größte Schwein im ganzen Land
ist und bleibt der Denunziant!"
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« Antworten #7 am: 29. Aug 2011, 23:13 »

Zitat
gepostet zur besseren Information für die Denunzianten von "Turkishpress". Auch für die gilt der alte Spruch:
"Das größte Schwein im ganzen Land
ist und bleibt der Denunziant!"

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