Die Patriotische Union Kurdistans (PUK)
Patriotic Union of Kurdistan
Die PUK entwickelte sich
zeitweise zur stärksten militärischen und politischen Kraft
Südkurdistans. Sie war vor allem in der Provinz Silêmanî präsent. Ende
der 70er Jahre kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der
PUK und der KDP-Bashûr, die mit einer Niederlage für die PUK endeten.
Seitdem hat es immer wieder bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen
den beiden Parteien gegeben.Als es 1976 zu massiven Vertreibungen in den Grenzgebieten zum Iran kam, erhielt die kurdische Bewegung großen Zulauf. Auch die PUK organisierte in den Bergen den bewaffneten Widerstand und kehrte mit dem Hauptquartier aus Damaskus nach Südkurdistan zurück. Nach den Giftgasangriffen während der Anfal-Operation musste sich die PUK weit in die Berge Richtung Iran zurückziehen.
1994/95 kam es erneut zum Krieg zwischen PUK und KDP, der schließlich auf einem Verhandlungsgipfel unter Leitung der USA und im Beisein der Türkei in Irland vorerst beigelegt wurde. 1996 unterhielt die PUK engere Beziehungen zur Arbeiterpartei Kurdistans, PKK und beteiligte sich an den Vorbereitungen für einen kurdischen Nationalkongress.
Publiziert am: Mittwoch, 28. Februar 2007 (1006 mal gelesen)
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