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Kurdistan Diskussionsforum 22. Mai 2012, 23:56 *
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Autor Thema: Berliner Kurden in den Schlagzeilen / im Polizeibericht:  (Gelesen 585 mal)
Amos | Beiträge: 4300
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« am: 04. Aug 2011, 20:10 »

Da hat wohl ein Kurde in Berlin mal wieder Futter für die Sensationspresse geliefert: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/353522/353523.php Und dieser Artikel ist noch einigermaßen "seriös".
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When the power of love overcomes the love of power the world will know peace. - Jimi Hendrix.
Brashy | Beiträge: 17
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« Antworten #1 am: 04. Aug 2011, 21:34 »

Wie ich es hasse.
Ständig wird von unsere Existenz als Kurden gesprochen, wenn einer mal eine schlimme Tat vollbracht hat  Weinen
Ansonsten, wenn eine Person aus unserem glorreichen Land herkommt, werden wir als Türken eingeordnet.

Zitat
Düsseldorf (dpa/lnw) - Eine geplante Großveranstaltung von Kurden mit 30 000 Besuchern ist von der Düsseldorfer Polizei nicht als Demonstration anerkannt worden. Das Treffen sollte zunächst in Neuss stattfinden, dort war aber nach der Loveparade-Katastrophe das Fehlen eines Sicherheitskonzepts moniert worden. Daraufhin hatten die Veranstalter das Treffen in Düsseldorf für den 10. September unter dem Motto «Freiheit für Abdullah Öcalan...» als Demonstration angemeldet. Die Veranstaltung sei ein Folklore-Festival und keine politische Demonstration, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Das zeige ein Blick ins Programm.
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Amos | Beiträge: 4300
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« Antworten #2 am: 04. Aug 2011, 21:41 »

Nicht so voreilig urteilen! Bei allem berechtigten Ärger: Sowohl die politische Abteilung der Berliner Polizei wie auch nicht wenige Journalisten in dieser Stadt wissen, wer da wer ist und wissen die ethnischen Bezüge auseinanderzuhalten. Bei den Verwaltungsbehörden mag deine Beobachtung dagegen noch weithin zutreffen, jedoch auch nicht mehr so pauschal wie noch vor rund 20 Jahren. Aber daher sollten wir wenigstens die Kritik differenzierend anwenden.

Der von dir zitierte Zeitungsausschnitt belegt übrigens deine Ansichten in keiner Weise. Selbst die Reaktion der Düsseldorfer Polizei ist in der Form korrekt. Es bleibt allerdings die Vermutung, dass ihr die Analogie zur Duisburger LoveParade im letzten Jahr sehr gelegen kam. Und diejenigen, welche den Event in Neuß geplant hatten, müssen sich nun selbstkritisch fragen, warum sie z.B. dem Sicherheitskonzept für die Teilnehmer anscheinend keine ausreichende Bedeutung beimaßen.

Aber nun kann die politische Vertretung der Kurden in Deutschland mit dem Anspruch auf besondere Wichtigkeit sich mal wieder als "Opfer von Behördenwillkür" bejammern und bejammern lassen. "Same procedure as every year". 
« Letzte Änderung: 04. Aug 2011, 21:53 von Amos » Gespeichert

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Brashy | Beiträge: 17
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« Antworten #3 am: 04. Aug 2011, 22:33 »

Mein Zitat sollte nicht meine Aussage unterstützen, sondern ein Artikel zum Thema sein  Augen rollen
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claudiatxu | Beiträge: 32
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« Antworten #4 am: 05. Aug 2011, 10:35 »

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,8316046,00.html

hier wird ganz klar von einer beziehungstat gesprochen.....
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berfin | Beiträge: 898
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« Antworten #5 am: 05. Aug 2011, 18:05 »

Wie ich es hasse.
Ständig wird von unsere Existenz als Kurden gesprochen, wenn einer mal eine schlimme Tat vollbracht hat  Weinen
Ansonsten, wenn eine Person aus unserem glorreichen Land herkommt, werden wir als Türken eingeordnet.

Zitat
Düsseldorf (dpa/lnw) - Eine geplante Großveranstaltung von Kurden mit 30 000 Besuchern ist von der Düsseldorfer Polizei nicht als Demonstration anerkannt worden. Das Treffen sollte zunächst in Neuss stattfinden, dort war aber nach der Loveparade-Katastrophe das Fehlen eines Sicherheitskonzepts moniert worden. Daraufhin hatten die Veranstalter das Treffen in Düsseldorf für den 10. September unter dem Motto «Freiheit für Abdullah Öcalan...» als Demonstration angemeldet. Die Veranstaltung sei ein Folklore-Festival und keine politische Demonstration, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Das zeige ein Blick ins Programm.

Es ist doch vollkommen korrekt, dass hier von einer "Großveranstaltung von Kurden" gesprochen wird. Oder möchtest du, dass DAS Festival als türkische Veranstaltung deklariert wird???

Im übrigen ist dies nicht die erste Veranstaltung in NRW nach der Loveparade, die an nicht ausreichenden Sicherheitskonzepten scheitert.
« Letzte Änderung: 05. Aug 2011, 18:07 von berfin » Gespeichert
Firat Amed | Beiträge: 150
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« Antworten #6 am: 05. Aug 2011, 19:05 »

zu den morden in berlin:
an dieser tat zeigt sich aus meiner sicht der dinge, dass die kurdische frage immer noch vor allem auch eine soziale frage ist. eine nationale "befreiung" ist ohne sozialen fortschritt - vor allem in bezug auf die anerkennung von frauenrechten - keine emanzipation.

und zum festival:
wenn das festival nicht als politische demonstration anerkannt wird, dann sollte es doch zu einer demo gemacht werden, oder?!
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Soran | Beiträge: 316
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« Antworten #7 am: 06. Aug 2011, 03:55 »

Was bringst du denn schon wider durcheinander? Frauenrechte und die Nationale Befreiung haben nichts miteinander zu tun. Ich weiß du bist ein Mitläufer, du benutzt es nur weil die PKK es auch benutzt. Man kann sich ja für Frauenrechte einsetzen, aber das darf man nicht mit dem Befreiungskampf eines Volkes mischen, wer macht schon so was?

Was hat der Ehrenmord eines Türkens in Berlin mit den Kurden zu tun?

Guckt euch mal Firat Amed an wie er die morde eines Türkens direkt einem Kurden anhängen will.
« Letzte Änderung: 06. Aug 2011, 04:09 von Soran » Gespeichert
berfin | Beiträge: 898
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« Antworten #8 am: 06. Aug 2011, 09:06 »

Wenn es eine Beziehungstat war, dann kann es sowieso nationalitätsunabhängig sein. In NRW hat vor kurzem ein Deutscher seine Ex-Frau und ihren Freund erschossen. Also bitte!!!
« Letzte Änderung: 06. Aug 2011, 09:08 von berfin » Gespeichert
che96 | Beiträge: 47
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« Antworten #9 am: 06. Aug 2011, 12:48 »

Die Seriosität des Artikels hört an der Stelle auf, wo der Autor anfängt über verfeindete kurdische Großfamilien zu schreiben. Denn mit diesen Großfamilien sind die sogenannten "Libanesische Kurden" gemeint (ein Thema für sich). Der Täter ist allerdings allein gestellt.
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